Die Szenische Lesung „Und minder ist oft mehr“ bringt dem Publikum einen bedeutenden deutschen Dichter der Deutschen Klassik, Christoph Martin Wieland, nah. Gleichzeitig wirft die Aufführung des Berliner Renaissance-Theaters Schlaglichter auf ein interessantes Künstlerleben des 18. Jahrhunderts. Vicki Spindler hat sich in den Dichter eingefühlt, der Schauspieler Jens-Uwe Bogadtke lässt ihn für die Besucher in der Villa Zanders lebendig werden.

Villa Zanders
Mittwoch, 9. November 2016, 19.00 Uhr,
„Und minder ist oft mehr“
Öffentliche Aufführung des Renaissance-Theaters, Berlin
Autorin: Vicki Spindler; Darsteller: Jens-Uwe Bogadtke
Eintritt: 5,00 € oder mehr

In einer kalten Februarnacht des Jahres 1807 sitzt Wieland am Fenster und starrt hinaus in das Schneetreiben über der Stadt Weimar. Seine Cousine und Lebensfreundin Sophie La Roche ist im fernen Offenbach zu Grabe getragen worden. Unter dem Eindruck dieses Verlustes beginnt Wieland einen stummen Dialog mit der Toten.

Voller Wehmut und Dankbarkeit lässt er die wichtigen Stationen seines Lebens vor dem inneren Auge Revue passieren. Erste Erfolge als Dichter und Shakespeare-Übersetzer , Rivalität und spätere Freundschaft mit dem originellen Wolfgang von Goethe und dem Heißsporn Schiller, dazwischen die schmerzhaften und die erfüllten Liebesgeschichten eines langen Lebens.

„Ein in seiner Intimität und Intensität großartiger Abend. In jeder Hinsicht professionell und vor allem eine wirkliche Entdeckung für die meisten.“ (Pressezitat)

Die Goethe-Gesellschaft in Bergisch Gladbach e. V. lädt herzlich ein!

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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