Aktualisierung 15.2.2016: Dorothee Abels, Ricarda Appel, Christoph Böttcher, Gesine Böttcher, Norbert Breidenbach, Rainer Busch, Katja Gärtner, Bernhard Hagemann, Peter Halbe, Renate Höller, Heinz-Udo Kröger, Susanne Liesendahl, Jennifer Lennox-Hohkeppel, Uta von Lonski, Wolfgang Nentwig, Eva Rath, Rolf Sam, Christoph Stappert, Manuela Steinmetz und Heike Wilhelm wurden am Sonntag als neue Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach gewählt.  Mitarbeitendenpresbyterin ist Jutta Unterbusch. In Bensberg und Schildgen wurden alle Kandidaten bestätigt, dort gab es nicht genügend Kandidaten für eine Wahl. Die Porträts aller Presbyter finden Sie unten.

Der ursprüngliche Beitrag:

Für Heike Wilhelm ist es überhaupt keine Frage, warum sie sich ehrenamtlich in den Dienst dieser in der Gesellschaft so häufig kritisierten Institution stellen will: „Die Kirche leistet einen wertvollen Beitrag dafür, dass die Menschen soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.”

Sie selbst treibt das Thema Bildung an und will etwas für die Chancengleichheit der Jugendlichen tun, die von ihren Eltern nicht so stark unterstützt werden (können), wie es wünschenswert wäre. Hinzu kommen ihre Spezialgebiete Personal, Bauen und Finanzen, nicht zuletzt berufsbedingt.

Heike Wilhelm kandidiert in der Gnadenkirche

Deshalb stellt sich die 53-jährige Betriebswirtin am  Sonntag zur Wahl für das Amt einer Presbyterin in der evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach: „Weil ich hier etwas bewegen kann,” sagt Heike Wilhelm.

Tatsächlich übernehmen die Presbyter ein verantwortungsvolles Amt: in der demokratische verfassten evangelischen Kirche leiten sie ihre Gemeinde, unabhängig von übergeordneten Kirchenstrukturen. Sie sind es, die den Haushalt beschließen, den Jahresabschluss verantworten und bei einer Vakanz den neuen Pfarrer bestimmen – wie derzeit in der Heilig-Geist-Kirche.

Zum Hintergrund: Die 11.000 Gemeindemitglieder der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach können am Sonntag in den vier Pfarrbezirken (Gnadenkirche, Heilig-Geist-Kirche, Zum Frieden Gottes, Heilsbrunnen) jeweils fünf Presbyter wählen, die gemeinsam mit mit den vier Pfarrern und einem Mitarbeiter-Presbyter die Geschicke der Kirche vor Ort bestimmen – und zwar gleichberechtigt. Darüber hinaus gibt es in Bergisch Gladbach zwei weitere Gemeinden und damit auch Presbyterien. Die Ev. Kirchengemeinde Bensberg mit ebenfalls 11.000 Mitglieder umfasst Bensberg, Refrath, Kippekausen, Herkenrath und Moitzfeld. Schildgen wiederum gehört mit rund 2000 Protestanten zur Ev. Kirchengemeinde Altenberg.
Nicht genug Kandidaten haben sich in Heidkamp, Bensberg und Schildgen gefunden, daher gibt es dort keine Wahl, alle Bewerber gelten als gewählt. Wir stellen alle Kandidaten unten vor.

Kein Aufsichtsrat, sondern Leitungsgremium

„Was die Presbyter sagen gilt,” bekräftigt Thomas Werner, Pfarrer der Gnadenkirche und derzeit gemeinsam mit der ehrenamtlichen Presbyterin Jenny Lennox-Hohkeppel Vorsitzender des Bergisch Gladbacher Presbyteriums.

Gerade darum legt Werner die Latte für angehende Presbyter sehr hoch: „Jeder Dienst in der Kirche ist kein Pöstchen, sondern ein Amt zur Ehre Gottes und im Dienst der Menschen.” Das Presbyterium sei eben kein Aufsichtsrat oder Kuratorium, sondern ein Leitungsgremium, das die Pfarrer und die Mitarbeiterschaft unterstützen.

Auftrag der Kirche mit den Pfarrern gemeinsam tragen 

Auch für Achim Dehmel, Pfarrer der Kirche zum Heilsbrunnen, ist die Presbyterwahl enorm wichtig – „weil in ihr sichtbar wird, dass Kirche nach evangelischem Verständnis alle Glaubenden in das verantwortliche Handeln der Kirche einbezieht. Wir sind Leib Christi und tragen den Auftrag der Kirche gemeinsam.”

Dabei komme den Presbytern eine Schlüsselstellung zu, denn sie stellten „ihre Gabe der Leitung” der Kirche zur Verfügung, sagt Dehmel: „Und uns Pfarrern tut es gut, wenn wir mit anderen gemeinsam beraten, in welche Richtung unsere Kirche Schwerpunkte setzen und ihre Barmherzigkeit lenken soll.”

Damit, sagt Pfarrer Werner, trage ein Presbyter ein hohes Maß an politischer Verantwortung und müsse auch damit rechnen, dass ihm als Christ in der Öffentlichkeit „oft genug ein scharfer, kalter Wind” entgegen bläst.

Ein hoher Anspruch also, der Heike Wilhelm und die anderen 26 Kandidaten jedoch nicht schreckt. Wilhelm hat einen fordernden Job in einer Leitungsposition bei Rewe,  ihr Sohn ist inzwischen aus dem Haus. Gestützt von ihrer Familie gibt ihr das den Spielraum, sich in der Freizeit ehrenamtlich zu engagieren. Wie die anderen Kandidaten bringt sie aus ihrer Lebenserfahrung viele Fähigkeiten und Sachkenntnisse mit, die für diese kirchliche Leitungs- und Entscheidungsposition benötigt.

