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Tomás M. Santillán lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Bergisch Gladbach Refrath. Bekannt wurde Tomás M. Santillán durch sein Engagement als Antragsteller des Bürgerentscheid gegen des Cross-Border-Leasing 2003 und seine Kandidaturen als Bürgermeister und Landrat. Von 2009-2014 vertrat er DIE LINKE als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Bergisch Gladbach. Seit 2015 ist er fraktionsloses Ratsmitglied für DIE LINKE. und umweltpolitischer Sprecher der LINKSFRAKTION im Landschaftverband Rheinland (LVR). Lokal ist er für die DIE LINKE Basisgruppe "Kommunalpolitik" Bergisch Gladbach aktiv und engagiert sich in unabhängigen Intiativen und lokalen Bürgerprojekten. Seit Mai 2019 ist Tomás M. Santillan Sprecher/Vorsitzer der Partei DIE LINKE: im Rheinisch-Bergischen Kreis.

8 Kommentare zu “Das Bürgerbegehren kann 78 Mio Euro einsparen”

  1. Frage: Was ist eigentlich aus der Unterschriftenaktion geworden? Wie viele Unterschriften gegen eine Beteiligung der Stadt an der BELKAW sind denn abgegeben worden? Die Frsit ist doch meines Wissens nach Anfang August abgelaufen.

  2. Hallo Herr Santillan,

    in Ordnung, nur wenn Sie sich ausschließlich mit dem Thema Kostenrechnung beschäftigen woll(t)en, halte ich die von Ihnen gewählte Überschrift des Beitrages weiterhin ziemlich daneben, denn der Slogan “Das Bürgerbegehren kann 78 Mio Euro einsparen” suggeriert schon, dass die Stadt bei einer Abkehr vom Modell einer Beteiligung an der BELKAW zugunsten eines “nachhaltigen und ökologischen Energiekonzeptes” dauerhaft(!) 78 Mio. Euro einsparen kann. Das dem nicht der Fall ist, wissen auch wir beide, denn die Gründung eines vollständig in kommunaler Eignerschaft stehenden Stadtwerkes wird erheblich mehr als 78 Euro kosten; ergo ist der Hinweis auf die Höhe der erforderlichen Kreditaufnahme für den “BELKAW-Deal” und/oder die damit verbundenen Refinanzierungsrisiken definitiv überhaupt kein schlag- und aussagekräftiges Argument, um die Vorteilhaftigkeit einer eigenständigen Stadtwerkegründung – auf die die Einrichtung einer Bürgerwerkstatt ja im Endergebnis hinauslaufen soll – zu beweisen.

  3. Sehr geehrte Frau “Helga”,

    tatsächlich gehe ich davon aus, dass die meisten Leser dieses Beitrags wissen, über was ich hier schreibe, denn dieses Thema wird in diesem “social media” Portal seit Wochen diskutiert. Dieser Beitrag ist also als eine Art Update und Gegenposition zu anderen Beiträgen zu sehen. Eine längere Darstellung der gesamten Geschichte würde ca. 10 Seiten benötigen und das hätte sicher auch einige Kritik hervorgerufen. Unter dem Beitrag befinden sich die TAGs “Belkaw”, “Bürgerbegehren”, und “Stadtwerke”, die sie anklicken können und dann finden sie alle Artikel zu diesem Thema und können sich schnell einlesen.

    Sehr geehrter “Contra”,

    mein Beitrag befasst sich nicht mit der Frage einer Bürgerwerkstatt und auch nicht mit der möglichen Form von Stadtwerken, sondern ausschließlich mit der verzerrten Kostenrechnung, die die Stadt für das Bürgerbegehren vorgelegt hat. Um das Thema, was sie ansprechen zu diskutieren gibt es andere Threads, die für eine solche inhaltliche Diskussion besser geeignet wären. Deshalb werde ich hier beim Kernthema bleiben und nur über die Kostenrechnung schreiben.

    mfg, Tomás M. Santillán

  4. Kann Ihnen, “Helga” nur zustimmen!

    Was von Herrn Santillan immer wieder unter den Tisch gekehrt wird, ist der Umstand, dass sich die Stadt bei der Gründung eines vollständig in eigener Hand befindlichen Stadtwerkes – letztlich ja das angestrebte Ergebnis der begehrten Bürgerwerkstatt – in noch höherem Maße als mit 78 Mio. Euro verschulden müsste, und das Ganze dann bei deutlich höheren Geschäftsrisiken der Vertriebssparte des Stadtwerkes.

    Dabei liegt der Fall doch ganz einfach: Wenn ich die Risiken der BELKAW-Beteiligung nicht eingehen will, muss ich konsequenterweise die Hände von jeglicher kommunalen Beteiligung an der lokalen Energieversorgung lassen (“Null-Lösung”). Nur mit der Beibehaltung des Status Quo kann man sich und seine Partei allerdings schlecht profilieren…..

  5. Im ersten Artikel fehlt (leider mal wieder) ein Hinweis, dass man ihn nur verstehen kann, wenn man sich vor dem Lesen anderweitig informiert hat.
    Entweder informiere ich Leser meines Artikels komplett oder ich verweise darauf, dass dies nur Insider lesen sollten (und die brauchen nichts zu lesen, weil sie ja bereits besser informiert sind).
    Mit anderen Worten: Solche Artikel sind überflüssig und polemisch.

  6. Die Angebote der STAWAG und der SHA standen dem Stadtrat am 8. April auch zur Auswahl und hatten der Stadt auch mehrere Millionen € Einnahmen in 10 Jahren versprochen. Diese Informationen finden Sie nur in wenigen öffentlichen Aussagen der Stadt. Die genauen Zahlen können Sie unter https://in-gl.de/2014/03/27/stadtwerke-dokumentation-rheinenergie-stawag/ nachlesen.

    Die Kostenschätzung der Stadt für das Bürgerbegehren tut so, als hätte es keine Alternativen gegeben, Doch das Bürgerbegehren zielt ganz bewusst nicht auf diese anderen Anbieter, sondern fordert eine Bürgerwerkstatt, in der man zunächst ein Energiekonzept erarbeitet werden soll. Die Infoveranstaltungen der Stadt standen unter dem Motto “Neuausrichtung der Energieversorgung der Stadt”. Das wurde dort aber nicht diskutiert und es wurde tatsächlich über ein Finanzinvestment in einen Energieversorgung entschieden. Das nichts mit einem nachhaltigen und ökologischen Energiekonzept zu tun, wie man eigentlich erwartet hatte. Das soll ein Bürgerwerkstatt zunächst erarbeiten und erst dann weiter reden. Das wurde bisher leider versäumt!

  7. Und noch eine Frage: Bei STAWAG und SHA würden der Stadt die Millionengewinne geschenkt, ohne dass eine Gegenleistung, in Form eines Beteiligung, vorher nötig wäre?

  8. Eins versteh ich nicht: In den Fragen für das Bürgerbegehren lese ich nichts von STAWAG oder SHA sondern nur “Belkaw” und “Bürgerwerkstatt”. Wo stehen bitte die anderen Millionengewinne?

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