Das Theas Theater präsentiert drei Stücke mit sehr unterschiedlichen Themen: Das Leben der Gladebacker im Mittelalter als eigene Inszenierung; dazu Ehekabarett mit Gerd Normann. Und was passiert, wenn Flüchtlinge bei Hartz4-Empfängern einquartiert werden.

Nichts als die Gerechtigkeit Gottes

Foto: Stephan Grösche

+ Anzeige +

Wir befinden uns im Jahre 1494, in einer Zeit, als Bauern und Bürger begannen, sich gegen kirchliche und weltliche Bevormundung zu wehren. Dies war der Startschuss für die zunächst lokalen Bundschuhbewegungen, die in dem großen Bauernkrieg des Jahres 1525 gipfelten. Dieser sollte sich gleich einem Flächenbrand über ganz Südwestdeutschland ausbreiten und den Adel in Angst und Schrecken versetzen.

Von einer „Bundschuh-Verschwörung“ ist man in Gladeback jedoch noch weit entfernt. Die Zuversicht auf eine immerwährende Gerechtigkeit Gottes prägt das zufriedene Miteinander der Bürger der Stadt und der Bauern in der Umgebung. Das einzig Böse stellt für die Bewohner die schrullige Sophie dar, die ihr Mundwerk nicht im Zaum halten kann. Der Respekt vor Wigburg, Witwe des Bürgermeisters, bringt Sophie jedoch immer wieder rechtzeitig zum Schweigen.

Die Welt der Gladebacker gerät jedoch aus den Fugen, als ein neuer Lehnsherr versucht, sich ohne Rücksicht auf Leib und Leben das Land und deren Bewohner anzueignen und unterzuordnen. Er hat jedoch nicht mit der Gegenwehr der selbstbewussten Bürger gerechnet. Adel und Bürgertum treffen mit ungebremster Wucht aufeinander. Eine Inszenierung des THEAS Ensembles.

Termine:
Samstag, 11. März 2017 (Premiere)
Sonntag, 12. März 2017
Freitag, 17. März 2017
Samstag, 18. März 2017
Freitag, 24. März 2017
Freitag. 24. März 2017
Samstag, 25. März 2017
jeweils um 20.00 Uhr
Eintritt: 14,- Euro / Erm. 9,- Euro

Karten und Kontakt:
THEAS Theaterschule & Theater e.V.
Jakobstraße 103, 51465 Bergisch Gladbach
Telefon 02202 / 92 76 500
Mail: kontakt@theas.de

Willi & Lisbeth – Butter bei die Fische

Nachdem der Kabarettist Gerd Normann das Publikum mit seinem Ehekabarett-Programm „Willi und Lisbeth zerreden ihr Frühstücksei“ begeisterte, gehen die alltäglichen und absurden Streitgespräche des Ehepaares jetzt in die zweite Runde. Die kleinen und großen Themen der Welt werden erneut mit großem Sprachwitz und bestechender Beobachtungsgabe aufbereitet und auf links gedreht.

So glaubt Willi, dass das Essen auf einem Seniorenteller logischerweise immer alt ist, er prangert das bedenkenlose Platzieren von Holztorten in Kunstausstellungen an und beweist die Lähmung der Politik anhand eines Schnitzels. Lisbeth wiederum vermisst einen rosa Schlüpfer, wähnt sich im Besitz mehrerer Liebhaber und möchte, dass Willi diesen einen bestimmten Satz mal wieder häufiger sagt.

Mit seinem Ehekabarett ist Gerd Normann für den Kabarettpreis „Das Paderborner Einohr“ nominiert.

Termin:
Samstag, 1. April 2017 um 20.00 Uhr
Eintritt: 15,- Euro / Erm. 10,- Euro

Die Touristen

Nach einer Gesetzesänderung (Notstandsgesetze) erlaubt sich die Bundesrepublik Deutschland, immigrierende Asylanten bei Hartz IV-Empfängern unterzubringen. Marion und Dieter Milzbrand werden an einem gewöhnlichen Morgen von der Immigrationshilfe und den beiden Asylanten Mahmoud und Houria überrascht. Die beiden Ausländer sollen von nun an bei den Milzbrands wohnen.

Die erzwungene Wohngemeinschaft stellt beide Parteien vor Herausforderungen. Nicht nur die Sprache hindert an der Verständigung, auch die Vorstellungen von den jeweiligen Lebensweisen. Nicht genug des Troubles laden sich auch noch die Müschener, Veronica und Huschi ein, die weder vom Hartz IV-Status, noch von den Asylanten wissen sollen. Marion und Dieter geben kurzerhand vor, Air BnB anzubieten und Touristen aufgenommen zu haben. Die Farce nimmt ihren Lauf.

Termine
Freitag, 28. April 2017
Samstag, 29. April 2017
jeweils um 20.00 Uhr
Eintritt: 15,- Euro / Erm. 10,- Euro

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.