Sachkenntnis und Unabhängigkeit in Konflikt

In einigen Fällen kann Sachkenntnis und/oder Engagement aber auch ein Problem sein: wenn ein Presbyter über Dinge entscheidet, die ihn persönlich betreffen. Was nicht selten vorkommt, denn natürlich sind die Presbyter in ihrer Gemeinde aktiv, manche kommen mit ihr beruflich in Berührung.

Dieser Konflikt zwischen Sachkenntnissen und Unabhängigkeit wird nach demokratischen Brauch gelöst: sobald die Möglichkeit einer Befangenheit auftaucht, verlässt der Betreffene die Beratung.

Unbestechlich und unbefangen, das muss ein Presbyter sein, stellt Pfarrer Werner klar: „Er braucht kein perfektes Vorbild zu sein. Entscheidend ist, dass er authenisch ist und glaubwürdig bleibt.”

23.000 Christen haben die Wahl

Wer in Bergisch Gladbach für die nächsten vier Jahren in das Presbyterium einzieht, darüber entscheiden die rund 23.000 Mitglieder (ab 16 Jahren) der evangelischen Gemeinde am Sonntag, die Wahlurnen sind den ganzen Tag geöffnet. Allerdings sind es häufig weniger als zehn Prozent der Gemeindemitglieder, die sich dieser Mühe unterziehen.

Allerdings: in der Kirche zum Frieden Gottes und auch in den Bensberger Bezirken haben die Gemeinde in diesem Jahr keine Wahl: Dort treten jeweils nur fünf oder weniger Kandidaten für die fünf Ämter an und sind damit bereits gewählt.

Der Bensberger Pfarrer Wolfgang Graf spricht im Gemeindebrief von einem Trend: „Es sieht so aus, als ob sich weniger Menschen für eine begrenzte Zeit darauf einlassen möchten, diese große und zeitintensive Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen.” Für eine Bewertung sei es noch zu früh, aber die Kirchenleitung werde sich Fragen zur kirchlichen Struktur stellen müssen.

Hintergrund: Bergisch Gladbachs evangelische Kirchengemeinde besteht aus vier Pfarrbezirken: Gnadenkirche, Heilig-Geist-Kirche, Kirche Zum Frieden Gottes, Kirche Zum Heilsbrunnen. In jedem Pfarrbezirke werden fünf Presbyterstellen besetzt. Darüber hinaus gibt es eine Mitarbeitenden-Presbyterstelle für die ganze Stadt. Die 21 Gewählten bilden mit den vier Pfarrern gemeinsam das Presbyterium, in jeder Gemeinde gibt es einen Bezirksausschuss mit jeweils fünf Presbytern und einem Pfarrer. Hinzu kommt die Andreaskirche Schildgen, die zu Altenberg gehört, und die Gemeinde Bensberg, zu der Refrath, Herkenrath und Kippekausen zählt.

Die Kandidaten der Gnadenkirche (Pfarrbezirk 1):

Dorothee Abels

Ich bin Dorothee Abels und wurde vor rund 36 Jahren hier in Bergisch Gladbach geboren. Weiter weg gefahren bin ich bis jetzt immer nur, um Urlaub zu machen. Mit meinem Mann Markus, ebenfalls ein Gläbbischer Jung, habe ich zwei Kinder. Simon (6 J.) geht in die Grundschule an der Strunde und Daniel (4 J.) besucht die Kita Quirl. Wir leben in der Stadtmitte mit meinen Eltern zusammen unter einem Dach.

Ich bin gelernte Krankenschwester und arbeite seit meiner Ausbildung 1999 im Marien-Krankenhaus. Ich wurde in der Gnadenkirche getauft und 1994 konfirmiert. Wir haben in der Gnadenkirche geheiratet und Pfarrer Werner hat dort unsere Jungs getauft.

Ich freue mich jetzt darauf, einen anderen, für mich neuen und spannen den Weg zur Gnadenkirche, ihrer Mitarbeiterschaft und der Gemeinde zu finden. Durch die Kita bin ich all dem viel „näher gerückt“ und nehme seit Sommer als Gast an den Bezirksausschüssen teil. Die Besuche dort haben mich sehr beeindruckt und ich möchte gerne zukünftig als Presbyterin Teil dieser Gemeinschaft sein. Besonders interessieren mich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Dialog zwischen den Generationen, Diakonie und direkte Netzwerkhilfe.

Christoph Böttcher

Mein Name ist Christoph Böttcher  und ich bin 45 Jahre alt. Seit 1996 bin ich mit meiner Frau verheiratet und wir leben mit unseren 3 Kindern, die 18, 17 und 6 Jahre alt sind seit 2008 in Bergisch Gladbach. Die älteren Jungs wurden von Pfarrer Werner konfirmiert  und unsere Tochter in der Gnadenkirche getauft. Sie besucht zur Zeit auch noch den Kindergarten am Quirlsberg.

Durch meinen Beruf als Orgelbaumeister mit eigenem Unternehmen in Köln habe ich täglich Kontakt zu evangelischen Kirchengemeinden in Deutschland und bin daher mit den kirchlichen Strukturen und den damit verbundenen Vorzügen, aber auch fast überall gleichen gemeindlichen Problemen vertraut. Nach Anfrage von Pfarrer Werner stelle ich mich gerne zur Wahl für das Presbyteriumsamt, weil ich denke, dass Kirche besonders durch aktives Mitgestalten lebt und ich gerne meinen Teil dazu beitragen will. Am Herzen liegt mir besonders die Kirchenmusik, Bau und Finanzen und die Arbeit im Kindergarten. In diesen Bereichen würde ich mich gerne schwerpunktmäßig engagieren.

Jennifer Lennox-Hohkeppel

Mein Name ist Jennifer Lennox-Hohkeppel, vielleicht haben Sie  mich schon einmal gesehen, denn ich bin nun seit gut 4 Jahren Presbyterin und Teil des Bezirksausschusses im 1. Pfarrbezirk. Ich arbeite als gelernte Organisationskauffrau in der Firma meines Mannes und kümmere mich um die Bereiche Buchhaltung, Personal und Büroorganisation.

