Ab Montag sind Mitarbeiter von zwei Unternehmen in Bergisch Gladbach unterwegs, die im Auftrag des städtischen Abwasserwerks die Wasserzähler ablesen. Wenige Tage danach schickt die Belkaw eigene Leute los, um – die Wasserzähler abzulesen. 

Für diese Doppelarbeit gibt es laut Stadtverwaltung einen Grund: die Belkaw und das Abwasserwerk arbeiten mit unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen.

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Für das Abwasser schreibt die Stadt die Rechnungen auf der Basis eines Kalenderjahrs, die Belkaw berechnet den Frischwasserverbrauch ebenfalls pro Jahr, allerdings rollierend: je nach Vertrag zum Beispiel von Anfang März bis Ende Februar. Die Belkaw schickt ihre Leute jedes Jahr von Mitte Dezember bis Ende März auf die Straßen. 

Immerhin, die Stadt unternimmt diesen Aufwand nur alle fünf bis sechs Jahre; in der Zeit dazwischen müssen die Hauseigentümer den Zählerstand selbst ablesen und übermitteln. Doch hin und wieder will die Stadt wissen, ob dabei alles mit rechten Mitteln zugeht. 

Bis zum 13. Januar sind im nördlichen Stadtgebiet Mitarbeiter der Firma ASP – Agentur NRW KG aus Unna unterwegs, der südliche Teil wird durch die Firma C+K Service GmbH aus Sottrum betreut. Die Mitarbeiter beider Firmen werden sich mit entsprechenden Dienstausweisen legitimieren, teilt die Stadtverwaltung mit. 

Anfang Februar 2017 sollen kombinierte Gebührenbescheide für die Jahresverbrauchsabrechnung 2016 und für die Vorausleistungen für 2017 versandt werden. Wo die Zählerstände nicht abgelesen werden können wird der Verbrauch geschätzt. 

Weitere Hinweise zur Ableseaktion finden sich auf der Homepage des Abwasserwerks.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    warum es nicht genügt, wenn man den Zählerstand per E- Mail übermittelt, versteht niemand mehr. Stattdessen wird eine Firma beauftragt dies zu tun. Die entstehenden Kosten werden selbstverständlich auf die Gebühren umgelegt. Nennen Sie mir bitte den Grund! Ich vermute, dass Sie meinen unter Ihren Kunden sind Menschen die geben bewusst falsche Verbräuche an. Das kann ich mir nicht vorstellen, denn beim Tausch der Wasseruhr würde dies auffallen. Also was soll das?
    MfG
    Joachim Rolle
    Häuser Dombach 2
    51465 GL

  2. Von der Belkaw wird der Wasserzähler in einem Zeitraum von dreieinhalb Monaten kontrolliert, der städtischen Wasserwerke benötigen vermutlich ähnlich lange. Also wird es nicht auf den Tag-genauen Zählerstand ankommen, z.B. 31.12..
    Ist schon mal darüber nachgedacht worden, den Zählerstand nur 1x abzulesen und diesen dann beiden Parteien mitzuteilen? Die eingesparten Kosten können dann an die Kunden weitergegeben werden.