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Viele der guten Vorsätze zum neuen Jahr werden nie umgesetzt. Dabei gibt es eine erprobte Formel, vage Ziele erreichbar zu machen. Und Hilfen, den inneren Schweinehund zu zähmen.

Wer hat sie nicht getroffen in der Silvesternacht: gute Vorsätze für das Jahr 2019?

Es ist ein guter Brauch dies zu tun. Es stärkt unsere Verantwortung, die Dinge, die wir bereits in der Silvesternacht sehen konnten, auch umzusetzen.

Doch seien wir ehrlich: wie viele unserer Silvestervorhaben haben wir in den Vorjahren umgesetzt?

Wissen Sie noch genau, was Sie sich für 2019 vorgenommen haben?

Wenn ja, gehören Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Menschen, die nicht nur einfach einen guten Vorsatz gefasst haben, sondern sich bereits über die Umsetzung Gedanken gemacht, einen Plan skizziert und eine Strategie entwickelt haben.

Oft formulieren wir unsere guten Vorsätze sehr unverbindlich: „Ich sollte abnehmen; ich will nicht mehr rauchen, ich sollte mehr Sport treiben; ich würde gern die Stelle wechseln, … umziehen, … .“

Aus dem geschäftlichen Bereich kennen wir die SMART-Formel. All diejenigen, die Ihre guten Vorsätze umsetzen, werden sich bewusst oder unbewusst an dieses Prinzip halten:

  • S: strategisch, ich habe einen Plan, wie ich meinen Vorsatz umsetzen bzw. mein Ziel erreichen kann
  • M: machbar, ich habe den Erfolg in der Hand, allein mein Tun reicht dieses Ziel zu erreichen
  • A: attraktiv, das Erreichen des Ziels macht mir Freude, ist für mich erstrebenswert
  • R: realistisch, ich schätze mich und die Situation realistisch ein und baue nicht ein Wolkenkuckucksheim
  • T: terminiert, ich lege einen konkreten Zeitpunkt fest, an dem ich das Ziel erreicht haben werde

Wenn Sie Ihre guten Vorsätze nach diesen Kriterien formulieren, wird aus „ich sollte abnehmen“ ein „ich nehme bis zu unserem Sommerurlaub im Juli 2019  fünf Kilo mit der XY Diät ab.“

Der Sommer ist für solche Vorsätze oft ein attraktives Ziel, fünf Kilo sind für die meisten realistisch, auch die Terminierung ist gesetzt und realistisch für die Kilos; und die Planung mit der XY Diät anzufangen gibt auch die Strategie vor. Und vor allem: es ist überprüfbar, wenn ich mein Ziel erreicht habe.

Oder anders herum: ich kann nachvollziehen, wenn ich vom Weg abkomme und zwischenzeitlich Korrekturen vornehmen; oder ich stelle fest, um wieviel ich mein Ziel verfehlt habe und kann neue Wege beschreiten.

Dies gilt nicht nur für das hier verwendete Beispiel, viele Ihrer Ziele rücken so in erreichbare Nähe.

Und dennoch: da gibt es noch einen alten Bekannten – den inneren Schweinehund. Glaubensätze, die sich oft unbewusst in unserem Kopf eingenistet haben und unser Verhalten maßgeblich beeinflussen. Wir können nur die Dinge gut und dauerhaft umsetzen, die mit unseren inneren Glaubensmustern übereinstimmen.

Wenn ich als Kind immer zu hören bekam, dass ich den Teller leer zu essen habe oder ich zu wenig esse, ich zu dünn bin, habe ich daraus Gewohnheiten entwickelt: der Teller wird leer gegessen, meist wird zuviel aufgeladen, da ich ja zu dünn bin.

Sicherlich sind diese Glaubensätze mittlerweile für die meisten offensichtlich und wir können andere – neue – Glaubensätze, etablieren.

Doch machen wir uns nichts vor: der Weg ist mühsam. Es reicht oft nicht aus nur eine Diät einzuhalten; auch die Psyche muss mit eingebunden werden; wir brauchen ganzheitliche Ansätze.

Umstellungen!

Bei der Ernährung ist dies mittlerweile hinlänglich bekannt, doch was ist mit meinen anderen Zielen und Plänen, die ich mir immer wieder vornehme doch letztendlich nicht realisiere? Eine neue Stelle anzufangen, umzuziehen, … Was sind Ihre Pläne 2019?

Versuchen Sie es mit der SMART- Formel und entlarven Sie Ihre Glaubenssätze.

Holen Sie sich Unterstützung. Manchmal kann ein kurzes Coaching hilfreich sein. Mit den richtigen Fragestellungen oder durch andere Beratungsmethoden sind Glaubenssätze meist schnell entlarvt und Sie haben die Möglichkeit gegenzusteuern.

Oft ist es auch hilfreich, bei der Umsetzung von Vorhaben eine Begleitung zu haben, die hinterfragt und mit Ihnen für Sie die beste Lösung erarbeitet. Aber auch, wenn eines der SMART-Kriterien für Sie anscheinend nicht umsetzbar ist, können wir gemeinsam Strategien entwickeln.

Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie ein kostenloses Kennenlerngespräch!

Ihre Ute Rabert

Ute Rabert ist seit 2006 Inhaberin von Pluspunkt Perspektiventwicklung, ein Coachingunternehmen und zertifizierter Bildungsträger, der unter anderem im Bereich der Berufszielfindung und des Bewerbungscoachings tätig ist.

Als Anbieter ganzheitlicher Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung wird das Coachingangebot durch die heilpraktische Praxis für Psychotherapie ergänzt.

Pluspunkt Perspektiventwicklung
Ute Rabert, Gerstenschlag 30, 51467 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 251 581
mail@perspektiventwicklung.eu – Website

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Ute Rabert

ist seit 2006 Inhaberin von Pluspunkt Perspektiventwicklung, ein Coachingunternehmen und zertifizierter Bildungsträger. Sie ist unter anderem im Bereich der Berufszielfindung und des Bewerbungscoachings tätig.

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