Unsere beiden Mädchen sind 7 und 9 Jahre alt. Wir leben zusammen mit 3 Hunden, 3 Hühnern und 3 Kaninchen im Haus meiner Schwiegereltern mitten in Bergisch Gladbach. Unsere Kinder waren im Kindergarten  Quirlsberg. Durch sie haben mein Mann und ich einen neuen und intensiven Zugang zur Kirche und zu der Gemeinde gefunden.

Wie wichtig die Kirche und der Glaube an Gott gerade heute ist, wurde mir vorallem durch meine Kinder bewusst. Während meiner Arbeit im Bezirksausschuss und im Presbyterium habe ich viele tiefe, spannende und emotionale Diskussionen geführt, Entscheidungen mitgetragen und Projekte oder Entscheidungen für die Zukunft vorbereitet. Es ist ein lebendiges und wichtiges Amt, das man nicht unterschätzen darf. In den letzten Jahren habe ich viel gelernt und konnte mich vollen Herzens für die Gemeinde einsetzen. Ich würde mich freuen, wenn ich für Sie weiterhin in unserem Presbyterium unsere Gemeinde vertreten darf und in unserem Sinne für eine offene und energiegeladene, aber auch traditionelle und weiterhin so tolle Gemeinschaft einstehen darf. Meine Schwerpunkte sehe ich in der  Jugend- und Erwachsenenbildung, bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Mitarbeit in einer zeitgemäßen Kirche.

Rolf Sam

Mein Name ist Rolf Sam und es freut mich sehr, wieder für das Amt des Presbyters der Gnadenkirche zu kandidieren. Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Über die Taufe unserer jüngsten Tochter bei Pfarrer Thomas Werner ist ein Kontakt zur Gnadenkirche entstanden, der sich im Lauf der Jahre immer weiter vertieft hat.

An der Gnadenkirche erlebe ich kirchliche Arbeit als Nächstenliebe, auch jenseits althergebrachter Konventionen – unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht. Das schätze ich sehr. Es entspricht meinem christlichen Glaubensverständnis und so macht es Spaß sich einzubringen und  an den gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Als Architekt, seit über 20 Jahren selbständig mit einem Büro in Paffrath, sehe ich meinen Schwerpunkt in allen baulichen, planerischen und gestalterischen Arbeiten bei der Vielzahl der kirchlichen Orte und Gebäude sowie deren Nutzungen. Gerne würde Ich die Kirchengemeinde hier mit meinem Fachwissen weiter unterstützen, besonders in den Bereichen Bau und Finanzen und dem Generationenübergreifenden Dialog.

Alexander Vossler

Mein Name ist Alexander Voßler. Ich bin 37 Jahre alt, geboren in Köln, aufgewachsen in Bergisch  Gladbach, evangelisch getauft und erzogen. Nach meinem Abitur auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium habe ich Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt, Bonn und Köln studiert. Während des  Studiums, habe ich durch einen Nebenjob, mein heutiges Betätigungsfeld kennen und lieben gelernt: die Gastronomie. Seit 2007 betreibe ich in Bergisch Gladbach das gemeindeeigene „Quirl´s“ und bin dadurch in engen Kontakt mit der Gnadenkirche gekommen.

Ein besonderer Pfarrbezirk, der Jede und Jeden willkommen heißt, sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellt und mutig auch unkonventionelle Wege geht. Dies möchte ich unterstützen und am  weiteren Aufbau unserer Gemeinde mitwirken. Unsere christlichen Werte und unser Glauben geben uns auch in dieser hektischen und schnelllebigen Zeit Geborgenheit und Halt und zeigen uns den richtigen Weg.

Aus diesem Grund habe mich seit 2009 in Bergisch Gladbach politisch engagiert. Seit 2014 bin ich glücklich das Amt des direkt gewählten Stadtrates für den Wahlbezirk Stadtmitte innezuhaben. Schwerpunkte möchte ich in der Schärfung des evangelischen Profils  und in Öffentlichkeitsarbeit setzen. Die Begegnungen und das Gespräch auch mit kirchenfernen Gruppierungen und Personen sind mir sehr wichtig.

Norbert Wingensiefen

Norbert Wingensiefen: Ich lebe nach dem Tod meiner Frau vor 19 Jahren seit nun 15 Jahren mit meiner Partnerin in Bergisch Gladbach, habe zwei erwachsene Kinder, die studieren und nicht mehr zu Hause wohnen. Im September 2015 habe  ich mein 40 jähriges Betriebsjubiläum bei der Kreissparkasse Köln gefeiert.  Nach über 30 Jahren Berufstätigkeit in der Filiale Bergisch Gladbach, bin ich in den Bereich des Private Banking zur Hauptstelle der Kreissparkasse Köln gewechselt, um mich weiteren, neuen Herausforderungen zu stellen.

Nach meiner Taufe und Konfirmation  habe ich in meiner Jugend vielfältige kirchliche Prägungen erhalten. Im Kreise meiner Freunde war ich auch in den evangelischen und katholischen Jungendorganisationen in Köln aktiv. Ehrenamtlich wirke ich heute in der Geschäftsführung eines Trägervereins zweier Jugendwohnheime in Köln mit, die unter anderem vom Kölner Erzbistum unterstützt werden. Ich freue mich an dieser Stelle jungen Migranten meine, wenn auch nur indirekte, Unterstützung geben zu können. Aktuell beschäftige ich mich auch als Schatzmeister für den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Bergisch Gladbach mit der Versorgung und Integration von Flüchtlingen, die unserer uneingeschränkten Unterstützung bedürfen.

