verkündige dort, du kommst von Bensbergs Höhn, und hast Kultur gesehn.”

So steht es  über der Tür zur Gaststätte “Kaisersch Baach”, sozusagen im Grenzland zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg. Genau dieses Foto zu machen, habe ich versäumt. Darum darf ich ein altes Foto von der Webseite der Gaststätte hier zeigen. 


Wer diesen Anblick nicht kennt, stammt garantiert nicht aus Bergisch Gladbach! Ich wollte dort immer mal rein. Aber wer mich kennt weiß, allein geh ich nirgends rein und abends schon gar nicht und wenn ich nicht weiß, wie ich nach Hause komme, erst recht nicht. Daher kam mir eine Veranstaltung wie gerufen die dort stattfand: Eine weitere Autoren Lesung aus dem Buch “Ein Bestatter auf der Flucht”. Der Hund durfte mit, also hab ich da zugesagt.

Jahrelang war die Kneipe geschlossen und rottete vor sich hin. Bis “neulich” vor so vor ein paar Jahren Matthes und Olli auf die Idee kamen, das Ding wiederzubeleben. Auf ihrer Webseite hab ich auch dieses hübsche Video gefunden, dass ich euch nicht vorenthalten möchte, gibt es doch einen guten Einblick in die Atmosphäre der Kneipe.

Bin ich also mit der Digi rumgelaufen und hab versucht, ein paar Eindrücke einzufangen. Spät abends, als die meisten Gäste schon nach Hause gegangen waren. Vorher war es mir einfach zu voll, ich hätte zu viele Menschen fragen müssen, ob ich sie im Internet zeigen darf.

Im Schankraum war immer noch was los.
Unter den Lampen im Hintergrund rechts sind auch noch Tische.
Der Restaurantbereich mit den nackten Holztischen wirkt urig.
Ich sag jetzt mal so: Das ist der Tisch für Leute mit Hund.
Jede Menge Platz für den Hund und er liegt nicht im Weg.

Die Veranstaltung fand draußen im teilweise überdachten Biergarten statt. Dort habe ich eine Currywurst gegessen. Aber die Karte sieht auch Leckereien vor, die man nicht an der Frittenbude bekommt. Bei anderen Gästen sah ich Riesenschnitzel mit leckeren Soßen, roch duftende Gulaschsuppe und der Salat bestand mal nicht standardmäßig aus Eisbergsalat (den mag ich nämlich nicht) sondern war wirklich bunt gemischt. Das sah alles sehr lecker aus, wäre mir aber zu viel gewesen. Die Portionen sind reichlich bemessen. Die Getränke waren alle schön kalt, wichtig für heiße Sommertage. Am Eingang des Biergartens steht ein Ständer mit 2 Wassernäpfen für Hunde. Die Preise sind angemessen, der Service nett und freundlich und die Wirte Matthes und Olli sind immer für einen Scherz zu haben und verbreiten gute Laune.

Vielleicht beenden wir die nächste Wanderung durch den Lerbacher Wald mal im “Kaisersch Baach” statt im Naturfreundehaus. Eine Bushaltestelle ist gleich nebenan.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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