In Arbeitsgruppen haben die 20 Teilnehmer:innen ein erstes Konzept für die neue Initiative entwickelt. Foto: Redaktion

Die Auftaktveranstaltung von „GL spricht“ zum Thema Müll und Sauberkeit zeigt Wirkung: Rund 20 engagierte Bürger:innen haben bei einem Workshop Ideen entwickelt, wie man gemeinsam dafür sorgen kann, dass Bergisch Gladbach sauberer und liebenswerter wird – und damit den Grundstein für die Initiative „GL glänzt“ gelegt.

Ein Beitrag von Ekkehard Hoffmann

Wünschen wir uns eine saubere, lebenswerte Umwelt? Fast jede und jeder von uns würde diese Frage sofort mit Ja beantworten. Und trotzdem sehen wir täglich überfüllte Altkleidercontainer, überlaufende Mülltonnen und achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Das hinterlässt ein ungutes Gefühl. Und die leise Frage: Muss das so bleiben?

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Am Mittwoch kamen auf Einladung des Bürgerportals rund 20 engagierte Bürger:innen in den Räumen der Redaktion zusammen. Menschen, die dieses Gefühl nicht länger hinnehmen wollten. Menschen, die etwas verändern möchten.

Uns alle verband dieselbe Sehnsucht: Wie können wir unsere Stadt liebenswerter machen? Und was kann ich selbst dazu beitragen?

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„Unsere Stadt ist so sauber, wie wir uns verhalten“

Zum Auftakt des Dialogprojekts „GL spricht“ hat das Bürgerportal mit den Menschen in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone über das Thema Müll und Sauberkeit diskutiert. Im Fokus stand dabei die Frage: Was braucht es, damit wir uns in unserer Stadt wohlfühlen? Und wie können wir selbst dazu beitragen? Dabei wurden viele Ideen gesammelt, die nun konkretisiert werden sollen.

Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Niemand steht allein da. Es gibt Gleichgesinnte. Und es gibt viele Wege, ins Handeln zu kommen.

In vier Workshop‑Gruppen wurde leidenschaftlich diskutiert, zugehört, gelacht und auch gerungen. Themen wie Vernetzung, Mitmach‑Aktionen, Aufklärung und Patenschaften standen im Mittelpunkt. Ideen entstanden, wurden weitergesponnen, verworfen und neu gedacht. Am Ende teilten die Gruppen ihre Ergebnisse – und mit ihnen jede Menge Energie und Hoffnung.

Besonders ermutigend: Einige Teilnehmende schlossen sich direkt zu einem Kernteam zusammen. Dieses Team wird die Ideen sortieren, priorisieren und einen gemeinsamen Rahmen schaffen – eine Leitplanke für das, was vor uns liegt.

Dabei wurde eines sehr deutlich: Wir wollen niedrigschwellig starten, viele Menschen mitnehmen und vorhandene Initiativen in den Stadtteilen einbinden. Denn Veränderung beginnt im Kleinen – und wächst gemeinsam.

Die Abschlussrunde brachte genau das Gefühl des Abends auf den Punkt: 

„Motivierend“ – „Ich bin nicht allein“ – „Der erste Schritt ist getan“ – „Jetzt anpacken“ – „Gemeinsam schöpfen wir Kraft“.

Unser gemeinsames Fazit:

  • Unsere Stadt ist so sauber, wie wir selbst bereit sind zu handeln.
  • Jede einzelne Person zählt – und kann etwas bewirken.
  • Regelmäßige Aktionen schaffen Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Vorbilder.
  • Jede:r ist willkommen, der unseren Lebensraum schützen und gestalten möchte.

Lasst uns den Schwung mitnehmen.

Lasst uns Verantwortung übernehmen.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass GL glänzt.

Wenn Sie sich an der Initiative beteiligen wollen, melden Sie sich bitte hier an – wir halten Sie dann auf dem Laufenden.

... ist eine Initiative von Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv für ein schönes und liebenswertes Bergisch Gladbach einsetzen wollen. Sie ist aus dem Dialog-Projekt „GL spricht“ des Bürgerportals entstanden - und steht allen Interessierten offen.

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  1. Vermutlich, um nicht von einer evtl. angebrachten Kamera erkannt zu werden, wird jetzt der Müll weit ab von den Glas- und Kleidercontainern in der Borngasse direkt am Straßenrand abgeladen. So viel Dreistigkeit ist schwer zu ertragen. Außerdem liegen nach wie vor unendlich viele Zigarettenkippen auf dem Bordstein und Grünstreifen vor dem Parkplatz der IGP in der Borngasse. Dort sehe ich täglich mehrere Personen mit schwarzen und Personen mit blauen Oberteilen rauchend zusammen stehen. Die blauen Hemden tragen die Aufschrift von GL Service. Die Kippen liegen schon seit Wochen dort und werden immer mehr . Darauf hatte ich damals schon bei „GL spricht“ hingewiesen, doch nichts ist passiert. Das ist sehr schade.
    Vielleicht hilft mein Beitrag, diese verdreckten Stellen beim Säubern zu berücksichtigen.
    Mit freundlichen Grüßen
    G.Kaltenbach

    1. Frau Kaltenbach, “Dort sehe ich täglich mehrere Personen mit schwarzen und Personen mit blauen Oberteilen rauchend zusammen stehen. Die blauen Hemden tragen die Aufschrift von GL Service”

      Mir ist unerklärlich, wenn jemand diese oder eine andere Unerhörtheit beobachtet, noch dazu täglich, dass man nicht den Mumm hat, diese Leute DIREKT anzumosern und seinen Unmut loszuwerden.
      Auf Ihre Art und Weise werden Sie keinen erzogen bekommen.

      1. Hallo Ulla, wenn ich jemanden anmoser (ich übernehme ihr Wort), wird er mir eher eine unpassende Antwort geben als sein Verhalten ändern. Zudem haben heute viele Menschen Angst auf falsches Handeln hinzuweisen, zu oft gab es bereits Angriffe. Das macht ja leider sogar nicht mehr Halt vor Angriffen gegen die Polizei, das Ordnungsamt, Sozialarbeiter, Kontrollbeschäftigte im ÖPNV.

      2. @Anno Nüm
        Also ich kann Ihnen nur sagen, ich lebe noch.
        Zwar grüsst mich der ein oder andere Nachbar nicht mehr, aber so what.
        Ich denke, wenn man doch gerade jemanden “ertappt” hat beim “Tun” oder “Entsorgen”, was ist denn die Alternative? Soll man dann gleich die Polizei rufen? Oder ihn/sie (ggf. anonym) Anzeigen? Die Polizei hört dann unter Umständen auch nur “das war ich nicht” oder “hab ich nicht gemacht” oder “mein Hund ist/war leer”.
        Oder soll man sich immer nur ärgern?

        Wenn der Ton, mit dem man seinen Unmut äussert kein respektloser oder gar blaffender Befehlston ist, wie die Polizei, Ordnungskräfte oder Sanitäter, je nachdem, wo oder gegen wen sie im Einsatz sind, ihn sicherlich draufhaben dürfen oder müssen, war das bislang kein Problem.
        Und ich denke, Angst werden die sicherlich auch oft haben. Sind ja auch nur Menschen.

  2. Von Clean Up Refrath hat sich Elmar Zimmermann bereit erklärt mit einer Gruppe, die beim Treffen dabei war, in einem anderen Stadtteil zu sammeln. Dabei könnten auch noch Infos ausgetauscht werden. Oder soll erst einmal mit dem Dreierteam Kontakt aufgenommen werden? Mit freundlichen Grüßen