Ingo Froböse (links) bei der Senioren-Union mit Manfred Klein

Wie man fit und gut gelaunt altert erläuterte Sport- und Altersexperte Info Froböse beim Mittwochstreff der Seniorenunion. Untermauert durch aktuelle Forschungsergebnisse, ergänzt durch viele praktische Tipps.

Die Seniorenunion Bergisch Gladbach hatte zum traditionellen Mittwochstreff in das Restaurant Gronauer Wirtshaus eingeladen. Fast 100 Mitglieder und Gäste erschienen und erlebten einen hochinteressanten Vortrag unter dem Motto: „ Hurra, wir werden älter“.

Der Vorsitzende der Seniorenunion, Manfred Klein, hieß Professor Dr. Ingo Froböse, Universitätsprofessor an der Sporthochschule Köln, herzlich willkommen und stimmte die Teilnehmer auf das Thema ein.

Froböse begann mit einem Einstieg in die Biologie, verwies auf die Entstehung von Lebewesen, den Prozess der Evolution und den Verlauf des Lebens. „Was uns blüht“, was erwartet die Menschen im Alter Laut Forschung beginnt der Alterungsprozess im Alter von 20 Jahren und ist mit 50 Jahren abgeschlossen.

Froböse erläuterte Möglichkeiten, den Alterungsprozess zu beeinflussen, mit zahlreichen Beispielen. Für ihn ist Sport und Bewegung die beste Möglichkeit, hier einzuschreiten. Ebenso wichtig für den Menschen sei Vitamin „D“, erzeugt durch Sonnenbestrahlung. Natürlich beeinflusse der Lebensstil des Menschen seinen Alterungsprozess.

Froböse verwies auf die Erkenntnisse der Forschung in der Medizin und erklärte anhand von Tipps, wie man die Lebenszeit beeinflussen könne. Genetisch könnte ein Mensch 120 Jahre alt werden.

Wichtig sei, Krankheiten rechtzeitig zu erkennen, bevor sie ausbrechen, seine Herzfrequenz zu kontrollieren, die Herzschläge sollten 40 bis 60 betragen, die Erhaltung der Muskelkraft zu erhalten durch regelmäßiges Muskeltraining. Sportliches und aktives Leben erhält und verbessert die Lebensqualität.

Laut Statistik leiden drei bis fünf  Prozent der Bevölkerung an der Alzheimerkrankheit. Vorbeugend gilt:  ausreichend Trinken, kreatives Denken, Bewegung steigern, oft zu Fuß gehen, positiv denken, lange arbeiten, wenn vorhanden einen Garten bewirtschaften und, hier lächelte Froböse: Rotwein trinken.

Abschließend hatten die Besucher Gelegenheit, Froböse Fragen zum Inhalt seiner hochaktuellen Ausführungen zu stellen. Moderator Klein bedankte sich für den spannenden Vortrag und überreichte als Dank einige Geschenke.

Weitere Infos finden Sie auf der Website von Ingo Froböse

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