Auf Einladung des Ganey Tikva Vereins erklangen am vergangenen Sonntag jiddische Töne und Liedertexte in der Kirche zum Heilsbrunnen.

Die Musiker der Band „Trezmorim“ nahmen die Gäste mit auf eine Reise in die jüdischen Dörfer Osteuropas aber auch in die für die vielen ausgewanderten Juden „neue Heimat Amerika“ und präsentierten eine hochklassige Melange aus temperamentvollen Polkas und melancholischen Walzern.

Erklärungen der Musiker zu Komponisten und den Umständen der Entstehung der einzelnen Lieder rundeten das Programm ab. Vieles Gehörte ist auch heute, nach fast 100 Jahren, wieder sehr aktuell: Das Lied „Wohin soll ich gehen“ beschreibt die Zerrissenheit derer, die aus der Heimat flüchten mussten und die es schwer hatten, sich im neuen Umfeld zurechtzufinden.

Der Vorstand des Ganey Tikva Vereins freute sich über eine sehr gut besuchte Veranstaltung – all das machte Lust auf mehr – vielleicht schon 2018? Wer weiß…

Petra Hemming

geboren in Düsseldorf, Vater war Gründer der Städtepartnerschaft Haifa-Düsseldorf, erster Schüleraustausch mit Gymnasium in Haifa 1979, Gastfamilie vom Holocaust betroffen, Beziehung entwickelte sich zum Gastvater langsam, aber zur Austauschschülerin Hana sofort intensive Freundschaft, die bis...

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