Ich finde die Behindertenpolitik der Stadt Bergisch Gladbach schlecht.

  • In Bezug zur Arbeit, der Integrationsfachdienst (die Kette) vermittelt seit diesem Jahre auch keine behinderten Arbeitslosen mehr in Arbeit.
  • Die KAS ist eine Katastrophe im Umgang mit Behinderten und Arbeit. Die tun ja gar nichts mehr in Bezug auf Integration, man bekommt auch keine Vermittlungsgutscheine mehr.

Sparen nicht auf Kosten der Behinderten!

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Ja – dann können die Behinderten ja einpacken, danke für die Hilfe.  Behinderte benötigen Hilfe bei der Suche nach Arbeit, dies müsste auch im Interesse der Stadt Bergisch Gladbach sein.

Hat die Stadt überhaupt nach Interesse an den Behinderten, oder tut sie nur so?

Es gibt einen Behindertenrat der Stadt. Die sind aber sehr leise, und da sitzen bestimmt zu 90Prozent Nicht-Behinderte.

Hiermit rufe ich den Bürgermeister auf, etwas Sinnvolles zu tun.

Eine schöne Politik ist das!

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Ercan

Bin verheiratet, habe zwei Kinder, bin Körperbehindert, lebe seit 1975 in Deutschland, Alter: 38 Jahre.

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4 Kommentare

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  1. Presseschau 15.09.2010
    „Zu wenig Behinderte in Bergischen Betrieben“

    Das sind ja schöne Aussichten für Menschen mit oder ohne Behinderung.
    Wir brauchen eine ganz neue Behindertenpolitik in der Stadt Bergisch Gladbach.
    3,5 Prozent ist doch echt ein Witz, da hat ja die FDP mehr.
    Wenn das so weiter geht können die Behinderten wirklich einpacken.

    Was ist den los in den Betrieben, haben die Angst oder sind sie behindertenfeindlich, das möchte ich ja nicht hoffen. Hier ist die Politik gefragt, die Ausgleichsabgabe muss weg, die Behinderten benötigen Arbeitsplätze und keine Almosenzahlungen.

    Die Höhe der Ausgleichsabgabe beträgt je Monat und unbesetztem Pflichtplatz:
    * 105 Euro bei einer ab 3 % bis unter 5 %
    * 180 Euro bei einer Beschäftigungsquote ab 2 % bis unter 3 %
    * 260 Euro bei einer Beschäftigungsquote unter 2 %

    Die Betriebe zahlen lieber die 105,00 Euro, als ein Monatsgehalt, ist doch klar, die sind ja nicht dumm.
    Es müssen verbindliche Regelungen bzw. Gesetze geschaffen werden, eine Muss-Regelung brauchen wir. Jeder Betrieb muss ab einer bestimmten Größe, die 5% erfüllen.
    Mit Kann-Regelungen bekommt man Menschen mit Behinderungen nicht in Lohn und Brot.
    Die Betriebe müssen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden, ohne wenn und aber.
    Freikaufen zählt nicht!
    Das ist echt ein toller Deal zwischen Politik und Wirtschaft.
    Projekte sind gut gemeint, aber halten nicht lang durch, in der Regel 4-5 Jahre.
    Behinderte als Kostenfaktor, dies ist sehr gefährlich.

    Ein Packt mit der Wirtschaft und Politik pro Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung, wäre z.B. ein guter Anfang.

    Gibt es denn mutige Politiker in Bergisch Gladbach, die einen neuen Weg in der Behindertenpolitik gehen möchten.

    Mache gerne mit!

  2. Hallo!!!

    Möchte mich beim Bürgerportal bedanken, eine tolle Sache Jungs.

    Dank auch für das Angebot vom Herrn Bürgermeister Urbach, nehme ich gerne wahr.

    Die Botschaft lautet:

    Berufliche Rehabilitation muss das Ziel haben, Menschen mit Behinderungen durch ein eigenes Einkommen ein möglichst Selbstbestimmtes Leben ohne Abhängigkeit von sozialen oder mildtätigen Leistungen zu ermöglichen.

  3. Lieber Schreiber,

    wir können gerne in einen Dialog eintreten!

    Mit der KAS hat die Stadt nur bedingt zu tun, aber wir kümmern uns auch darum!

    Ich bin in Kontakt mit Menschen mit Behinderung, um deren Situation möglichst zu verbessern – gerne auch mit Ihnen!

    Herzliche Grüße,

    Lutz Urbach