Vor einigen Jahren habe ich mich im Bezirksausschuss der Gnadenkirche engagiert. In diese Zeit fiel die Entscheidung „Schmidt am Dom“ zu erwerben und für  die Kirche zu nutzen. Einige Zeit habe ich gemeinsam mit Pfarrer i.R. Axel Becker für den Arbeitskreis „Kirche und Arbeit“ aufgewendet, der sich mit den Berufswirklichkeiten beschäftigt hatte. Ich bin überzeugt meine Erfahrungen in die Arbeit in und mit dem Presbyterium der evangelischen Kirche in Bergisch Gladbach sinnvoll einbringen zu können, um die Entscheidungen der  Gesamtgemeinde und im Bezirksausschuss zu unterstützen. Gerne möchte ich als Schwerpunkte die Themen Bau und Finanzen, mit dem besonderen Gewicht auf Nachhaltigkeit der Finanzentscheidungen, setzen. Mein besonderes Interesse liegt bei der Flüchtlingsarbeit, Diakonie und der Seniorenarbeit.

Heike Wilhelm

Heike Wilhelm: Geboren in Osnabrück (Niedersachsen), 1986 Umzug nach Köln, seit 1993 wohnhaft in Bergisch  Gladbach Alter 53 Jahre, seit 25 Jahren verheiratet, ein 22-jähriger Sohn. Ausbildung: Einjähriges Praktikum in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb, Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der FH Köln mit den Schwerpunkten Personal und Marketing. Berufstätigkeit: Seit 25 Jahren in der Konzernzentrale der REWE Group in Köln – zunächst im Bereich Personal/Organisation, seit 1995 mit Führungsverantwortung. Seit 2010 verantwortlich für das Facility Management der Kölner Verwaltungsstandorte.

Nun möchte ich mich  ehrenamtlich engagieren und sehe in unserer Kirchengemeinde die Möglichkeit, im Zuge des Gemeindeaufbaus das generationsübergreifende gute Miteinander zu unterstützen. Dazu gehört für mich das Engagement  in den diakonischen Einrichtungen am Quirlsberg, der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Dabei möchte ich meine Fähigkeiten im Bereich Personalführung sowie im Bau- und Finanzwesen einbringen. Der sorgfältige Umgang mit dem Hab und Gut der Gemeinde liegt mir besonders am Herzen.

Hanns-Michael Winkler

Hanns-Michael Winkler:
Verheiratet, 2 Kinder, geboren am 28.6.1951 in Berlin, aufgewachsen in Berlin und Essen, wohnhaft in Berg. Gladbach (seit 1982).
Studium: Rechtswissenschaft. Abschluss Assessor (Uni: Bochum, Münster, Saarbrücken)
Beruf: seit 1979 bei der Allianz in verschiedenen leitenden Funktionen mit Fach- und/oder Personalverantwortung in Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg. Letzte Funktion: Mitglied der Geschäftsleitung, seit dem 1.1.2014 im Ruhestand
Hobby: Reisen, Fotografie, Musik, Literatur
Was bringe ich mit? Strukturiertes Vorgehen, aktives Zuhören, Begeisterungsfähigkeit, Analyse und Lösung komplexer Probleme, Erfahrung im Projektmanagement sowie der Personalführung und -entwicklung
Was bewegt mich? Interessen der evangelischen Gemeinde in Bergisch Gladbach nach innen und aussen vertreten. In meinem unmittelbaren Umfeld möchte ich mich sozial engagieren. Meine beruflichen Erfahrungen will ich nutzenstiftend einbringen.
Wie und wo will ich mich engagieren? Unabhängig von politischen, wirtschaftlichen oder Eigeninteressen, dem Wohl der evangelischen Gemeinde dienend, bei Themen, bei denen ich etwas zu sagen habe, in Fachausschüssen und -beiräten in denen ich meinen Sachverstand, Erfahrungen und Fähigkeiten am wirkungsvollsten (z.B. Finanz/Bau, Öffentlichkeitsarbeit) einbringen kann.

In der Gnadenkirche kann von 9 bis 10 und von 11 bis 18 Uhr gewählt werden. Nach 18 Uhr wird öffentlich ausgezählt, es gibt eine Wahlparty. Mehr Infos auf der Website der Gnadenkirche. Pfarrer ist Thomas Werner.

Die Kandidaten der Heilig-Geist-Kirche (Pfarrbezirk 2)

Norbert Breidenbach

Norbert Breidenbach Ich bin im zwölften Jahr Presbyter im Bezirk II und hoffe, dass ich aufgrund meiner bisherigen Tätigkeit allen Interessierten bekannt bin.

Mein Entschluss, noch einmal für das Amt zu kandidieren begründet sich hauptsächlich in der derzeitigen Vakanz der Pfarrstelle an der Heilig-Geist-Kirche. Ich möchte meine Erfahrung einbringen, Verantwortung übernehmen und meine MitstreiterInnen beim Verfahren zur Neubesetzung der Pfarrstelle tatkräftig unterstützen!

Katja Gärtner

Katja GärtnerIch bin 41 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unserem 6-jährigen Sohn in Paffrath. Seit vielen Jahren bin ich in verschiedenen Bereichen an der Heilig-Geist-Kirche ehrenamtlich tätig. Unser Bezirk steht jetzt vor einem Neuanfang, den ich mit- gestalten und dabei meine beruflichen Erfahrungen einbringen möchte.

Als Musikliebhaberin ist mir die Kirchenmusik sehr wichtig. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir weiterhin ein vielfältiges Gemeindeleben haben, mit Angeboten für alle Generationen von der Bärenhöhle bis zum Altenclub.

Peter Halbe

Peter Halbe: Seit 2012 bin ich Presbyter und bringe als Mitglied des Finanzausschusses meine beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen in Wirtschafts- und Finanzfragen ein. Die Kirchenmusik als Bereicherung des Gottesdienstes und die Aufführung von Chor- und Orchesterwerken im Rahmen von Kirchenkonzerten ist mir wichtig.

