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7 Kommentare zu “Offener Brief einer Eiche: „Ich soll sterben””

  1. Michael

    Grün darf es in unserer einst so grünen Stadt halt nicht mehr sein, das ist ja nicht modern genug und entspricht nicht dem State of the Art der heute üblichen glattgeschliffenen grauen Betonarchitektur. Die einst so schöne und zum Verweilen einladende Fussgängerzone: Weg und heute so gar nicht mehr einladend. Der einst grüne und bunte Forumpark: Weg und kaum mehr ein Ort an dem man sich gerne länger als nötig aufhält. Dafür hat man dort ja jetzt einen so schönen freien Blick auf die angrenzende Strasse… Buchmühlenpark: Weg. War zwar nur ein Parkplatz, aber ein durchaus optisch ansprechendes Exemplar. Heute: Ein mit Gestrüpp zugewachsenes, nur selten gepflegtes Etwas mit ein paar auf zwei Quadratmetern zusammengepferchten Bäumen und einer ziemlich sinnfreien Vogelskulptur. Optisch hat sich unsere Stadt in den vergangenen Jahren wie ich finde wahrlich nicht zum Positiven verbessert. Es ist viel erneuert worden was grundsätzlich zwar erfreulich ist, aber m.E. nicht unbedingt in jedem Fall auch wirklich nötig…

  2. E. Busch

    In dieser Stadt zählen heutzutage weder Alter noch Schönheit. Da wird Natur ohne jede Rücksichtnahme einem fragwürdigen “Fortschritt” – siehe die graue(nhafte) Verschlimmbesserung des entgrünten Forumparks – oder den persönlichen Interessen Einzelner gegenüber den Interessen der Allgemeinheit geopfert. Wären die bereits gefällten und die noch vor ihrer Ausrottung stehenden Bäume mit dem sich wie ein Krebsgeschwür immer mehr ausprägenden Profitdenken in Bergisch Gladbach (FNPe) vereinbar, könnte man vielleicht auf Einsicht der Profitjäger und ein Eingreifen des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung hoffen. Die aber haben offenbar vergessen, dass sie für das Wohl der Stadt und ihrer gesamten Bevölkerung verantwortlich sind – und das liegt nicht nur im profitorientierten Handeln und in der Unterstützung der Gewinnsucht und Besitzstandswahrung von einigen Investoren, Geschäftemachern und Firmen.

  3. Silvia Bremer

    schade, dass man im Kommentar keine Bilder einpflegen kann. Gerne hätte ich mal ein vorher/nachher Bild der letzten 10 Jahre von Bensberg eingestellt. Seit dem die Baumschutzordnung eingestampft wurde, sind sehr viele Bäume verschwunden. Zu viele!

  4. Buchenbaum

    Hallo Eiche,
    ich hoffe Du wirst mehr Glück haben, wie ich es hatte:

    Abgeschnitten hat man mich, rot angemalt und ich stehe im Vorgarten eines Hauses.

    Vielleicht kann man – wenn es Dir so ergehen sollte – Deine Überreste dazu nutzen um daran aufzuschreiben, warum Du gefällt wurdest? Dass Du schutzlos ausgesetzt warst.

    Hoffen wir, dass es bald ein Umdenken gibt!

  5. Bürger

    Es ist an der Zeit, dass die Verwaltung eingreift. Viel zu lange hat sie weggeschaut und viel zu viele Bäume fällen lassen. Unser Stadtbild hat sich dramatisch verändert. In unserem Leben werden wir so einen Baum nicht wieder wachsen sehen. Zeit kann man nicht einholen.
    Aber vielleicht möchte man lieber eine asphaltierte Umwelt ohne Vogelgezwitscher und Eichhörnchen? Sollte der neue Bauherr doch froh sein über so einen Schatz an seiner Grenze!

  6. C. Stöckel

    Toller Brief! Vielen Dank Frau Schaefer, Sie sprechen mir aus der Seele!
    Ich bin gespannt auf die Antwort von Herrn Urbach!

  7. Bensberg

    So ein Quatsch – auf dem Bild sind doch genug Bäume zu sehen. Selbst auf dem Balkon links oben steht ein Bäumchen in einen Blumentopf. Mehr ist doch wohl nicht nötig. Herr Urbach (lassen Sie den Namen mal auseinander nehmen: “Ursprünglich ein Bach” – müsste er heute “Lutz Neukanal” heißen?) kann sich doch nicht um alles kümmern. Also sorgen sie dafür, dass Ihr Nachbar das Haus grün anstreicht und von einer Fachfirma einen Baum aufmalen lässt. Dann können Sie ihren Kindern und Enkeln erklären: “Das gab es früher in Bensberg, als die Stadt noch im Grünen lag. Das war ein Baum.” Zuviel Natur ist sicherlich nicht gut für uns Menschen – also laßt sie uns kaputt machen. Doch halt: Herr Trump hat schon gesagt, dass die Chinesen schuld sind. Vielleicht ist der Bauherr ja auch Chinese und hat einfach nicht verstanden, dass wir Bensberger an (gesunden) Bäumen unsere Freude haben und sie erhalten wollen. Ironie Ende. … und viel Erfolg beim Erhalt des Baumes!!!

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