Die Polizei RheinBerg musste in der Silvesternacht zwischen 18 und 6 Uhr zu 79 Einsätzen ausrücken. Trotz des sehr gutes Wetters habe diese Zahl in gesamten Kreisgebiet deutlich unter dem langjährigen Mittel von knapp 100 Einsätzen gelegen, teilte die Polizei am Montag mit. Elf Personen erhielten Platzverweise, niemand wurde in Gewahrsam genommen – und es wurden auch keine Sexualdelikte auf offener Straße gemeldet.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag nach Angaben der Polizei im Stadtgebiet Bergisch Gladbach, die Zahl der Einsätze lag in der Stadt mit 41 auf dem Vorjahresniveau. Hier seien ein Brand im Wohnpark Gronau, ein Raubdelikt am Busbahnhof Bensberg und eine Serie von Sachbeschädigungen in Paffrath zu nennen.

Am Bensberger Busbahnhof seien gegen ein Uhr zwei Jugendliche auf eine Personengruppe getroffen. Zwei Haupttäter gingen demnach die Geschädigten unter Vorhalt eines Messers an und forderten das Handy. Sie bekamen aber nur mehrere Feuerwerkskörper, die sie sofort entzündeten. Der Messerträger war circa 175-180cm groß und trug dunkle Kleidung und ein dunkles Käppi. Der andere war etwa 185cm groß und trug helle bzw. graue Kleidung. Insgesamt bestand die Gruppe aus 6 oder 7 Personen – alle im Alter von 16-19 Jahren. Die einzige Frau hatte schulterlange, hellbraune Haare. Die anderen Männer waren auch knapp 180cm groß und trugen dunkle Kleidung.

Um kurz vor drei seien mehrere Anrufe aus dem Bereich Borngasse und Clemensstraße in Paffrath eingegangen. Eine Gruppe von fünf jungen Erwachsenen sei durch die Straße gezogen und habe mutwillig gegen die Spiegel von geparkten Autos getreten. Bis zum Morgen wurden bereits 10 Strafanzeigen aufgenommen. Ein Zeuge hat noch beobachtet, wie sich die Tätergruppe im Bereich Handstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße/Franz-Hitze-Straße auflöste.

Zwei Großeinsätze beschäftigten die Feuerwehr

Redaktion

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