Der FDP-Chef und Direktkandidat der Liberalen für den Rheinisch-Bergischen Kreis legte im Wirtshaus am Bock eine Tour d’Horizon hin – und hatte den Saal schnell auf seiner Seite.

In rascher Folge arbeitete Lindner die Themen der Innenpolitik ab, von Flüchtlingen („keine Einwanderung in die Sozialsysteme”), Dieselskandal („Fehler der Energiewende nicht wiederholen”), Staatswirtschaft, Hygieneampel, Sicherheit, Gerechtigkeit und Bildung ab.

Er beschwor vor rund 400 Zuhörern das Recht auf Eigentum („Was ist mit dem Facharbeiter und der Rechtsanwaltsgehilfin, die mit 38 Jahren feststellen, dass sie keinen einzigen Euro sparen konnten und keine Chance auf eigenes Wohneigentum haben?”) und erklärte, warum es bei der anstehenden Bundestagswahl auf beide Stimmen und auf Platz 3 ankomme: Damit die FDP eine starke Opposition bilden könne – oder bei möglichen Koalitionsverhandlungen genug Gewicht habe. 

Auf eine Frage hin nannte er Schwarz-gelb zwar als Lieblingskonstellation („weil die Übereinstimmungen mit der Merkel größer sind als mit Schulz”), wollte vor der Wahl aber „nichts ausschließen”. Ganz sicher werbe die FDP nicht um Leihstimmen – „schon aus Selbstachtung”. 

Die Veranstaltung im Live-Stream:

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