Wuchshüllen schützen junge und neu gepflanzte Bäume, bis diese eine bestimmte Größe erreichen. Im Wald hinter dem Kreishaus haben drei Organisationen und die Stadt Bergisch Gladbach mehrere hundert dieser Schutzhüllen von Bäumen entfernt, die diese nicht mehr benötigen.
Schlagwort: Naturschutz
Bethe-Stiftung fördert Kampf gegen die Asiatische Hornisse
Zusammen haben die Bienenzuchtvereine Overath und Bergisch Gladbach ihre Ehrenamtler darin geschult, die sich rasant ausbreitende Asiatische Hornisse zu bekämpfen. Zu Gast war auch das Ehepaar Bethe, das über seine Stiftung eine Spenden-Verdopplungsaktion startete.
SDW: Chance zur Waldentwicklung jetzt mutig nutzen
Borkenkäfer und Klimawandel haben im Bergischen Wald große Flächen hinterlassen, auf denen keine oder zu wenig Bäume stehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sieht das als Chance, einen vielfältigen Wald der Zukunft zu pflanzen. Vor wenigen Tagen hatte das gut besuchte Bergische Waldforum über Waldumbau, Wiederbewaldung und den Zustand der Böden diskutiert.
Biologische Station schenkte RBN den Roten Morgenstern
Die Obstwiese des (Rheinisch)-Bergischen Naturschutzvereins (RBN) in Bechen ist um eine Besonderheit reicher: Eine besondere Apfelsorte, der Rote Morgenstern, wurde gepflanzt. Dort stehen inzwischen weit über 100 Bäume unterschiedlichen Alters, die aufwendig gepflegt werden.
Imker Jens organisiert Workshops zum Bienen- und Hummelschutz
In der Gartensiedlung Gronauer Wald schwirren die Bienen. Zumindest im Sommer. Im Moment sind sie zum Überwintern in Kästen untergebracht, die im Garten von Jens Bulke stehen. Der Imker aus Leidenschaft betreibt einen kleinen Honigverkauf vor der Haustür und bietet Workshops an – in denen man lernt, was man zum Schutz von Bienen und Hummeln beitragen kann.
Greifvogelhilfe arbeitet „am Limit“
Bei der Jahreshauptversammlung des Rheinisch-Bergischen Naturschutzvereins (RBN) stand zunächst die Lage der Greifvogelhilfe im Vordergrund, deren Auffangstation vom RBN maßgeblich gestützt wird. Erneut wurde deutlich, dass sich der Verein in seiner 50-jährigen Geschichte zur dominierenden Stimme im Naturschutz entwickelt hat.
Stadt und Kreis bitten um Schutz der Grube Cox
Zwischen Heidkamp und Lückerath besitzt Bergisch Gladbach mit dem Gelände der ehemaligen Dolomit-Grube Cox ein ganz besonderes Naherholungsgebiet, das aber vor allem ein ökologisch wertvoller Lebensraum ist. Daher bitten Stadt und Kreis die Besucherinnen und Besucher, sich an die Regeln für den Schutz der Artenvielfalt zu halten.
Pionierarbeit für den Naturschutz: RBN feiert 50. Geburtstag
Die Fällung von Kastanien rund um St. Walburga in Overath hatte 1975 die Gründung des Rheinisch-Bergische Naturschutzverein (RBN) ausgelöst – der seither in der Region landschaftszerstörende Maßnahmen verhindert, wichtige Umweltprojekte anschiebt und praktischen Naturschutz leistet. Ein Blick zurück in die Geschichte des Vereins – und auf sein großes Tätigkeitsfeld.
Gartenabfälle gehören nicht in die Landschaft
Der Frühling naht, die Wiesen müssen gemäht und der Grünschnitt entsorgt werden. Den Abfall im Wald oder auf Naturschutzflächen zu hinterlassen, ist dabei keine geeignete Lösung. Darauf machten jetzt Helfer:innen des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Regionalforstamtes Bergisches Land in einer gemeinsamen Aktion aufmerksam.
