Karen Dohr

Karen Dohr

Schon der alte griechische Philosoph Sokrates klagte darüber, dass die Jugend mit unnützen Dingen die Zeit vertändelte. Auch spätere Generationen meinten, über das Verhalten der jungen Menschen die Nase rümpfen zu müssen. Kopfschüttelnd reagieren Ältere manchmal, wenn Jugendliche in jeder beliebigen Situation ihr Smartphone aus der Tasche ziehen oder sich mit Kopfhörern gegen die Welt abschotten.

Doch wie sehen junge Menschen von heute ihre Situation? Wie nehmen sie die Realität unserer Welt wahr? Wie finden sie ihre Identität im Spektrum von Hochkultur, Pop- und Subkultur?

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Eine Vertreterin dieser Generation wird von ihrem Standpunkt aus einen Blick auf die kulturellen Prozesse werfen und am Beispiel von Jugendkulturen beleuchten: Karen Dohr, 1995 in Köln geboren, studiert seit Oktober 2015 an der Humboldt-Universität zu Berlin die Fächer Kulturwissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Seit Januar 2016 ist sie auch Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Natürlich wird bei dem Vortrag mit Bildern im Rahmen der Reihe „Gespräche im Roten Salon” am 25. Oktober die virtuelle Realität des Internets, in dem sich die Jugendlichen mit großer Selbstverständlichkeit bewegen, eine wesentliche Rolle spielen.

Gespräche im Roten Salon 
Junge Zeiten – oder wie hält es die Jugend mit der Kultur?
Vortrag mit Bildern
Karen Dohr, Studentin der Kulturwissenschaft, Berlin
Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:30 Uhr
Eintritt 4 Euro / 2 Euro für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende

In der Pause besteht Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung „Schwarzarbeit – Die Magie des Dunklen“.

Dunkle Zeiten im Kunstmuseum Villa Zanders

Kunstmuseum Villa Zanders

Das städtische Museum wurde 1992 in der Gründerzeitvilla der Fabrikantenfamilie Zanders eröffnet und feiert 2017 sein 25jähriges Bestehen. Mit seiner einzigartigen Sammlung von „Kunst aus Papier“, der Kommunalen Galerie mit Malerei der Düsseldorfer Schule aus dem 19. Jhdt. sowie einem ambitionierten...

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