Netter Beitrag der Stadtverwaltung zum Jahreswechsel wie jedes Jahr.

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Tipps der Feuerwehr Bergisch Gladbach für ein sicheres Silvester

Zitat:

Feuerwehren und Rettungsdienste können nur dann schnelle Hilfe leisten, wenn sie die Einsatzstelle auch schnell erreichen können. Deshalb dient es der eigenen Sicherheit, wenn Autofahrer auf eine auskömmliche Durchfahrbreite achten. Drehleitern sind Rettungsfahrzeuge – der Einsatz großer Fahrzeuge der Feuerwehr kann zeitrelevant sein. Bettenbrock: „Auch in engen Wohnstraßen sind 3 Meter Durchfahrbreite ein absoluter Mindestwert. In Kurven und an Straßenkreuzungen muss ein zusätzlicher Rangierradius für große Einsatzfahrzeuge berücksichtigt werden.”

Dazu möchte ich gerne zum nachdenken anregen; dass gerade in GL wie es mir scheint kein großes Interesse besteht für Feuerwehr, Polizei oder Ordnungsamt,  Falschparker in z.B. Feuerwehrzufahrten, oder gegen die Kfz die die Durchfahrtsbreite für Feuerwehrfahrzeuge nicht beachten, richtig vorzugehen!

Ich habe schon öfters diese Behörden verständigt. Entweder kommt niemand, oder es besteht vermutlich kein Interesse, oder ein Falschparker bekommt ein Strafzettel und bleibt weiter in einer Kurve stehen (5 Std.) bei einer Breite von 2,40 m. Auch Kontrollfahrten von der Feuerwehr werden nicht gewünscht. In anderen Städten (selbst öfters durchgeführt) wird dies praktiziert.

Auch Fußwege werden durch Dauerparker so zugestellt das man mit Kinderwagen, oder Rollator auf die Straße ausweichen muss. Ein durchkommen von Feuerwehrfahrzeugen ist abends nicht möglich. Auch Behindertenparkplätze werden durch nicht berechtigte zugeparkt. Die Polizei fährt vorbei und unternimmt nichts!

Habe einige Feuerwehrflächen in verschiedenen Städten kennzeichnen lassen, meistens  erst nach einem schlimmen Vorfall. Es muss immer erst was passieren, bis das richtig gehandelt wird. Da könnte ich unzählige Beispiele aufzählen. Leider.  Aber einer muss bei einem Vorfall die Verantwortung übernehmen.

Erst wenn jemand selbst dieses falsche Verhalten öfters miterlebt hat (35 Jahre im Sicherheitswesen) und Personen kennt die Angehörige verloren haben, nur weil vielleicht die Feuerwehr zu spät durch Falschparker eintraf, bekommt eine andere Einstellung.

Versuchen Sie mal einer Mutter, die ihr Kind verloren hat durch einen Sprung aus dem Fenster, weil die Feuerwehr mit ihrer DL 30 ca. 50 m davor durch falschparkende Fahrzeuge behindert und nicht schnell genug vor Ort sein konnte- zu erklären, dass ihr Pkw der Falschparker war!

Hoffen wir, dass niemals sowas in Bergisch Gladbach vorkommt!

Et hät noch immer jot jejange.

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manfredf

Feuerwehrbeamter a.D.

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1 Kommentar

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  1. Als kleiner Hinweis,

    auch als einfacher Bürger hat man die Möglichkeit solche Ordnungswidrigkeiten bei der
    Stadt anzuzeigen. Manche Städte bieten ihren Bürgern sogar dazu entsprechende Formularvordrucke. Allerdings trauen sich auch einige nicht eine solche Anzeige zu schreiben, da derjenige, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat, unter Umständen
    herausfinden kann, wer die Anzeige gestellt hat.

    So wurde mir z.B. von der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sehr wohl oft Anrufe wegen
    Falschparkern etc. kämen, wenn dann aber auf die Möglichkeit der Owi-Anzeige hingewiesen wird, kommen dann Aussagen wie; „Ich zeig doch nicht meinen Nachbarn an,
    wenn der das herausbekommt!“. Dazu kann sich jeder seinen Teil denken.

    Wenn ich mich oder andere durch eine solche Ordnnungswidrigkeit gefährdet sehe, so
    habe ich keine Probleme damit auch zu meiner Ansicht zu stehen.