Neuer Aufsichtsrat für die Indus Holding
Nach dem Rücktritt von Günter Kill im Dezember hat Indus Holding AG einen neuen Aufsichtsrat bestellt: Der Diplom-Ingenieur Carl Martin Welcker (49) rückt in das Kontrollgremium der großen Beteiligungsgesellschaft nach. Welcker ist geschäftsführender Gesellschafter der Maschinenbaufirma Alfred H. Schütte GmbH & Co KG in Köln. Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Rosenfeld:

Als mittelständischer Unternehmer wird Herr Welcker mit seinen profunden Kenntnissen das Gremium ideal ergänzen.

Quelle: Pressemitteilung
Weitere Informationen zum Drama um Günter Kill, Beitrag vom 11.12.2010

Geringe Beteiligung bei der Wahl des Integrationsrates

Die in Bergisch Gladbach lebenden Ausländer waren zur Wahl des Integrationsbeirates aufgerufen, doch kaum jemand kam. Nur 309 (gültige Stimmen: 295) der 7406 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Mit 4,17 Prozent erzielte Bergisch Gladbach den niedrigsten Wert in ganz NRW, die Beteiligung lag noch unter dem Wert von 2004 (5,1 %). Bei der Wahl am Sonntag gingen 85,76 % an die internationale Liste mit insgesamt 27 Kandidaten. Mit 14,24 % erzielte Birgit Sapp-Lutzke das beste Einzelergebnis. Der Integrationsrat vertritt die Interessen der Ausländer und setzt sich aus 14 gewählten sowie sieben von den Parteien entsandten Mitgliedern zusammen. Sie haben beratende Funktion. Klaus Farber, wiedergewählter Vorsitzender des Integrationsrates:

Die geringe Wahlbeteiligung wundert mich nicht. Das Thema Integration ist bei den Parteien und in der Politik nicht angekommen. Außer einigen Sonntagsreden passiert da nicht viel.

Quellen: KSTA, Der Westen
Weitere Informationen zum Integrationsrat: Stadt BGL

Stadt kann sich “kein Kind ohne Mahlzeit” nicht mehr leisten
Seit drei Jahren soll das Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ dafür sorgen, dass auch Kinder aus ärmeren Familien das Ganztagsangebot der Schulen nutzen können und eine warme Mahlzeit erhalten. 2,50 Euro kostet das Mittagessen, davon zahlt das Land einen Euro, die Kommune 50 Cent, die Eltern den restlichen Euro. 500 Kinder wurden auf diese Weise in Bergisch Gladbach unterstützt – bisher. Denn nun kann die Stadt in ihrer Finanznot noch nicht mal ihren mickrigen Anteil aufbringen, womit auch der Landeszuschuss nicht mehr gezahlt werden würde.  Ab August muss das Geld nun mit Spenden aufgebracht werden, rund 60 000 Euro fehlen.  Johannes Zenz vom Jugendamt Bergisch Gladbach erklärt:

Wir wollen das Programm fortsetzen, könne es aber wegen des Nothaushaltes nicht mehr aus Haushaltsmitteln finanzieren.

Quelle: KSTA, Kommentar

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