Die geistliche Bildung hat sich das Katholische Bildungswerk auf die Fahnen geschrieben – und bietet dazu 2017 in RheinBerg ein vielfältiges Programm: von Heiner Geißler zu Luther und weit darüber hinaus. 

Das 500. Jubiläum der Reformation prägt in diesem Jahr auch das Programm des Katholischen Bildungswerks RheinBerg. Die Bechener Glaubenswoche (11. bis 17.3.) trägt den Titel „Was uns eint, was uns noch trennt”; einer der Höhepunkte ist ein Vortrag des früheren CDU-Generalsekretär Heiner Geißler mit der Fragestellung „Was müsste Luther heute sagen?”

+ Anzeige +

Der Vortrag von Professor Fulbert Steffensky, früherer Hamburger Religionspädagoge und beliebter Buchautor verspricht ebenfalls Einiges : Evangelisch-Katholisch – zwei Stärken, zwei Macken heißt der Titel des Abends.

Auch die Odenthaler Vortragsreihe im März fragt: „Kommen die Kirchen denn nie zusammen?“ Hierzu kommt mit der Direktorin des Ökumenischen Instituts Münster Dorothea Sattler eine hochkarätige Fachfrau ins Bergische.

Aber nicht nur religiöse Themen bestimmen die Arbeit des seit 1974 bestehenden Bildungswerks an der Gladbacher Laurentiusstraße: Mit der Autorenlesung „111 Gründe, Polen zu lieben“ beteiligt sich die Einrichtung am Forum Ost West des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Das komplette Programm dokumentieren wir unten. Das gedruckte Programm kann kostenlos angefordert werden unter Tel. 02202/93639-50. Mehr Infos finden Sie auf der Homepage.

Die beliebten Kulturführungen in Bergisch Gladbach werden ebenso fortgesetzt wie die Kirchenführungen, diesmal in der Rösrather und Schildgener Kirche und die schnell ausgebuchten Tablet-Kurse für Senioren in der Medienwerkstatt des Bildungswerks. Ein einem voll ausgestatteten Radiostudio werden seit 20 Jahren Sendungen für den Bürgerfunk produziert. 

Intensive Spracharbeit mit Flüchtlingen

Fast die Hälfte der über 5000 Unterrichtsstunden, die die Einrichtung pro Jahr durchführt, wurden in den letzten zwei Jahren im Bereich der Alphabetisierungs- und Deutschkurse für Flüchtlinge veranstaltet. Diese finden überall im Kreisgebiet und zumeist in den katholischen Pfarrgemeinden statt.

Zu den zwei intensiven Integrationskursen im Laurentiushaus kam in diesen Januartagen ein neuer Kurs im Bergisch Gladbacher Berufskolleg. Zur Planung all dieser Flüchtlingskurse konnte das Bildungswerk im letzten Jahr mit Stefan Andres einen neuen Mitarbeiter einstellen, der auch für Leverkusen und das Oberbergische zuständig ist. Insgesamt hat das Bildungswerk vier Hauptamtliche (die alle weitere Aufgaben über RheinBerg hinaus haben) und mehr als 100 ehrenamtliche Mitarbeiter. 

„Das Erzbistum Köln stellt über die „Aktion Neue Nachbarn“ Finanzmittel zur Verfügung, die wir direkt dem Spracherwerb der Flüchtlinge zukommen lassen“, sagt Elmar Funken bei der Programmvorstellung. „Aber ohne die große ehrenamtliche Unterstützung können wir nur einen kleinen Teil dieses Programms leisten.”

Vor allem kann das Bildungswerk sehr nah an den Menschen in den Gemeinden arbeiten. In der Zentrale im Laurentiushaus finden nur die Sprachkurse statt, fast alle anderen Angebote laufen draußen in allen Städten und Dörfern des Rheinisch-Bergischen Kreises. 

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.