Die Villa Zanders und der Galerie- und Schlossverein waren in letzter Zeit häufiger Gegenstand von unsachlichen Kommentaren. Daher hier einige Fakten:

  1. Der Galerie und Schloss Verein hat über 600 Mitglieder, ist also ein sehr großer Verein.
  2. Über 50 Mitglieder des Vereins werden jeden Monat eingeteilt, um ehrenamtlich und kostenlos die Öffnungszeiten der Galerie Villa Zanders zu garantieren.
  3. Immer wieder wurde darum gestritten, wie sich die Villa Zanders mehr öffnen und mehr einnehmen kann. Ein Konzept erarbeitet zur Zeit die neue (kommissarische) Leitung.
  4. Im Kultur-Ausschuss  wurde beschlossen: Der Eintritt in die Villa Zanders ist einmal pro Monat komplett kostenfrei.
  5. Da gleichzeitig aber die Städtische Galerie Villa Zanders mehr einnehmen soll, wurden die Eintrittsgelder an den anderen Tagen leicht angehoben, von zwei Euro auf nun vier Euro.
  6. Eine Ermäßigung gibt es  für Schüler, Studenten, Freiwilligendienstleistende, Teilnehmer des Freien Sozialen Jahres, Künstler mit Ausweis und die Besitzer einer Julica. Die kostet Familienkarte neun Euro. Kinder in Gruppen zahlen 50 Cent.
  7. Freien Eintritt haben weiterhin Mitglieder des Galerie+Schloss e.V., da sie durch ihren Mitgliedsbeitrag schon mehr als genug zahlen und man schlecht verlangen kann, dass sie für ihre ehrenamtlichen Helferstunden (siehe Punkt 2) auch noch Eintritt für ihr Ehrenamt zahlen.
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2 Kommentare

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  1. Die Politik hebt ab und verliert die Bodenhaftung. Eine ehrliche Frage an Sie, Frau Dietsch: “Ist es ihnen eigentlich nicht peinlich, wie sie die Tariferhöhungen und die Ausgrenzung von Asylbewerbern und Behinderten rechtfertigen?”

  2. Ich kann mir das lachen nicht verkneifen, wenn ich lesen, dass die Eintrittspreise “leicht” angehoben wurden. Eine Anhebung von 2 € auf 4 € ist eine Verdoppelung des Preises. Der rhetorische Trick ist aber leicht durchschaubar und bei einer Verdoppelung der Preise rede ich nicht von “leicht”, sondern von “Verdoppelung”.

    Nicht zum Lachen ist, dass nun der erste Donnerstag im Monat zum “Randgruppentag” erklärt wird, denn dann “dürfen” auch Asylbewerber und Menschen mit Behinderungen rein. Diesen Gruppen hat der Kulturausschuss vor wenigen Tagen einen ermäßigten Eintritt mit der Begründung verweigert, sie könnte ja an dem eintrittsfreiene Donnerstag 1x im Monat kommen.