Manuela Meissgeier (Vize-Ortsvereinsvorsitzende), Marcel Kreutz (Stadtrat), Birgit Sippel (MdE), Robert Winkels (Ortsvereinsvorsitzender), Ute Stauer (Stadträtin)

Bei schönem Wetter trafen sich am 6. Mai 2016 im Kulturhaus Zanders viele europainteressierte Menschen, um mit unserem hochkarätigen Gast Birgit Sippel über die Zukunft Europas zu diskutieren. Und dafür war die leidenschaftliche Streiterin für Europa genau die Richtige.

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Die Koordinatorin der Sozialisten & Demokraten-Fraktion im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres berichtete beispielweise davon, dass sie von Schülergruppen in letzter Zeit immer wieder danach gefragt wird, ob es wieder Krieg in Europa geben könnte. Sie sagt den jungen Menschen dann, dass sie das nicht glaubt. Allerdings grenzen sich aktuell einige EU-Mitgliedsstaaten wieder stark voneinander ab. Und dies schade der Europäischen Gemeinschaft ganz erheblich.

„Meiner Meinung nach, leben wir alle in einem globalen Dorf. Deshalb müssen wir auch nach gemeinsamen Lösungen für unsere Probleme suchen. Nationale Alleingänge helfen hier langfristig k

einem Land weiter,“ davon ist Birgit Sippel überzeugt. Sie wirft sich mit aller Kraft in die Waagschale für mehr Europa. Die europäische Sauerländerin erläutert anhand eines plastischen Beispiels die Notwendigkeit von gemeinsamen Lösungen: Wenn es um die Sauberkeit von Flüssen geht, nutze es wenig, wenn ein Land nichts in den Fluss kippt, das nächste Land aber schon. Aber, wenn sich alle an die gleichen Regeln halten, bleibt der Fluss sauber und davon profitieren dann auch alle.

Robert Winkels, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, setzt sich ebenfalls für den europäischen Zusammenhalt ein: “Gerade wir Deutsche sollten wissen, dass wir Europa 71 Jahre Frieden und Wohlstand zu verdanken haben. Es lohnt sich daher für Europa zu streiten und es gegen Nationalismus und Engstirnigkeit zu verteidigen.”

Der SPD-Stadtrat Marcel Kreutz hat den Diskussionsabend mit Birgit Sippel moderiert und zusammen mit einem Team organisiert. Er ist der Meinung, dass „Kritik an der EU zwar immer erlaubt sein muss. Wer aber meint mit Rezepten von vorgestern Probleme von heute lösen zu wollen, wie die AfD, der gaukelt den Menschen etwas vor.“

An diesem Abend gab es sicherlich viele unterschiedliche Haltungen zur Zukunft Europas, aber kalt gelassen hat sie keinen. Ganz im Gegenteil, die Bürgerinnen und Bürger haben sehr engagiert und lebendig über das Europa von Morgen gestritten.

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