Freiwillige gesucht: Obstbäume pflegen und gemeinsam ernten
Die Bergischen Obstwiesen-Retter laden zu Mitmach-Aktionen mit anschließendem Picknick ein. Ziel ist es, die Gesundheit der Bäume nachhaltig zu sichern und Wissen über die Bedeutung und Pflege von Streuobstwiesen zu vermitteln. Als Belohnung lockt die gemeinsame Verkostung.
Saaler Mühlensee wird ein Stück weit abgesenkt
Die Stadt will in der kommenden Woche den Wasserspiegel des Sees an der Saaler Mühle etwas absenken, um Untersuchungen vornehmen zu können.
Die Kröten brauchen Hilfe
Vor allem im Winter benötigen Erdkröten und Laub- und Grasfrösche Hilfe, um in ihre herkömmlichen Laichgewässer zu gelangen. In mehreren Regionen des bergischen Landes betreut der RBN die Krötenwanderungen und sucht Freiwillige, die morgens und abends aufgestellte Eimer leeren und die Amphibien zählt. Zum Beispiel in Hebborn.
„Du hast jawohl ‘ne Meise!“ – StadtGrün schafft Wohnraum
Mit dem Projekt „Du hast jawohl ‘ne Meise!“ sorgt die Abteilung StadtGrün für neuen Lebensraum für Vögel in der Stadt. 150 Nisthöhlen in Parks, an Straßenbäumen und auf Friedhöfen bieten Meise & Co. Schutz und Brutplätze – ein nachhaltiger Beitrag zur Artenvielfalt und zum Pflanzenschutz, der das Stadtklima verbessert und Bürger zum Mitmachen inspiriert.
Petra Lebek: Die Naturschutzkraft im Hintergrund
Sie setzt sich für den Klima- und Naturschutz ein, kämpft für Bienen und Hornissen, kümmert sich um Streuobstwiesen und Heimatgeschichte, ist im Geschichtsverein und in der katholischen Gemeinde aktiv. Für diese vielfältige ehrenamtliche Engagement ist Petra Lebek jetzt mit der Ehrenadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet worden.
Start des Jägerkurses 2024/2025 der Bergischen Jagdschule
Im ehemaligen Forsthaus „Steinhaus“ wurde der Jägerkurs 2024/2025 eröffnet. Mit 36 Teilnehmern und neuer Leitung bereitet die Bergische Jagdschule die angehenden Jäger intensiv auf das anspruchsvolle „grüne Abitur“ vor.
Mit Rücksicht auf Vögel sind jetzt keine Heckenschnitte erlaubt
Hecken und Sträucher müssen zwar auch im Frühjahr und Sommer in Form gehalten werden. Dabei ist aber auf brütende Tierarten Rücksicht zu nehmen. StadtGrün informiert über erlaubte und verbotene Heckenschnitte.
Ehrenamtliche Naturschutzwächter treten Dienst an
Die Naturschutzwacht ist eine Besonderheit in Nordrhein-Westfalen, die jetzt auch im Rheinisch-Bergischen Kreis vertreten ist. Drei Naturschutzwächterinnen und fünf Naturschutzwächter sind in allen acht Kommunen unterwegs in der freien Landschaft und dienen als Ansprechpersonen für Erholungssuchende.
Jägerschaft setzt auf Drohnen und Rauchmelder zum Schutz der Jungtiere
Rehkitze, junge Hasen und Bodenbrüter geraten in höchste Gefahr, wenn die Landwirte das hohe Gras ihrer Wiesen mähen. Daher setzt die Kreisjägerschaft, unterstützt von weiteren Naturliebhabern, Wärmebilddrohnen und zur not auch Rauchmelder ein, um die jungen Tiere rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Für Spaziergänger:innen gilt dabei eine wichtige Regel.
