Mit Chor, Orchester, Tänzern und allen bisherigen Schulleiter/innen hat das DBG Jubiläum gefeiert. Und einem Zitat von Dietrich Bonhoeffer: Demnach ist der größte Fehler, den man im Leben machen kann, Angst zu haben, einen Fehler zu machen…

Frühere und aktuelle Schulleiter mit Landrat Tebroke.

„Ich bin dankbar, dass ich dieses bewegende Fest noch erleben durfte“, sagte Hildegard Scholten, erste Schulleiterin des DBG. 1964 wurde sie ernannt, aber erst 1967 begannen die Bauarbeiten am Rübezahlwald. Bis dahin war sie Schulleiterin ohne Schule und die Schülerinnen (es handelte sich um eine reine Mädchenschule) in Räumen am Nicolaus-Cusanus Gymnasium und auch am Ahornweg untergebracht.

1972 kamen die ersten Jungen und brachten Farbe in die Schule. “Und Unruhe”, ergänzte Ingelore Orywall-Jeschke, die Hildegard Schölten 1992 als Schulleiterin folgte. Der heutige Schulleiter Gerd Josmann hatte viele schöne Fotos aus der 50-jährigen Schulzeit aus dem Archiv geholt. Mithilfe von PowerPoint entführte er die Besucherinnen und Besucher auf die Zeitreise.

Die Hauptakteure des Abends waren, wie es sich für eine Schule gehört, natürlich die Schülerinnen und Schüler. Das Orchester begann das Festprogramm mit Georg Friedrich Händel, bevor die Klasse 6D sich mit einem “Naturwissenschaftler-Rap” anschloss. Zwischen Grußworten des Bürgermeisters, des Landrates, des Dezernenten der Bezirksregierung Köln, des Fördervereins- und des Schulpflegschafts-Vorsitzenden sowie der Schülersprecher wechselten sich große Gruppen auf der Bühne zur Vorführung ab: Instrumentalensemble, Unterstufenchor, Mittelstufenchor, Eltern- und Lehrerchor…

Einen ausführlichen Bericht über Geschichte und Gegenwart
des DBG finden Sie hier.

Besonders beeindruckt waren alle von der Solovorführung des jungen Clemens Odendahl, der auf dem Akkordeon einen Tango von Astor Piazolla spielte. Aber auch Milan Würth an der Gitarre, Sebastian Resch mit einem selbst verfassten Gedicht sowie die Gesangssolisten Alexandra Kuhfuß, Charlotte Eschbach und Nikolas Kollat ernteten stürmischen Applaus. “Früher war alles besser” von den Wise guys wurde gesungen und damit gleichzeitig bewiesen, dass das wohl kaum stimmt.

Bei soviel Musik erinnerten Tänzer des Grundkurses Sport aus der Jahrgangsstufe zwölf mit einer Aufführung des Danse macabre ( neu interpretiert) von Igor Strawinsky daran, dass man am DBG auch Sport als Abiturfach belegen kann. Am Montag werden sie den Tanz noch einmal aufführen: Für die Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, Carina Gödecke, die dann ihre Schule besucht.

Doro Dietsch

Verheiratet, drei Töchter. War lange beim WDR, arbeitet heute in der Verwaltung des Düsseldorfer Landtags.

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