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SDW: Chance zur Waldentwicklung jetzt mutig nutzen

Borkenkäfer und Klimawandel haben im Bergischen Wald große Flächen hinterlassen, auf denen keine oder zu wenig Bäume stehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sieht das als Chance, einen vielfältigen Wald der Zukunft zu pflanzen. Vor wenigen Tagen hatte das gut besuchte Bergische Waldforum über Waldumbau, Wiederbewaldung und den Zustand der Böden diskutiert.

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Imker Jens organisiert Workshops zum Bienen- und Hummelschutz

In der Gartensiedlung Gronauer Wald schwirren die Bienen. Zumindest im Sommer. Im Moment sind sie zum Überwintern in Kästen untergebracht, die im Garten von Jens Bulke stehen. Der Imker aus Leidenschaft betreibt einen kleinen Honigverkauf vor der Haustür und bietet Workshops an – in denen man lernt, was man zum Schutz von Bienen und Hummeln beitragen kann.

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Greifvogelhilfe arbeitet „am Limit“

Bei der Jahreshauptversammlung des Rheinisch-Bergischen Naturschutzvereins (RBN) stand zunächst die Lage der Greifvogelhilfe im Vordergrund, deren Auffangstation vom RBN maßgeblich gestützt wird. Erneut wurde deutlich, dass sich der Verein in seiner 50-jährigen Geschichte zur dominierenden Stimme im Naturschutz entwickelt hat.

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Pionierarbeit für den Naturschutz: RBN feiert 50. Geburtstag

Die Fällung von Kastanien rund um St. Walburga in Overath hatte 1975 die Gründung des Rheinisch-Bergische Naturschutzverein (RBN) ausgelöst – der seither in der Region landschaftszerstörende Maßnahmen verhindert, wichtige Umweltprojekte anschiebt und praktischen Naturschutz leistet. Ein Blick zurück in die Geschichte des Vereins – und auf sein großes Tätigkeitsfeld.

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Gartenabfälle gehören nicht in die Landschaft

Der Frühling naht, die Wiesen müssen gemäht und der Grünschnitt entsorgt werden. Den Abfall im Wald oder auf Naturschutzflächen zu hinterlassen, ist dabei keine geeignete Lösung. Darauf machten jetzt Helfer:innen des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Regionalforstamtes Bergisches Land in einer gemeinsamen Aktion aufmerksam.

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Die Kröten brauchen Hilfe

Vor allem im Winter benötigen Erdkröten und Laub- und Grasfrösche Hilfe, um in ihre herkömmlichen Laichgewässer zu gelangen. In mehreren Regionen des bergischen Landes betreut der RBN die Krötenwanderungen und sucht Freiwillige, die morgens und abends aufgestellte Eimer leeren und die Amphibien zählt. Zum Beispiel in Hebborn.

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„Du hast jawohl ‘ne Meise!“ – StadtGrün schafft Wohnraum

Mit dem Projekt „Du hast jawohl ‘ne Meise!“ sorgt die Abteilung StadtGrün für neuen Lebensraum für Vögel in der Stadt. 150 Nisthöhlen in Parks, an Straßenbäumen und auf Friedhöfen bieten Meise & Co. Schutz und Brutplätze – ein nachhaltiger Beitrag zur Artenvielfalt und zum Pflanzenschutz, der das Stadtklima verbessert und Bürger zum Mitmachen inspiriert.

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Jägerschaft setzt auf Drohnen und Rauchmelder zum Schutz der Jungtiere

Rehkitze, junge Hasen und Bodenbrüter geraten in höchste Gefahr, wenn die Landwirte das hohe Gras ihrer Wiesen mähen. Daher setzt die Kreisjägerschaft, unterstützt von weiteren Naturliebhabern, Wärmebilddrohnen und zur not auch Rauchmelder ein, um die jungen Tiere rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Für Spaziergänger:innen gilt dabei eine wichtige Regel.

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Die Kiebitzstraße verliert ihre Bäume

Vor 30 Jahren waren in Frankenforst Robinien einer speziellen Sorte gepflanzt worden. Nun hat sich herausgestellt, dass die Bäume in Ort Kiebitzstraße zu wenig Haltewurzeln ausbilden. Bei Sturm könnten sie umfallen. Daher müssen nun neun Robinien gefällt werden. Dafür sollen 17 Bäume nachgepflanzt werden – doch dafür sind zunächst umfangreiche Bauarbeiten notwendig.

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Feuerwache Süd: Naturschützer halten Areal in Frankenforst für ungeeignet

Regionale Naturschutzverbände haben die Vegetation auf dem Grundstück an der Autobahn in Frankenforst untersucht, auf dem die Stadt die Feuerwache Süd in den Wald bauen will. Ihr Urteil ist eindeutig: dort gebe es streng geschützte Biotoptypen, eine Bebauung sei unmöglich. Die Stadt hat eigene Voruntersuchungen erstellt, die zu einem anderen Urteil kommen. Dennoch bringen die Naturschützern nun einen neuen Standort ins Spiel, den 23sten.

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Die Letzten ihres Standes: Der Schnitter

Stefan Markel lässt das Sensenmähen wieder aufleben. In Kursen vermittelt er die Geschichte dieser 4.000 Jahre alten Kulturtechnik. Sie ist nicht nur leiser als die dröhnenden Zwei- und Viertakter, die heute auf den Wiesen ihren Dienst verrichten. Das Mähen mit der Sense hat auch einen weiteren, handfesten ökologischen Vorteil. In dieser Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.

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Nach der Flut: Bauen, verdichten und ableiten müssen neu gedacht werden

Das Hochwasser hat nach Einschätzung des Bergischen Naturschutzvereins gezeigt, dass der bisherige Umgang mit starken Regenfällen nicht mehr funktioniert und die Verdichtung heftige Wirkungen zeigt. Daher müsse die gesamte Bauleitplanung neu gefasst werden – mit konkreten Folgen für die Bergisch Gladbacher Projekte Zanders, Wachendorff, Schlodderdeichs Wiese, Malteser Komturei und einige mehr.

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