1000 neue Bäume für das Bergische Land
Eine Spendenaktion des Cafés Himmel un Ääd und der Andreasgemeinde Schildgen hatte alle Erwartungen übertroffen und machte die Anschaffung von 1000 jungen Bäumen möglich. In den vergangen Tagen konnte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) damit einen Hektar Mischwald in Odenthal aufforsten.
VHS setzt sich für Artenvielfalt ein und legt Garten an
Unter dem Motto „Jeder m² zählt“ hat die VHS Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit Uschi Bornhütter vom NaturGarten e.V. und Markus Bollen von der Initiative „Blühendes GL“ ein Gemeinschaftsprojekt zur Gestaltung naturnaher Flächen vor ihrem Haus an der Buchmühle umgesetzt.
Bergische Jagdschule bietet Basis für Einstieg in das Jägerleben
Mit einer umfangreichen Ausbildung in Theorie und Praxis bereitet die Kreisjägerschaft naturverbundene Menschen auf das „grüne Abitur“ vor. Neben der Schießausbildung geht es im Jägerkurs um Themen wie Naturschutz, Wildhege und Jagdrecht. Der nächste Lehrgang beginnt im August, einige Plätze sind noch frei.
Zum ersten Mal wilde Blumen für wilde Bienen geerntet
In der Ortschaft Breite, zwischen Sand und Herkenrath konnte man bis vor Kurzem ein leicht rot blühendes Feld in der Sonne schimmern sehen. Dort hat Michael van Elst Wildblumen angebaut – und jetzt zum ersten Mal geerntet. Das so gewonnene regionale Saatgut ist wichtig, damit unsere Wildbienen nicht verhungern.
Kreis setzt sich für „Lurchi“ ein
Mit einem neuen Artenschutzflyer informiert der Rheinisch-Bergische Kreis über den Feuersalamander und gibt Tipps, wie der Mensch ihn besser schützen kann. Akut bedroht wird „Lurchi“ durch einen kleinen Pilz.
Rehkitze: Rettung aus der Luft und im Unterholz
In diesen Wochen sind die Kinderstuben der Wildtiere gut gefüllt, gleichzeitig rücken die Landwirte zur Grasmahd aus. Daher ist die Kreisjägerschaft im Einsatz, um die Kitze zu retten und Bodenbrüter zu schützen. Dabei ist sie auf die Kooperation der Spaziergängerinnen und Spaziergänger angewiesen – und hat einige wichtige Verhaltenshinweise.
Ranger sollen in Naturschutz-Gebieten für Ordnung sorgen
Auch der Rheinisch-Bergische Kreis setzt künftig Rangerinnen und Ranger zur Sicherung der Naturschutzgebiete ein. Sie sollen aber auch für eine bessere Bildung in Umweltfragen beitragen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt mit dem Regionalforstamt getroffen.
Große Resonanz für Vorgarten-Wettbewerb
„Bunt statt Grau“ lautete das Motto des ersten Vorgartenwettbewerbs der Stadt Bergisch Gladbach. Die Jury hatte die schwere Aufgabe unter 71 Bewerbern die schönsten Vorgärten auszuwählen. Bürgermeister Frank Stein betonte, das letztendlich alle durch ihren Einsatz Gewinner seien.
Die Kiebitzstraße verliert ihre Bäume
Vor 30 Jahren waren in Frankenforst Robinien einer speziellen Sorte gepflanzt worden. Nun hat sich herausgestellt, dass die Bäume in Ort Kiebitzstraße zu wenig Haltewurzeln ausbilden. Bei Sturm könnten sie umfallen. Daher müssen nun neun Robinien gefällt werden. Dafür sollen 17 Bäume nachgepflanzt werden – doch dafür sind zunächst umfangreiche Bauarbeiten notwendig.