Der Gottesdienst mit einer ansprechenden Predigt und einem „roten Faden“ ist die Tankstelle für den Alltag. Ich möchte daran mitarbeiten, den Menschen in unserer Gemeinde mit ihren vielen Begabungen eine kirchliche Heimat zu geben.

Karl Erwin Kauert

Karl Erwin Kauert: 60 Jahre alt, wohne ich seit 2008 in Bergisch Gladbach. Warum kandidiere ich? Weil mich Kirche bewegt! Wir sollen immer eine Kirche JESU CHRISTI sein.

Und auf diesem Fundament sind mir alle Arten von Verkündigung wichtig, klassische Gottesdienste, Zielgruppengottesdienste, Andachten, Hauskreise, Mitwirkung von Jugendlichen; das Wichtigste ist: „Das Wort Gottes steht im Mittelpunkt“. Und daraus die Menschlichkeit, die uns durch Jesus erzählt und vorgelebt wurde, in das normale Leben zu übertragen.

Heinz Udo Kröger

Heinz-Udo Kröger: Ich bin 68 Jahre alt, verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn und bin pensionierter Zollbeamter. Seit 1997 wohnen wir im Schatten der Evangelischen Heilig-Geist-Kirche. Eine so lebendige Gemeinde hatten wir vorher nicht erlebt.

Durch die herzliche Aufnahme haben wir Kontakt zu lieben Menschen in unserer Gemeinde erhalten. Ich möchte „Brückenbauer“ zwischen alten und jungen Menschen sein, um unseren christlichen Glauben und Werte gemeinsam aktiv zu gestalten.

Eva Rath

Eva Rath: Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne (10 und 14). Wir wohnen seit 10 Jahren hier und ich fühle mich von Beginn an unserer Ge- meinde sehr verbunden und engagiere mich daher ehrenamtlich. So gestalte ich seit Jahren den Kindergottesdienst mit.

Viele kennen mich auch durch die Mitorganisation des Weltgebettages und dem Fairen Frühstück. Seit rund 8 Jahren bin ich Mitglied im Presbyterium. Das Vertrauen, das in mich gesetzt wird, ist eine besondere Ehre für mich und ich versuche das Amt bestmöglich zum Wohle unserer Gemeinde zu erfüllen.

Gewählt werden kann hier von 9:00-9:45 Uhr, 11:15-13:00 Uhr, 15:00-18:00.  Website der Heilig-Geist-Kirche. Die Stelle des Pfarrers ist derzeit vakant.

Kirche zum Frieden Gottes (Pfarrbezirk 3)

In der Kirche zum Frieden Gottes treten genau fünf Kandidaten für die fünf Ämter an. Daher findet hier keine Wahl statt, alle fünf Kandidaten gelten bereits als gewählt.

Susanne Liesendahl

Susanne Liesendahl: Ich bin 52 Jahre, lebe in Köln -Porz. Ich besuche die Kirche zum Frieden Gottes seit April 2012. Da ich mich dort sehr wohl fühle, habe ich mich im April 2014 “umgemeinden” lassen und besuche nicht nur die Gottesdienste, sondern nehme am Bibelgesprächskreis und am Singkreis teil.

Ich liebe Kirchenmusik und möchte mich bei Gemeindefesten und im Allgemeinen einbringen.

Rainer Busch

Rainer Busch: Ich bin 66 Jahre alt, seit 1971 verheiratet, habe drei erwachsene Söhne und bin Maler- und Lackier-Meister. Seit meiner Geburt lebe ich in Bergisch Gladbach – Heidkamp und gehöre zu den ersten Konfirmanden, die in der neu erbauten Kirche Zum Frieden Gottes konfirmiert wurden. 2014 konnte somit ich mein goldenes Konfirmations-Jubiläum mit der Gemeinde feiern.

Ich bin leidenschaftlicher Hobby-Musiker und singe gerne Lieder „us Kölle und Irland“. In der Gemeinde fühle ich mich sehr wohl und möchte deshalb im Presbyterium mitarbeiten.

Wolfgang Nentwig

Wolfgang Nentwig ist seit 2010 Presbyter, 68 Jahre alt, geboren in Berlin,aufgewachsen in Hamburg; bis zur Pensionierung Chemiker bei Bayer/Lanxess. Er setzt sich sehr für für das Zusammenwachsen der ehemals selbstständigen Gemeindebezirke Heidkamp und Gronau ein, ist stellvertr. Abgeordneter in der Kreissynode und Mitglied im Bau- und Finanzausschuss. sowie im Strukturausschuss.

Bernhard Hagemann ist 66 Jahre alt und war bis zu seiner Pensionierung Architekt bei der Kaufhof AG. Er war bereits Presbyter von 2004 bis 2009 und ist wieder 2014 ins Amt berufen worden. Berufsbedingt kümmert er sich um unsere bezirklichen Bauangelegenheiten und engagiert sich in der Jugendarbeit. Mehrfach schon hat er die Konfirmandenfreizeiten begleitet.

Gesine Böttcher

Gesine Böttcher: Ich bin 61 Jahre alt und von Beruf Vermessungsingenieurin. Ich lebe seit 2002 in Bergisch Gladbach und bin durch den Kirchenchor der Heilig-Geist-Kirche in Hand in Kontakt zu unserer Kirchengemeinde gekommen. Seit 2005 wohne ich nun in Hebborn, singe in Hand und arbeite in Heidkamp. Seitdem arbeite ich in Heidkamp in der Gemeindebrief-Redaktion mit, bin Mitglied im Bau-und Finanzausschuss, sowie Abgeordnete in der Kreissynode und im Kirchenverband. Seit 2007 gehöre ich dem Presbyterium an.

Ich möchte daran mitwirken, dass der Glaube wieder verstärkt in den Alltag der Menschen einzieht, dass „Kirche“ zu den Menschen kommt.

