So sieht unter Kompromissvorschlag aus

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, vonseiten der Bürgerinitiative www.lustheide.de, möchten der Stadtverwaltung, den Fraktionen und allen am Planungsprozess zum Gewerbegebiet „Lustheide“ offiziell einen Kompromissvorschlag zur weiteren Planung unterbreiten. Aufgrund der vielen Gespräche, die wir zwischenzeitlich geführt haben u.a. mit Vertretern der Stadt, den Fraktionen, vielen betroffenen Bürgern, sind wir davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine gute und tragfähige Lösung handelt, die den Bedürfnissen aller Beteiligten in Maßen gerecht werden dürfte und von der letztlich alle profitieren sollten. Es wäre zudem eine Lösung, die sich aller Voraussicht nach relativ schnell realisieren ließe und die Stadt vor unnötigen weiteren Kosten bewahren würde (u.a. zur Überarbeitung der Gutachten). Der Kompromissvorschlag beinhaltet Folgendes:

Die Bürgerinitiative stimmt einer vorhabenbezogenen Erweiterung für die Firma Gahrens und Battermann sowie weiterer Unternehmen zu, wenn bei der Planung und Umsetzung folgende
Bedingungen eingehalten werden (zur Veranschaulichung dient die beigefügte Skizze):

  • der Waldweg bleibt in seiner heutigen Lage erhalten (braune Linie)
  • der Mindestabstand der Erweiterung zum Waldweg beträgt 10 Meter (d.h. 10 Meter Wald zwischen Waldweg und Erweiterung bleiben als Puffer erhalten) (grüne Fläche)
  • die Erweiterung erstreckt sich in der Breite (Ost-West) maximal auf die Länge der asphaltierten Fläche zwischen Wald und Hallen (ca. 120 m)
  • die vorhabenbezogene Erweiterung erstreckt sich damit maximal auf die gelbe Fläche
  • die Erschließung erfolgt über das heutige Gelände der Fa. G+B und nicht über eine öffentliche Straße
  • falls die Ausweisung eines Gewerbegebietes in Betracht gezogen wird, umfasst dieses maximal die derzeit bereits versiegelte bzw. bebaute Fläche von G+B inkl. der Fläche für die vorhabenbezogene Erweiterung (evtl. reicht für eine vorhabenbezogene Erweiterung anstelle eines aufwändigeren Bebauungsplanverfahrens eine Umsetzung im Rahmen eines Vorhaben- und Erschließungsplans aus?)
  • zum Schutz der Menschen vor schädlichen Immissionen und aus Naturschutzgründen wird die restliche Waldfläche zwischen Lustheide und BAB 4 dauerhaft im Bestand geschützt (durch die Ausweisung eines entsprechenden Schutzniveaus im Rahmen der Instrumentarien des Natur- und Landschaftsschutzes, z.B. Ausweisung als Naturschutzgebiet)

Im Hinblick auf die anstehenden Beratungen u.a. im Planungsausschuss möchten wir gegenüber den Fraktionen anregen, die Stadtverwaltung zu bitten, die weiteren Planungen entsprechend des dargelegten Kompromissvorschlags fortzuführen. Gerne sind wir bereit, den Kompromissvorschlag mit Ihnen zu erörtern.
Mit freundlichen Grüßen Die Bürgerinitiative www.lustheide.de

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Weitere Informationen:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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