Lutz Urbach auf dem Rathaus-Balkon

Lutz Urbach hat die Verwaltungskunst von der Pike auf gelernt, hat mit Kölner Oberbürgermeistern eng zusammengearbeitet, war in Hennef Kämmerer – und „hat seit viereinhalb Jahren die Freude, Bürgermeister der schönen Stadt Bergisch Gladbach“ zu sein. In dieses Amt will der 47-Jährige am 25. Mai für weitere fünf Jahre gewählt werden – und dafür kämpft er mit hohem persönlichen Einsatz.

In unserem Fragebogen outet sich Lutz Urbach als Mensch, dem es schwer fällt, bei Terminanfragen Nein zu sagen – aber eben auch als stolzer Vater von drei Kindern. Mit seiner Frau Tanja wohnt er in Unterkühlheim, wo er sich am liebsten in der großen Küche aufhält. Wenn er nicht gerade wieder auf einem der vielen offiziellen Termine oder einer Wahlkampfveranstaltung ist. 24 Termine stehen für die zwei Wochen bis zum Wahltag noch auf seinem Kalender.

Genug der Vorrede. Los geht’s.

Wie starten Sie in den Tag?
Mit einer Tasse Kaffee und der Tageszeitung.

Was wollten Sie als Kind werden?
Priester, dann Lehrer, vor Allem aber Papa!

Und was sind Sie geworden?
Dreifacher Papa! Diplom-Verwaltungswirt, Bürgermeister

Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?
In eines der vielen wundervollen Restaurants in Bergisch Gladbach.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Zu uns nach Hause.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
In die Badewanne

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Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Voller Tatendrang aufstehen und abends zufrieden zurückblicken können.

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein? Kaffee und Wein.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Unglück in der Familie.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
… eine wunderbare, lebenswerte Stadt.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Das unglaubliche, vielfältige Engagement der Menschen.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
Der in der Vergangenheit über Jahrzehnte entstandene planerische Flickenteppich.

Lutz Urbach an seinem Schreibtisch

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …
… die städtischen Schulden wegzaubern, dann 30 Menschen für die Stadtreinigung und Grünpflege einstellen und die Verkehrssituation nachhaltig verbessern.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… in Gesundheit mit meiner Familie ein hohes Alter erreichen.

Was war ihre größte Leistung?
Ganz klar: Unsere Familie.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Vor einigen Jahren einmal privat den falschen Menschen vertraut zu haben.

Mein großes Ziel ist es, …
.
.. wie Reinhard Mey singt „die Welt ein kleines Stück voranzubringen“.

Was ist Ihre Stärke?
Ich höre lieber zu, als dass ich spreche.

Was ist ihre Schwäche?
Terminanfragen nicht ablehnen zu wollen, was auf Kosten der Familie geht.

Wie sind Sie als Chef?
Im Umgang kollegial, in der Sache manchmal zu fordernd.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?
Hoffentlich dasselbe.

Vergleichen Sie. 26 Fragen an: Michael Schubeck, Peter Baeumle-Courth
Jörg Krell, Klaus Graf, Thomas M. Santillan

Worüber können Sie sich richtig aufregen?
Faulheit, Falschheit, Hochmut.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
D-a-s Vorbild gibt es nicht; es gibt von vielen Menschen etwas zu lernen.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Menschen, die mit sich und ihrer Situation zurecht zufrieden sind.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Chance steht vor Risiko – nicht nur im Alphabet! (Gruß an Manfred!)

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern geben?
Sei fröhlich, aber nicht leichtfertig und achte auf Dich und die Menschen an Deiner Seite.

Das offizielle Wahlkampffoto

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Was ist ein Nachteil des Berufs „Bürgermeister“?
Dass ich für Menschen, die mir sehr wichtig sind, zu wenig Zeit habe; meine Schwester Birgit und ihre Familie, liebe Freunde – und zuvorderst: meine Familie!

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. Ja und genau das ist das Problem. Verwaltungsfachmann recht nicht aus. Der Politikstil des 20. Jahrhundert ist überholt. Die Zeiten der „einsamen Entscheidungen“ des Bürgermeisters sind vorbei. Der alte Bürgermeister hat die Stadt verwaltet und nicht gestaltet. Wir brauchen einen neuen Politikstil.