Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Mit der Vorstellung beispielhafter Projekte aus dem Bistum Bhadravathi hat das Begegnungscafé Himmel und Ääd in Schildgen einen Einblick in das christliche Gemeindeleben und das soziale Engagement in Südindien gegeben.

Referent war Sebastian Parachalil. Er kommt ursprünglich aus Kerala in Südindien und lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Köln. Der informative Nachmittag begann mit einem leckeren indischen Mittagessen, zubereitet von Lilly, Anita und Sebastian Parachalil.

Anschließend gab Sebastian Parachalil einen Einblick in diese für uns fremde Welt und berichtete über Leben, Herausforderungen und Engagement der dortigen christlichen Minderheit. Höhepunkt war eine berührende Live-Schaltung ins ferne Bhadravati mit Pater Dr. Abraham Areeparambil und einer „seiner“ Schulklassen.

Es war ein beeindruckender und schöner Nachmittag. Danke für die großzügigen Spenden in Höhe von fast 1.000 Euro für die Arbeit von Pater Abraham.

Nachfolgend eine kleine Nachschau von Sebastian Parachalil:

„Kennengelernt habe ich den Pfr. Dr. Abraham Areeparambil 2005 als er – damals als Monfortaner Ordensbruder – Direktor einer Elite-Schule in Kumaly im Bundesland Kerala war. In ihm brannte der Wunsch, Priester zu werden und für die armen Leute in Indien etwas Gutes zu tun. So studierte er Theologie und wurde Priester für das neugegründete Bistum Bhadravathi im Bundesstaat Karnataka.

Pfr. Abraham ist jetzt zuständig für die Sozialarbeit in seinem Bistum, wo er verschiedene Projekte initiiert und leitet wie z.B. Selbst-Hilfe für Frauen, Sorge für die HIV-Infizierten, Schule und Internat für die armen Kinder. Die meisten Menschen, die Unterstützung in diesen Projekten erfahren, gehören der Hindu-Religion an.

In Indien leben rund 1,3 Milliarden Menschen, von denen 80 % Hindus, 14 % Muslime und lediglich 3 % Christen sind. Mission ist für Pfr. Abraham das Wahrnehmen der Nöte der Menschen seiner Umgebung und das Wenden dieser Nöte und so das „Fleisch werden“ des Wortes Jesu: „dann geh und handle du genauso“ (vgl. Lk 10,37 ).

In seinem Bemühen, den anderen Menschen „der Nächste“ zu werden, sucht Pfr. Abraham die Unterstützung der ähnlich Denkenden, die durch ihre Fähigkeiten und Mittel die gemeinsame Welt aller Menschen verbessern wollen.

Mit mir hat er vor einigen Jahren über seine Projekte gesprochen, und seitdem unterstütze ich ihn nach meinen Möglichkeiten als Privatperson. Im Rahmen eines Telefongesprächs habe ich mit dem befreundeten Pfr. Thomas Biju in Bergisch Gladbach über Pfr. Abraham und über seine Projekte gesprochen und ihn gefragt, ob er Möglichkeiten sieht, diese zu unterstützen. Er sagte mir, die Arbeit von Pater Abraham und die dortigen Umstände dem Vorstand des Begegnungscafés Himmel & Ääd in Schildgen vorstellen zu wollen.

Als Pater Abraham dann im Oktober/November 2017 in Deutschland bei mir zu Gast war, hat Pfr. Biju eine Begegnung mit einigen Mitgliedern von H&Ä organisiert, und die Mitglieder des Vorstands waren sehr positiv angetan von der Arbeit von Pater Abraham und haben sich spontan bereit erklärt, im 1. Quartal diesen Jahres über seine Arbeit im H&Ä zu informieren und seine Projekte aus Trinkgeldern und eingeworbenen Spenden zu unterstützen.

Dann gab es unzählige Emails, WhatsApp-Nachrichten, Telefonate und einige Vorbereitungstreffen. Das H&Ä-Team mit Achim Rieks, Susanne Schubmehl, Antje Rinecker, Birgitta Rieks und Pfr. Thomas Biju organisierte einen wunderbaren Indien-Nachmittag am 4. Februar 2018 im Pfarrsaal von Herz Jesu in Bergisch Gladbach – Schildgen. Viele Ehrenamtler*innen unterstützten bei der Durchführung; besonders erwähnen möchte ich auch 4 Mädchen aus der aktuellen Firmlingsgruppe von Pfr. Biju, die sich spontan bereit erklärten, das H&Ä-Team zu unterstützen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrsaal schenkten mir ca. 80 Menschen ihre offenen Ohren und interessierte Herzen. Meine Schilderungen über die Sozialarbeit von Pfr. Abraham Areeparambil aus dem Bistum Bhadravathi im Norden Karnataka, Indien und die Live-Schaltung dorthin – in eins der Klassenzimmer von Pfr. Abraham mit vielen lebensfrohen Gesichtern – im Rahmen derer wir direkt mit ihm über seine Projekte sprechen und Fragen aus dem Publikum direkt von ihm beantworten lassen konnten, wurden mit großem Interesse und Begeisterung von den Gästen dieses schönen Nachmittages aufgenommen.

Danke für die großzügigen Spenden in Höhe von fast 1.000 Euro; Pfr. Abraham freut sich sehr über diese Unterstützung seiner Arbeit und lässt Sie alle herzlich grüßen“. Sebastian Parachalil

Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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