Website der Kirche zum Frieden Gottes. Pfarrer ist Ingo Siewert.

Die Kandidaten der Kirche zum Heilsbrunnen (Pfarrbezirk 4)

Ricarda Appelt

Ricarda Appel:  Ich bin seit 50 Jahren verheiratet und in Nussbaum zu Hause. Meinen Beruf als Apothekerin übe ich nicht mehr aus, deshalb kann ich mich vermehrt Aufgaben im Sport, in der Gesellschaft und in unserer Kirche widmen. Ich will die Gaben, die mir Gott geschenkt hat, auch für mein Umfeld einsetzen. So bin ich nun seit 16 Jahren Presbyterin, davon 7 Jahre lang Vorsitzende oder Stellvertretende Vorsitzende.

Gern möchte ich meine Erfahrung und meine Möglichkeiten noch einmal für unsere Gemeinde einsetzen, denn es liegt mir sehr am Herzen, dass unser Glaube gestärkt wird, dass wir in unserer Kirche beheimatet sind, dass wir in dieser Welt als Christen gut bestehen und auch ökumenisch vorankommen. Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Renate Höller

Ich heiße Renate Höller, bin 49 Jahre alt, verheiratet, Hausfrau und Mutter von 4 fast erwachsenen Kindern. Seit 2006 bin ich Presbyterin, Mitglied des Fachbeirates für Kindertagesstätten und bringe mich durch Vorstandsarbeit bei den Heilsbrunner Hosenmätzen ein. Ich gehöre dem Fachbeirat für Ökumene und Partnerschaft an, der z. Zt. das große Partnerschaftstreffen im Mai 2016 in Bergisch Gladbach vorbereitet. Außerdem macht mir die Leitung eines Frühstückskreises unserer Gemeinde Freude, in dem wir uns gegenseitig für den Glaubensalltag ermutigen und unterstützen und gemeinsam beten.

Seinen Glauben in der Welt zu leben, ist heutzutage nicht so leicht. Deshalb ist mir die Mitarbeit in der Kirche zur Stärkung des Glaubens und der Gemeinschaft und zum Lobe Gottes wichtig.

Ilka Kelbg

Ilka Kelbg: (47 J.), geboren, aufgewachsen und konfirmiert in Hamburg. Nach einem Studium zur Kommunikationswirtin in Berlin bin ich als Reisejournalistin viel in der Welt herumgekommen. Sesshaft wurde ich, als ich meinen Mann Stefan kennengelernt und meinen Sohn Matti geboren hatte. 2010 zogen wir nach Bergisch Gladbach. Derzeit arbeite ich als pädagogische Betreuerin im Offenen Ganztagsangebot der Schule Im Kleefeld.

Viele Jahre hatte ich mich vom christlichen Glauben entfernt. Vor 3 Jahren hat mich Gott durch eine tiefgreifende Begegnung an sein Herz gezogen und seitdem brennt das meinige für Jesus und Gebet.

Christoph Stappert

Christoph Stappert: Seit 1993, als wir zum ersten Mal in diese Gemeinde kamen, ist die Kirche zum Heilsbrunnen unsere zweite Heimat geworden. Bald fingen wir an, uns zunächst im Team des Willkommensgottesdienstes zu engagieren. Seit 2012 gehöre ich dem Presbyterium an und bin u.a. als Kirchmeister für die Finanzen der Gemeinde verantwortlich.

Auch wenn die Kirche verwaltet werden muss: als wichtig sehe ich die Aufgabe an, den Besuchern die Wärme und Zuwendung entgegen zu bringen, wie wir sie bei unserem ersten Besuch erfahren durften und Menschen, die noch auf der Suche nach Gott sind, im Heilsbrunnen eine Stätte der Begegnung zu ermöglichen. Daher möchte ich meine Zeit und meine Gaben der Gemeinde gerne weiterhin als Presbyter zur Verfügung stellen und erbitte dafür Gottes Segen.

Manuela Steinmetz

Manuela Steinmetz:  Seit 20 Jahren lebe ich mit meinem Mann und unseren 3 Söhnen in Bergisch Gladbach. Über die Konfirmationen unserer Kinder habe ich den Heilsbrunnen als vielfältige und offene Kirche erlebt und hier meine seelische Heimat gefunden. Im letzten Jahr wurde ich als Presbyterin in eine frei gewordene Presbyterstelle berufen und erlebe nun auch aus einer anderen Perspektive, wie spannend und intensiv Kirchenarbeit ist, in einer Zeit voller gesellschaftlicher Veränderungen und Umbrüche.

Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kirche ihren vielfältigen Aufgaben nachkommen kann, damit ein gutes menschliches Miteinander gepflegt wird.

Uta von Lonski

Uta von Lonski:  Ich stamme aus Hebborn und lebe seit 2002 mit meinem Mann (wieder) im Bezirk der Kirche zum Heilsbrunnen. Wir haben uns in der Gemeinde sofort willkommen und zu Hause gefühlt. Durch den Kindergartenbesuch unserer beiden Kinder begann meine ehrenamtliche Mitarbeit. Seit Anfang 2011 bin ich Presbyterin und engagiere mich für die Krankenhausseelsorge und die weltökumenischen Partnerschaften. 2012 wurde ich in den Kreissynodalvorstand unseres Kirchenkreises gewählt.

Das ganze Spektrum der Presbyteraufgaben, von der Mitarbeit im Gottesdienst bis zur Ausschussarbeit, macht mir große Freude. Auch meine Kenntnisse als Juristin bringe ich gerne in die Gemeindeleitung ein und hoffe, zum Segen der gesamten Gemeinde zu wirken.

Gewählt werden kann im Heilsbrunnen von 9 bis 10 und von 11 bis 18 Uhr. Website des Heilsbrunnens. Pfarrer ist Achim Dehmel.

