Das Corpus Delicti

Anmerkung der Redaktion: In dieser Sache hat es inzwischen mehrere Aktualisierungen gegeben. Da der Fall kompliziert ist finden Sie die Aktualisierungen ausnahmsweise in chronologischer Reihenfolge – sonst versteht das kein Mensch mehr.

Der Fall ereignete sich Ende April, zu Beginn des Wahlkampfes um das Bürgermeisteramt in Bergisch Gladbach. Das Großplakat unseres Kandidaten Michael Schubek an der Schnabelsmühle wurde zunächst umgefahren. Wir stellten es wieder auf. Doch dann verschwand ein anderes Plakat ganz.

Das macht uns neugierig. Aber nach einer ersten Auskunft der beiden Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk liegt ein politisches Motiv nicht vor. Das bestätigen auch erste Untersuchungen von Prof. Karl-Friederich Boerne. Die Staatsanwaltschaft ermittelte in Richtung Kunstraub. Die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, äußerte sich zurück halten: “Eine Forderung der Entführer liegt noch nicht vor.”

Jetzt wollen wir wissen, was los ist. Für sachdienliche Hinweis über den Verbleib des Plakates setzt der Kandidat Michel Schubek 1 Kasten Pils, wahlweise für Rheinländer, 1 Kasten Kölsch als Blohnung aus. Sachdienliche Hinweise an olaf@michael-schubek.de

Aktualisierung 2.5.2014

Die Nachfrage des Bürgerportals, warum in aller Welt wir einen Kasten Pils als Belohnung ausloben, zwingt uns zur Reaktion. Ich zitiere aus meiner Antwort:

„ich habe mir sagen lassen, dass der Rheinländer als solcher, vor Höflichkeit und Zurückhaltung nur so strotzt. Es wäre ihm unangenehm, wenn man sein geliebtes Kölsch, aufdringlich in den Vordergrund stellen würde. Schubek und ich, Westfalen, also Immis der ersten Generation, haben diese Höflichkeit gerne angenommen. Die kölsche Weisheit “et kütt wie et kütt” kann man auch so auslegen “ich trink wat nix kost”

Aktualisierung 5.5.2014

Die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm und Hauptkommissar Freddy Schenk äußerten sich auf einer PK zu den neusten Ermittelungen wie folgt: Nachdem die SPUSI und die KTU keine neuen Erkenntnisse hatten, wurde der Tatortreiniger Schotty mit der Reinigung des Tatorts beauftragt. Dieser konnte seine Arbeit aber nicht in gewohnter Weise ausführen.

Das umgefahrene Plakat liegt immer noch am Tatort. Von dem entwendeten Plakat fehlt nach wie vor jede Spur.

Zu den Hintergründen wollte die Staatsanwaltschaft sich nicht äußern. Auf Grund von knallharten Recherchen durch Horst Schlemmer, stv. Chef-Redakteur beim Gevenbroicher Tageblatt und dem undercover-Journalisten Günter W. wurde aber mittlerweile folgendes bekannt:

Nach Aussage des Tatortreinigers Schotty wurde er am Tatort von zwei unbekannten Männern angesprochen. Beide hätten mit einem rheinischen Dialekt, Düsseldorfer Färbung gesprochen. Unter Androhung von Gewalt, eine Flasche Altbier auf ex zu trinken, wurde er gezwungen den Tatort zu verlassen.

Weiter wurde bekannt, dass das Plakat zu einer limitierten Auflage gehörte. Michael Schubek hat die Belohnung um einen Kasten Altbier ergänzt. Sachdienliche Hinweis an olaf@michael-schubek.de

Aktualisierung 19.5. 2014

Nachdem die Staatsanwaltschaft zunächst davon ausgegangen war, dass es sich bei dem verschwundenen Plakat von dem SPD Bürgermeister Kandidaten Michael Schubek, nicht um eine politisch motivierte Straftat gehandelt hat, kommen nun aber doch Zweifel auf. Horst Schlemmer, stv. Chefredakteur des Gevenbroicher Tageblatt wird mit den Worten zitiert: “Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem verschwundenen Plakat von Michael S. und der Posting-Attacke auf Klaus G. und dem neuerlichen Plakat-Vandalismus. Weisse Bescheid.”

Olaf K.Marx, Wahlkampf Pressesprecher von SPD Bürgermeister Kandidaten Michael Schubek äußert sich wie folgt: “Wir kommentieren diese Aussage nicht. Feststeht aber, erst verschwindet ein Plakat, dann dieses Foto in den social Media von Klaus G. und jetzt werden die Plakate von Michael Schubek auf brutale Art und Weise einfach umgelegt.”

Aus Kreisen des Wahlkampf-Team von Michael Schubek wurde bekannt, das man jetzt nicht mehr von einem Kunstraub ausgeht. “Hier sind eindeutig antidemokratische Gruppen am Werk. Die Art und Weise diese hinterhältigen Tat, lassen vermuten, dass die berühmt berüchtigte “Dalton Bande” hier ihr Unwesen treibt”. “Gegen 12 Uhr Mittags habe ich ein erstes Treffen mit meinem alten Sattelkumpel Lucky Luke und seinem Pferd Jolly Jumper”, teilte O.K.M. mit. Erste Fußspuren sind gesichert.

Olaf K. Marx

ist Pressesprecher des SPD-Bürgermeisterkandidaten Michael Schubek.

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1 Kommentar

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  1. … sitze in einem Internet-Cafe, habe nicht viel Zeit, muss ständig die Umgebung beobachten, sie sind mir auf den Fersen, Färsen oder Versen, die Türsteher der GL-GroKo, denn ich weiß, was mit dem Plakat passiert ist, es wurde entführt, der Auftrag kam direkt aus der SPD-Fraktion und zwar von … – das sage ich erst nach Aufnahme ins Zeugenschutzprogramm, eigentlich sollte der Kandidat selber entführt werden, aber die dafür Gedungenen haben den Auftrag falsch verstanden, deswegen ist der Kandidat noch da und nur das Plakat weg, was nicht heißt, dass es so bleibt … Verdammt!, da sind sie, ich muss weg …