Fachkundiger Schnitt bringt Linden bei Gut Horst in Form
Seit Ende des 19. Jahrhunderts führt eine Lindenallee im Süden von Herkenrath zum Gut Horst. Nach Verlusten durch Unfälle und Überalterungen hatte die Eigentümer-Familie vor 20 Jahren viele Bäume nachgepflanzt – doch zuletzt kam die Stadt mit der Baumpflege nicht mehr nach. Diese Aufgabe haben jetzt ebenso fachkundige wie engagierte Ehrenamtler übernommen.
Feuerwache Süd: Naturschützer halten Areal in Frankenforst für ungeeignet
Regionale Naturschutzverbände haben die Vegetation auf dem Grundstück an der Autobahn in Frankenforst untersucht, auf dem die Stadt die Feuerwache Süd in den Wald bauen will. Ihr Urteil ist eindeutig: dort gebe es streng geschützte Biotoptypen, eine Bebauung sei unmöglich. Die Stadt hat eigene Voruntersuchungen erstellt, die zu einem anderen Urteil kommen. Dennoch bringen die Naturschützern nun einen neuen Standort ins Spiel, den 23sten.
Vorstand des Bergischen Streuobstwiesen-Vereins komplett
Auf der Mitgliederversammlung des Bergischen Streuobstwiesenvereins im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg, wurden zwei Vorstandsmitglieder nach benannt. Für den Dezember sind weitere Aktionstage geplant.
Die Letzten ihres Standes: Der Schnitter
Stefan Markel lässt das Sensenmähen wieder aufleben. In Kursen vermittelt er die Geschichte dieser 4.000 Jahre alten Kulturtechnik. Sie ist nicht nur leiser als die dröhnenden Zwei- und Viertakter, die heute auf den Wiesen ihren Dienst verrichten. Das Mähen mit der Sense hat auch einen weiteren, handfesten ökologischen Vorteil. In dieser Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.
Nach der Flut: Bauen, verdichten und ableiten müssen neu gedacht werden
Das Hochwasser hat nach Einschätzung des Bergischen Naturschutzvereins gezeigt, dass der bisherige Umgang mit starken Regenfällen nicht mehr funktioniert und die Verdichtung heftige Wirkungen zeigt. Daher müsse die gesamte Bauleitplanung neu gefasst werden – mit konkreten Folgen für die Bergisch Gladbacher Projekte Zanders, Wachendorff, Schlodderdeichs Wiese, Malteser Komturei und einige mehr.
Wolf im Königsforst: So verhalten Sie sich bei einer Begegnung richtig
Untersuchung von Kotproben haben bestätigt, dass ein Wolf im Königsforst unterwegs ist. Und nicht nur auf der Durchreise. Darauf weisen jetzt der Wolfsberater und der Veterinär des Rheinisch-Bergischen Kreises hin – und erläutern, wie man sich bei einer Begegnung mit dem Wolf verhalten sollte.
Warum ist ein Kitz nicht das Kind vom Hirsch?
Für alle Personen, die Jäger werden wollen bietet die Kreisjägerschaft einen Vorbereitungslehrgang für die Jägerprüfung an. Dabei erfährt man alles zu Wildschutz- und hegemassnahmen, aber auch über den Lebensraum der Wildtiere und ihr Verhalten, über Naturschutz, Artenschutz und das Anlegen von Biotopen.
Warnung vor dem Eichen-Prozessionsspinner
Die Eichenprozessionsspinner sind im Stadtgebiet wieder aktiv. Da die Härchen der Raupe Hautreizungen verursachen können, bittet die Stadtverwaltung um erhöhte Vorsicht in der Nähe von Eichen, vor allem für Kinder. Raupenfunde an Eichen können an StadtGrün gemeldet werden.
Jägerschaft setzt Drohnen zur Kitzrettung ein
Drohnen mit Wärmebildkameras können große Flächen in kürzester Zeit nach Rehkitzen und anderen Jungtieren absuchen. Die Jägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises hat zwei dieser modernen Flugobjekte angeschafft und stellt sie kostenlos zur Kitzrettung zur Verfügung.