Kandidaten für das Amt des Mitarbeiter-Presbyters in Bergisch Gladbach

Die Mitarbeiter-Presbyter werden von allen Gemeindemitgliedern in allen vier Pfarrbezirken gewählt.

Jutta Unterbusch

Jutta Unterbusch: Ich bin seit mehreren Jahren als Gemeindehelferin tätig, zuerst in Gronau und seit einem Jahr an der Heilig-Geist-Kirche. Seit Oktober 2015 mache ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Diakonin. Die letzen vier Jahre war ich mit dem Amt der Mitarbeiterpresbyterin betraut und bitte wieder um Ihr Vertrauen für dieses Amt. Ich trete dafür ein, dass unsere Gemeinde ein lebendiger und farbenfroher Ort des Glaubens von Mitarbeitenden und Gemeinde ist.

In unserem Presbyterium möchte ich die Kompetenzen und Interessen unserer Mitarbeitenden vertreten, so dass wir als Kirche mit unseren Stärken uns darin unterstützen, dass unser gemeinsamer Glaube und damit Jesus Christus sich in allen Bereichen widerspiegelt

Szymon Bartoszewicz

Szymon Bartoszewicz: Ich bin 38 Jahre alt, Volljurist, verheiratet und habe zwei Kinder. Der Gnadenkirche bin ich seit meinem Zivildienst Ende der 90er Jahre verbunden. Zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen aus bedürftigen Familien baue ich seit 2012 als hauptamtlicher Mitarbeiter ein Netzwerk zwischen sozial engagierten Einrichtungen in Berg. Gladbach auf. Dazu gehören Projekte wie Hausaufgabenhilfe, Ferienangebote und Mittagstisch.

Darüber hinaus bin ich in der Arbeit für Flüchtlinge aktiv. Hier gilt es, tragfähige Konzepte zu entwickeln, begleitende Strukturen aufzubauen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als „Mentor“ zu qualifizieren und zu begleiten. Gerne möchte ich meine Sachkenntnisse und meine Erfahrungen ins Presbyterium einbringen. Dabei ist mir die Begleitung und Stärkung der hauptamtlichen Mitarbeitenden ein besonderes Anliegen.

Die Kandidaten in Bensberg

In Bensberg treten weniger Kandidaten an als Ämter zu vergeben sind. Daher gibt es keine Wahl, die folgenden Personen sind bereits als Presbyter gesetzt.

Bezirk 1 (Bensberg)

Silke Hörstgen (45): Als ich vor 8 Jahren für das Amt im Presbyterium vorgeschlagen wurde, hatte ich keine Ahnung, was mich erwartet. Ich hatte die Hoffnung, Dinge zu bewegen, eine Heimat zu finden und anderen dieses Gefühl in unserer Gemeinde zu vermitteln. Die Arbeit in der Gemeinde macht mir nach wie vor viel Freude und gibt meinem Leben ein wichtiges Fundament. Wichtig ist mir dabei, dass wir uns auf Basis unseres Glaubens als Menschen auf Augenhöhe begegnen und die Dinge positiv besprechen und anpacken. Ich möchte daher die Dinge tun, die machbar sind, anstatt über Dinge zu sprechen, die wir zumindest im Moment nicht ändern können.

Andrea Rauschenberg: 42 Jahre, verwitwet, 2 Kinder, Dipl.-Oecotrophologin. Seit 2012 bin ich Presbyterin in Bensberg. Gerne unterstütze ich weiterhin die Arbeit in unserer Gemeinde. Insbesondere im Bereich der Kinder, Jugendlichen und Familien sehe ich die Notwendigkeit einer aktiven Mitgestaltung in unserer Gemeinde, damit wir auch in Zukunft von einer lebendigen Gemeinde sprechen können.

Angela Yanar, 41 Jahre alt, verheiratet. Von Beruf bin ich Sparkassenbetriebswirtin, übe diese Tätigkeit derzeit nicht aus, sondern widme mich meiner Familie mit unseren 2 Kindern. Bisher habe ich in unserer Gemeinde den Kindergottesdienst mit gestaltet, das Gemeindefrühstück nach den Unterwegsgottesdiensten vorbereitet und Kurse im Familienzentrum gegeben. Auf diesem Weg möchte ich noch mehr erfahren, wie Kirche funktioniert und was ich zu einem lebendigen Gemeindeleben beitragen kann.

Bezirk 3 (Herkenrath)

Claudia Heidkamp, 56 Jahre, verheiratet, seit 36 Jahren als Versicherungsfachwirtin vollzeitig tätig; seit 9 Jahren ehrenamtlich als Presbyterin aktiv. Ich schätze die presbyterial-synodale Leitungsstruktur unserer Kirche sehr und bin daher gerne weiterhin bereit, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten. Auch mit dem Herzen bin ich dieser Gemeinde, zu der ich seit Geburt gehöre, und ihren Menschen sehr verbunden. Ich packe daher an bei allem, das anfällt. Vorlieben gibt es aber auch wie z. B. Öffentlichkeitsarbeit, Flüchtlingsarbeit, Mitgestaltung von Glaubenskursen, Andachten und Gottesdiensten. Über Ihr weiteres Vertrauen für diesen Dienst freue ich mich. Ich bete dafür, dass unser Gott mir weiterhin die nötige Kraft und Weisheit mit auf den Weg gibt und mich begleitet.

Sigrid Leuchter: Von Beruf war ich Grundschullehrerin und bin jetzt im Ruhestand. Seit 2000 bin ich Mitglied des Presbyteriums im Bezirk Herkenrath. Dort engagiere ich mich in der Seniorenarbeit im ökumenischen Seniorenclub und im Besuchsdienstkreis. Darüber hinaus bin ich im Diakonieausschuss tätig, bin Mitglied der Kreissynode und helfe bei der Verteilung des Monatsgrußes mit.

