Foto: Meike Böschemeyer

Foto: Meike Böschemeyer

Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium mit seinem deutsch-französisch bilingualen Zweig wird deutsch-französische Freundschaft gelebt, und schon im Januar hatten Schülerinnen und Schüler des DBG den Festakt im Düsseldorfer Landtag zum 50jährigen Bestehen des Elysée-Vertrages aktiv mitgestaltet.

Die Freude war groß, als eine Schülergruppe der Stufe 12 des bilingualen Zweigs auf Empfehlung von Frau Doro Dietsch, Geschäftsführerin der deutsch-französischen Parlamentariergruppe im Landtag NRW, und auf Einladung von Herrn Dr. Beckers-Schwarz, Stellvertretender Vorsitzender des deutsch-französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), am 12.9.2013 an der Festveranstaltung in Bonn aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft teilnehmen durfte.

Welch eine Chance, im ehemaligen Plenarsaal des deutschen Bundestages den Festreden unseres Bundespräsidenten, Joachim Gauck, und des ehemaligen Premierministers Frankreichs, Alain Juppé, persönlich folgen zu können!

Noch größer war jedoch die Begeisterung, als die Schülerinnen und Schüler des DBG dem Bundespräsidenten bei seiner Ankunft vorgestellt und von ihm freundlichst begrüßt wurden. Auch Alain Juppé, derzeit Präsident der Französischen Sektion des RGRE und Bürgermeister von Bordeaux,  ließ es sich nicht nehmen, unsere Schülerinnen und Schüler persönlich anzusprechen und sich mit ihnen zu unterhalten.

Die Festveranstaltung im alten Plenarsaal beeindruckte unsere Schülerinnen und Schüler sehr.

Vor dem Bild von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, aufgenommen auf dem Bonner Marktplatz im September 1962 anlässlich des Staatsbesuches Charles de Gaulles in Bonn, hoben alle Festredner, Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Joachim Gauck, Alain Juppé und Gereon Fritz, Präsident der Vereinigung deutsch-französischer Gesellschaften für Europa, die große historische Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft aber insbesondere ihre Bedeutung für die Zukunft Europas hervor.

Bundespräsident Gauck stellte u.a. in seiner Rede heraus, dass er keine weiteren zwei Länder kenne, die ein so dichtes und dauerhaft geknüpftes Netz von persönlichen und institutionellen Beziehungen hätten wie Deutschland und Frankreich. Er bezeichnete das Wirken der deutsch-französischen Gesellschaften, Clubs, Freundeskreise, Städte- und Regionalpartnerschaften als so etwas wie „eine deutsch-französische Bürgerbewegung“.  Allerdings scheine es, dass diese Beziehungen nicht mehr so geschätzt würden, wie sie es verdient hätten. Um so wichtiger sei es, die junge Generation  verstärkt in die Gestaltung der deutsch-französischen Partnerschaften einzubeziehen. Wie viele Beispiele belegten, seien Städtepartnerschaften kein Auslaufmodell.

Auch die Schülerinnen und Schüler des DBG sind überzeugt: Die deutsch-französische Freundschaft hat Zukunft! Sie ist wichtig für den Zusammenhalt Europas. Es lohnt sich, sich dafür zu engagieren!

Hinter diesem Sammelnamen stehen einige Schüler und Lehrer des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, die hier aus dem Schulleben berichten.

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