Sergej Ivanovic Wotschel, Bergisch Gladbachs einziger Repräsentant des Profiboxsports, absolvierte mit Besuchern der RheinBerg Galerie im Sandkastenbereich ein kleines Training. Am Freitag überreichte er Lutz Urbach und Eddi Stoffel die Spendeneinnahmen für das heilpädagogische Kinderheim Bensberg.

„Boxen für den guten Zweck, das war das Motto für eine Charity-Veranstaltung am 3. Juni in der RheinBerg-Galerie. Sergej Ivanovic Wotschel, deutscher Meister 2016 unter den Halbprofis, zeigte sein Können. Der Bergisch Gladbacher ist seit 2016 der einzige Repräsentant des Profiboxsports in der Stadt.

Mit den Besucherinnen und Besuchern der Shopping Mall absolvierte er im Sandkastenbereich ein kleines Training. Dabei durften ihm kleine und große Kunden auch Fragen über seine Boxerfahrungen beantworten. Schon von vornherein war klar, dass die Veranstaltung einem guten Zweck zu Gute kommen würde.

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Dafür hatte Wotschel Bürgermeister Lutz Urbach und Spendensammler Eddi Stoffel mit ins Boot geholt. Diesen überreichte er beim Pressetermin am Freitag, dem 13. Juli 2018, einen Scheck über 514 Euro.

Auch wenn die Summe ein wenig hinter den Erwartungen des Sportlers zurückblieb, ist es für das heilpädagogische Kinderheim in Bensberg ein wichtiger Beitrag. Eddi Stoffel beschreibt, wofür das Geld verwendet wird: „Der Garten soll ausgebaut werden, damit die Kinder mehr Platz zum Spielen haben, und ein Carport muss her, um die Fahrgeräte der Kinder unterbringen zu können.“

„Für mich hat die Aktion von Sergej Wotschel Vorbildfunktion“, erklärt Bürgermeister Lutz Urbach. „Die Kombination, etwas Gutes zu tun und eine spannende Sportart anpackbarer zu machen, ist doch wunderbar. Boxen kennen viele nur aus dem Fernsehen. Hier konnten Klein und Groß aber ganz nah dabei sein und selbst auch die Bewegungen ausprobieren.“

„Es ist toll, dass ich in der RheinBerg Galerie die Aktion starten konnte“, dankt Wotschel dem Team von Centermanagerin Bettina Wisniewski. „Ich wollte mit dieser Aktion zeigen, wie wichtig Boxen ist“, erläutert Wotschel. „Es ist sinnvoll für Körper und Geist. Generell ist der Boxsport eine gute Art der Stressbewältigung und fördert das Selbstbewusstsein. Fithalten tut es natürlich auch und teuer ist es auch nicht. Es ist ein Sport für jedermann, ob alt oder jung.“

Der gebürtige Deutschrusse ist nicht ‚‚nur‘‘ Boxprofi, sondern auch Lehrer; er studierte Sportwissenschaften, Geographie und Pädagogik an der Sporthochschule Köln. Mit 14 Jahren kam er nach Deutschland, und mit 17 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Boxsport. Seitdem absolvierte er 83 Kämpfe, zwölf Kämpfe fanden im Profibereich statt.

Zuletzt stand Wotschel zweimal kurz hintereinander aktiv im Ring: Am 1. Juli gewann er bereits in der ersten Runde. Für den 7. Juli sagte er daraufhin spontan einen weiteren Boxkampf in Leverkusen zu und siegte dort in der zweiten Runde. Beide Male endeten die Begegnungen durch K.o.

Pressestelle Stadt BGL

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