Ruth Rohlfs, 65 Jahre. Nach über 30 Jahren im Schuldienst sorgen nun im Rentenalter meine 5 kleinen Enkel dafür, dass mein Mann und ich fit und flexibel bleiben. Wir leben seit über 40 Jahren in Herkenrath und das Gemeindezentrum dort ist auch ein Stück Heimat für mich. Deshalb bin ich gerne bereit, mich in den Dienst der Gemeinde zu stellen und dort zu helfen, wo es nötig ist. Ich freue mich auf eine interessante und bereichernde Zeit.

Friedrich Scholte-Reh, 49 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, Dipl.-Ing. Maschinenbau. Durch die aktuellen Vorbereitungen zur Konfirmation meines jüngsten Sohnes und der damit einhergehenden konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Glauben angeregt, möchte ich mich aktiv in der Gemeinde einbringen. Ich bin gespannt auf die Aufgaben, die vor mir liegen.

Torsten Steinrück, 48 Jahre, verheiratet, 2 Söhne (13 und 9 Jahre), Wirtschaftsprüfer. Im derzeitigen Presbyterium sitze ich im Finanz- sowie im Jugendausschuss, habe u. a. Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher für Flüchtlinge vermittelt und mitgeholfen, dass neue Lampen im Kirchsaal hängen. Gott für meine Generation erfahrbar zu machen, dafür setze ich mich ein und engagiere mich deshalb auch bei Glaubensseminaren.

Bezirk 2 und 4 (Kippekausen)

Christoph Gieseke, 48 Jahre, verheiratet, 3 Töchter. Seit 10 Jahren wohnen wir in Refrath. In den vergangenen 4 Jahren habe ich die Arbeit als Presbyter kennen gelernt und freue mich in der zweiten Amtszeit auf viele interessante Projekte. Schon früher habe ich mich an der aktiven Gestaltung des Gemeindelebens in meiner damaligen Gemeinde beteiligt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich in der Arbeit in unserem Bezirk

Rolf Kruczinna, 67 Jahre, 2 erwachsene Kinder, 4 Enkel. Wie wichtig Kirchengemeinden sind, haben wir durch Auslandsaufenthalte in Istanbul, Ungarn und Bulgarien erfahren. Auch unsere Refrather Heimatgemeinden sind uns vertraute Anlaufstellen geworden. Meine Tätigkeit als Referent im Auslandsschulwesen hat mich zu einem „Brückenbauer“ werden lassen. Zuletzt leitete ich die Deutsche Abteilung eines bulgarischen Gymnasiums in Sofia. Auch meine Frau engagiert sich seit Jahrzehnten im kirchlichen Leben.

Johannes Lapp, 72 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, Dipl.-Soziologe. Beruflich in der Kinder- und Jugendhilfe, später Behindertenhilfe tätig. Presbyter seit 2012. Schwerpunkte waren: Die Partner- und Patenschaften in Litauen und Rumänien, Mitgliedschaft im Diakonieausschuss und Finanzausschuss sowie in der Verbandsvertretung Köln und Region. In diesen Bereichen möchte ich neben der Mitarbeit im Bezirksausschuss Kippekausen weiter meine Schwerpunkte setzen.

Bezirk 6 (Refrath)

Petra Asman, 56 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder
„Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt!“ Dass dies erfahrbar bleibt und an anderen Stellen wieder wird, dazu möchte ich mich auch als Presbyterin im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen und von Gott einsetzen lassen.

Robert Dekena, 52 Jahre, verheiratet, Dipl.-Kaufmann, Freiberufler. Seit 14 Jahren Presbyter am Vürfels; besonders interessiert am Aufbau im Kleinen (Hauskreis), in der Gemeinde und in den Partnerschaften (besonders Tansania); im Presbyterium aktiv u. a. in der Öffentlichkeitsarbeit und im Finanzausschuss. Vorsitzender der Stiftung für die kirchliche und diakonische Arbeit in Refrath.

Klaus-Detlev Lohmann, 64, verheiratet, vier Kinder, Rektor.
Seit einem Jahr bin ich Mitglied des Presbyteriums. Die organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für eine Gemeinde mitzugestalten, empfinde ich als eine interessante Tätigkeit. Die Zusammenarbeit mit aufgeschlossenen und engagierten Menschen stellt für mich eine persönliche Bereicherung dar. Gerne stelle ich mich der Aufgabe auch in den nächsten Jahren.

Hartmut Wlodarczyk, 71, verheiratet, Leiter des Posaunenchores unserer Gemeinde. Auch in den kommenden Jahren möchte ich nicht nur mit der Musik dazu beitragen dass wir eine lebendige Gemeinde bleiben, in der Gottes Wort lebendig und kräftig und schärfer ist.

Mitarbeiter-Presbyter für die Bensberger Bezirke

Silke Geißler, 47 Jahre, Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte Bensberg im Familienzentrum E.N.G.E.L. Eine enge Zusammenarbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde ist mir sehr wichtig und macht mir viel Spaß. Durch die Arbeit unserer KiTa versuche ich kleine und große Menschen für unsere Kirchengemeinde und den Glauben zu begeistern und zu gewinnen.

Britta Gramstat, 40 Jahre, Dipl. Sozialarbeiterin. Seit 13 Jahren bin ich als Jugendleiterin der Gemeinde im Bezirk Herkenrath tätig und seit 8 Jahren Mitglied des Presbyteriums. Ich schätze an der Arbeit im Presbyterium den Einblick in die vielfältigen Ebenen der Gemeindearbeit. Dabei sehe ich meine Aufgabe darin, die Perspektive und die Anliegen der Jugendarbeit einzubringen sowie auch die Sichtweise eines Arbeitnehmers zu vertreten. Ich freue mich darauf, weiterhin gemeinsam unsere Gemeinde zu gestalten.

Die Presbyter in Schildgen

Anne Akkerman

Sabine Gresser-Ritter

Martin Meis

Antje Rinecker

Fritz Schückler

Manuela Strauch

G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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