Foto: Screenshot Google Maps

Aktualisierung 8. Mai 2015: Online-Petition

Inzwischen hat eine Betroffene eine Online-Petion gestartet. Zur Begründung schreibt Nadine Gärtner:

Der Schulweg und Kindergartenweg von den Anwohner Am Ziegelfeld, Birkerhöhe und Neuenhaus in Richtung Moitzfeld, sowie der Schulweg von Moitzfeld nach Herkenrath zur weiter führenden Schule ist leider ohne Straßenbeleuchtung. Gerade in den dunklen Wintermonaten ist der Schulweg und Kindergartenweg an der stark befahrenden Straße (Tempo 70) sehr gefährlich, da man nichts sehen kann.”

Hier können Sie die Petition unterzeichnen.

Der ursprüngliche Beitrag vom 3. Dezember 2014:

Am östlichen Rand von Moitzfeld liegt eine große Wohnsiedlung, in der viele Familien mit Kindern leben. Diese Siedlung wird durch eine Landstraße vom Zentrum Moitzfelds getrennt. Die L289 ist der Autobahnzubringer nach Herkenrath – und der Grund dafür, dass sich eine große Tankstelle an der Hauptkreuzung dieser vielbefahrenen Straße lohnt.

Rund 500 m an dieser Straße entlang führt die Kinder jeden Morgen ihr Schulweg, wenn sie von ihrer Siedlung aus zur Grundschule neben der Moitzfelder Kirche gehen. Der Fußweg ist in Höhe der Tankstelle mit einem schmalen Grünstreifen von der Straße getrennt; weiter außerhalb verläuft er unmittelbar neben der Fahrbahn. Die Karte zeigt die beschriebenen Verhältnisse.

Der Schulweg am frühen Morgen

Besonders kritisch wird diese Situation im Winter; denn die einzige Laterne an dieser Wegstrecke steht in Höhe der Tankstelle. In Richtung Herkenrath liegt die Straße dann im Dunkeln – ein Problem des Sehens und des Gesehenwerdens für die kleinen Schulkinder. [Tweet “Für Straßenlaterne am gefährlichen Schulweg in Moitzfeld #gl1 #fdp”]

Die Eltern in dieser Siedlung sind mit Recht besorgt um die Sicherheit ihrer Kinder. Daher hatte sich Nadine Gärtner, eine junge Mutter aus der Siedlung, schon im Mai an die zuständige Wahlkreiskandidatin Anita Rick-Blunck (FDP) mit der Bitte um Unterstützung gewandt.

Frau Gärtner tat dies nicht nur im Interesse der 18 Kinder, die alleine in ihrer Straße wohnen; es gibt in der Nachbarschaft weitere Straßen mit weiteren Kindern, die alle von dieser Situation betroffen sind.

Daher hat die FDP-Fraktion damals direkt reagiert und einen Antrag im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden gestellt, man möge an diesem Schulweg eine Straßenlaterne installieren. Dieser Antrag wurde jedoch mit dem Hinweis beantwortet, bei der Neuausstattung mit Straßenleuchten für das ganze Stadtgebiet auch diese Stelle mit berücksichtigen zu wollen.

Das löst jedoch für die betroffenen Familien in diesem Winter nicht ihr Problem. Der FDP-Fraktionsvorsitzende – Jörg Krell – hat zwischenzeitlich deswegen zweimal beim Fachbereich für Technik und Umwelt vorgesprochen. Eine Antwort steht noch aus.

Die Fotos zeigt den Schulweg am Morgen des 28. November; die Tage werden kürzer und die Sichtverhältnisse täglich noch schlechter.

Auf dem Weg zur Schule – kaum zu sehen

Anita Rick-Blunck, selber Mutter zweier Kinder, teilt die Sorge der Eltern: „Hier darf man nicht weiter abwarten – jeden Morgen ist es noch ein bisschen dunkler. Es kann doch nicht die Lösung sein, dass sich die Eltern für den kurzen Weg ins Auto setzen, um ihre Kinder sicher in die Schule zu bringen.“

Daher geht sie nun für die Familien in ihrem Wahlbezirk an die Öffentlichkeit, um auf die Gefährlichkeit dieser Situation hinzuweisen. In der Hoffnung, so auf Umwegen zumindest eine baldige provisorische Beleuchtung für den Schulweg der Gärtner-Kinder und ihrer Schulkameraden erreichen zu können.

Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge. Kontakt: Anita Rick-Blunck, Parteivorsitzende. Mail: rick-blunck@fdp-bergischgladbach.de

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5 Kommentare

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  1. Dass unser Appell in Sachen „Schulwegsbeleuchtung“ am Ende im zuständigen Ausschuss AUKIV Gehör gefunden, freut uns für die Moitzfelder Eltern überaus! Nach zwei Vertagungen seit unserem ursprünglichen Antrag im Sommer letzten Jahres haben wir am Dienstag noch einmal klargemacht, dass das ein Antrag ist (den Schulweg entlang der viel befahrenen L289 in Moitzfeld = Autobahnzubringer von Herkenrath in das neue Beleuchtungskonzepts einzubeziehen) , der zwar von der FDP vorgetragen wird, aber in Wahrheit ja einer ganz vieler Eltern ist. Und am Ende fanden wir doch (auch durch einige Überzeugungsarbeit „hinter den Kulissen“) eine breite Unterstützung auch durch die Kollegen anderer Fraktionen. Dafür auch im Namen der Eltern ein Dankeschön für diese überparteiliche “Schützenhilfe”!
    Dem zwischenzeitliche Einwand, es gäbe ja einige weitere Schulwege, die auch nicht beleuchtet wären, konnten wir entgegen: Der Leidensdruck sei dort wohl deutlich geringer, denn dort wurden nicht – wie durch die Moitzfelder Eltern mit unserer Unterstützung – über 500 Unterschriften im engeren Umfeld zusammen getragen. Unterschriften auch von älteren Leuten, die sich selber beim morgendlichen Kirchgang oder dem abendlichen Nachhauseweg auf dem unbeleuchteten und bekanntermaßen schadhaften 500 m langen Fußweg ziemlich unsicher fühlen.
    Nachdem der Eigentümer eines Privatgrundstücks sich einem alternativen Fussweg quer durch die Siedlung, der über sein Eigentum geführt hätte, verweigert hatte, war nun am Ende der Weg frei für eine abschließende Entscheidung: Die Beleuchtung des Moitzfelder Schulwegs wird in das neue Gesamt-Beleuchtungskonzept integriert und der Weg in diesem Zuge mit Laternen ausgestattet. Den kleinen Wermutstropfen, dass dies wohl erst 2017 realisiert werden kann (die Kosten von rund 55.000 € sind noch nicht im Haushalt für 2016 enthalten), können die Eltern verschmerzen. Nadine Gärtner, die den Anstoß gegeben hatte, jubelte … und mit ihr alle betroffenen Eltern.

  2. Und noch vielen Dank an Anette Glamann für die Zeit die Sie geopfert haben um Unterschriften zu sammeln.
    Danke

    Liebe Grüße Nadine Gärtner

  3. Wir haben es geschafft, wir bekommen eine Straßenbeleuchtung!
    Vielen Lieben Dank an Frau Anita Rick-Blunck, Herrn Krell und den über 500 Unterschriften für die Unterstützung, ohne Ihre Hilfe hätte ich es nicht geschafft.
    LG Nadine Gärtner

  4. “Kein Bedarf für eine Staßenlaterne” – so sieht man bei der Stadtverwaltung den Schulweg von zahlreichen kleinen Kindern im Dunklen! – Danke an Frau Böker vom Stadtanzeiger, dass sie der Stadtverwaltung diese Einschätzung entlocken konnte. Auch, dass die Zuständigkeit hin und her geschoben wird. Der Landesbetrieb Straßen in Gummersbach, der für Landstraßen zuständig ist, investiert nur in die Beleuchtung “absoluter Gefahrenstellen” (hoffen wir, dass es an dieser Stelle nicht so kommt!).
    http://www.ksta.de/bergisch-gladbach/unbeleuchteter-schulweg-in-moitzfeld-der-schulweg-bleibt-zappenduster,15189226,29330198.html
    Wir werden versuchen, in diesem “Niemandsland” der Zuständigkeit auf eine Lösung hinzuwirken – auch wenn die Zeit davonläuft. Zeit, die wir dadurch verloren haben, dass die Stadtverwaltung uns trotz wiederholter Nachfragen bezüglich ihrer Einschätzung von Zuständigkeit hingehalten und im Unklaren gelassen hat.

  5. Zu ergänzen wäre noch, dass es hier nicht nur um den Schulweg geht, sondern auch um den Weg zum Kindergarten nach Moitzfeld. Und dass die erlaubte Geschwindigkeit 70 km/h beträgt – eine Landstraße eben. Zwei Punkte, die verdeutlichen, dass ein solcher Fußweg über 500 m ohne mindestens eine Straßenlaterne für unsere kleinen Bürger im Grunde nicht zumutbar ist.