Am Dienstagabend wurde die Polizei gegen 21.45 Uhr informiert, dass in Bärbroich seit dem Nachmittag ein 67-Jährigen vermisst wird. Der Mann sei gesundheitlich beeinträchtigt, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Gegen 23.10 Uhr fand der Sohn am Rande einer Weide am Waldrand persönliche Gegenstände des Vaters – was größere Suchmaßnahmen auslöste: die Feuerwehr leuchtete den Bereich mit einem speziellen
Lichtmastfahrzeug aus, die Polizei schickte einen Hubschrauber los.

Und tatsächlich entdeckten die Piloten kur nach Mitternacht mit Hilfe einer Wärmebildkamera den Vermissten. Er war ansprechbar; es ging ihm den Umständen entsprechend gut, so dass er nach einer ärztlichen Untersuchung in die Obhut der Angehörigen übergeben werden konnte, berichtet die Polizei.

„Ohne den Hubschrauber hätten wir den Vermissten in der Nacht nicht finden können,” erklärte der Kommissar vom Dienst auf der Einsatzleitstelle, Polizeihauptkommissar Heino Kaup. Nach seinen Angaben hatten sich viele beunruhigte Anrufer bei der Polizei gemeldet, die dann aber  viel Verständnis für die Einsatzmaßnahmen gezeigt hätten.

Redaktion

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1 Kommentar

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  1. hallo zusammen.
    Erstmal ein “herzlichen Glückwunsch” zur erfolgreichen Suche. Ich freue mich darüber, das der Herr wohlbehalten aufgetaucht ist und wieder im Kreise seiner Angehörigen weilt.
    Allerdings finde ich die Aussage des Herrn Kaup etwas überheblich. Ich gebe zu bedenken, das ein Hubschrauber das Maß aller Dinge ist. Um das Maximum für die Vermisste Person zu tun, gehören zu solchen Einsatzlagen Rettungshunde.
    Denn auch ein Hubschrauber, uns sei er auch mit Wärmebildkameras ausgestattet, stößt je nach Aufenthaltsort der Person und Wetterlage an seine Grenzen. Eine gut ausgebildete Hundenase sucht und findet auch bei Sturm und in Gebäuden.