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“Auf der Erde fehlen Menschen,
die mehr arbeiten und weniger kritisieren,
die lieber aufbauen als zerstören,
die weniger versprechen,
aber dafür mehr einlösen,
die weniger nehmen als sie geben,
die lieber „heute“ sagen als „morgen”.
Zitat von Ernesto Che Guevara

AK KoGo GL – Arbeitskreis Kommunal & Global

Die Stadt gehört uns Allen!

Der Wohnort ist – neben dem Betrieb – der Ort, an dem die Widersprüche in unserer Gesellschaft unmittelbar sichtbar und erfahrbar werden. Wir wollen durch unsere Arbeit beispielhaft aufzeigen, dass eine gerechte und bürgernahe Politik möglich ist und die Lebensverhältnisse vieler Menschen verbessert werden können.

Immer mehr Menschen nehmen wahr, dass die Veränderungen und Probleme in unserer zusammen-wachsenden Welt zunehmen:

  • die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf,
  • Millionen Menschen leiden Hunger, viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen, Kinder wachsen in Armut auf auch in Bergisch Gladbach
  • Unternehmen, Banken und Konzerne schreiben Rekordgewinne und entlassen dennoch tausende Mitarbeiterinnen,
  • Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge werden privatisiert und damit vom Allgemeingut zum Luxusobjekt
  • das Klima verändert sich in rasendem Tempo, aber gegen den Ausstoß von Treibhausgasen scheint es kein Mittel zu geben
  • nicht nur die zunehmende kriegerischen Konflikte weltweit, sondern auch die alltägliche Gewalt
  • im Umfeld nimmt zu und gefährden das friedliche Zusammenleben der Menschen.

Diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz, sondern die Folge politischer Entscheidungen.

Golbal denken, lokal handeln – bürgernahe Kommunalpolitik

Eine bürgernahe Kommunalpolitik bezieht sich nicht nur auf die Diskussionen des Stadtrats, sondern muss deutlich darüber hinausgehen und alle Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungen einbeziehen. Bisher fehlt es an ein gemeinsamem Vorgehen von globalisierungskritischen KommunalpolitikerInnen in Bergisch Gladbach, die mit Bündnispartnern und Bürgerinitiativen eine Politik initiieren wollen in der der Mensch vor Profit geht. [Tweet “AK KoGo GL: Bürgernahe Kommunalpolitik, die über den Stadtrat hinausgeht #gl1”]

Eine andere Welt ist möglich!

Wir setzen uns für unsere Überzeugung ein, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie und der Schutz der Umwelt die vorrangigen Ziele von Politik und Wirtschaft sein sollten. Wir setzen uns ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Wirtschaftsordnung. Der Reichtum dieser Welt und auch dieser Stadt muss allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen.

Offenes Bürgerbündnis, Ideenwerkstatt und Aktionsnetzwerk

I
m „AK KoGo GL” arbeiten wir ehrenamtlich, solidarisch für eine bürgernahen Politik für Bergisch Gladbach zusammen. Hierbei darf niemand ausgeschlossen werden und jede und jeder, der eine Politik mit seiner Erfahrung und seiner Kompetenz unterstützen will, ist willkommen, ob mit oder ohne Parteibuch. Wir sind für die Mitarbeit aller offen!

Der Arbeitskreis arbeitet in Form eines offenen Bürgerbündnisses, in denen Menschen über Weltanschauungen hinweg miteinander diskutieren, Ideen entwickeln und konkrete Forderungen erarbeiten. Diese werden wir mit gemeinsamen Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit einer breiten Bevölkerung vorstellen.

Der Arbeitskreis soll zukünftig als Arbeitskreis der Regionalgruppe ATTAC Bergisch Gladbach/Rheinisch-Bergischer Kreis fungieren.

Her mit dem schönen Leben! Wir wollen diese Stadt verändern.

Mit jedem Schritt unserer Arbeit wollen wir zwei Dinge deutlich machen:

  • Bürgernahe Kommunalpolitik strebt nicht einfach nur das Beste für die Menschen an, sondern sie ist demokratisch. Sie will alle Vorschläge und Entscheidungen mit den Betroffenen diskutieren und umsetzen. Und sie will Entscheidungen direkt der Gesellschaft übertragen. Unser Leitbild für Kommunalpolitik ist die Bürgergesellschaft und Bürgerkommune. Bürgerbeteiligung wird von uns konkret, gestaltet und umgesetzt.
  • Jede kommunalpolitische Entscheidung muss sich am Grundsatz sozialer Gerechtigkeit orientieren. Vor allem daran, den Benachteiligten in dieser Gesellschaft Chancengleichheit und einen Standard an sozialer Sicherheit zu sichern.

Erstunterzeichner: Patrick Graf, Catherine Henkel, Tomás M. Santillán, Klaus Weissmann

  • Termine und Ort zum “Offenen Plenum” und zu Veranstaltungen finden sie hier www.kogo-gl.de

Kontakt:
AK KoGo GL
c/o Tomás M. Santillán, Mozartstr. 12, 51427 Bergisch Gladbach
Tel: 02204-22073, Mobil: 0172-2410212, Mail: info@kogo-gl.de
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Tomás M. Santillán

Tomás M. Santillán lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Bergisch Gladbach Refrath. Bekannt wurde Tomás M. Santillán als Antragsteller des Bürgerentscheid gegen des Cross-Border-Leasing 2003 und seine Kandidaturen als Bürgermeister und Landrat. Heute engagiert er sich in unabhängigen Initiativen...

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2 Kommentare

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  1. Auf’s Wesentliche reduziert, man will mehr Konsumieren, weniger Produzieren!
    Zum Ausgleich dafür aber mehr Chillen und tiefgreifend über Politik philosophieren.

    Passe, leider keine Zeit, muss Gewerbesteuer erwirtschaften.

  2. Wie wäre es denn mit folgenden einleitenden Zitaten des „Commandante“ Che Guevara?

    „Ein gnadenloser Hass, der uns vorantreibt und über die natürlichen vererbten Grenzen des Menschen hinausgehen lässt, ihn in eine effektive, gewalttätige, unwiderstehliche und eiskalte Killermaschine verwandelnd“

    oder

    „Ich bin wohlauf und dürste nach Blut“

    47 Jahre nach der Ermordung von Che müsste doch in Anbetracht der zwischenzeitlich vorliegenden Ergebnisse der Historiker endlich mal Schluss mit dieser völlig verzerrten Darstellung und Glorifizierung seiner Person sein, oder?