Noch immer kommt es im Umfeld vor allem der Grundschulen zu gefährlichen Situationen. Vor der GGS Kippekausen wurde ein Siebenjähriger verletzt; von einem Vater, dem mehrere Fehler unterliefen.

Nach Angaben der Polizei hatte ein 44-jähriger Autofahrer aus Köln um 07.50 Uhr ein Kind an der Grundschule aussteigen lassen.

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Da er keinen Parkplatz fand, nutzte er die Fläche unmittelbar vor der Grundschule – im absoluten Halteverbot. Anschließend fuhr er zum Ausparken ein kleines Stück rückwärts. Dabei kam es zur Kollision mit dem Kind. Der Junge hatte hinter dem Auto überquert.

Der Schüler verletzte sich leicht und wurde zur ambulanten Versorgung ins Vinzenz-Pallotti-Hospital gebracht.

Seit einiger Zeit bemüht sich die Stadtverwaltung, mit dem Programm „„Gehspaß statt Elterntaxi” den Hol- und Bringverkehr im Bereich der Grundschulen zu entschärfen. Dazu wurden im Umfeld einiger anderer Schulen in Hand, Sand und Bensberg spezielle Haltestellen eingerichtet, die aber nur zum Teil auf Akzeptanz stoßen.

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Redaktion

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3 Kommentare

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  1. Ich finde die Idee der gesonderten Haltezonen sehr gut. In Hand sind allerdings die Eltern-Taxi Parkplätze oft unbesetzt und Kinder werden weiterhin bis vor die Schule oder in die Sackgasse im Heimstättenweg gefahren. Der Heimstättenweg ist gleichzeitig Fußweg u.a. für alle Kinder aus dem Hermann-Löns-Viertel. Hier kommt es daher regelmäßig zu Vorfällen, dass Kinder “übersehen” werden und schon mal in die Hecke springen müssen. Außer einem Kind über den Fuß zu fahren, ist zumindest in letzter Zeit nichts passiert. Irgendwann befürchte ich allerdings einen größeren Unfall und alle werden plötzlich ganz empört sein. Daher habe ich beim Bürgermeister die Idee einer “Anliegerstraße” platziert und hoffe auf Zustimmung in der kommenden Verkehrsbesprechung voraussichtlich im Februar.

  2. Allein schon der dämliche Modebegriff “Elterntaxi” ist angesichts nicht mehr fahrender Schulbusse, verottender Infrastruktur und nicht zuletzt sonstiger neuer Gefahren auf dem Schulweg eine Unverschämtheit. Der angepriesene “Gehspass” kann sich sich, je nachdem wem das I-Dötzchen denn so auf dem Schulweg begegnet, durchaus als sehr wenig vergnüglich erweisen.

  3. Die Gefahrenstelle in der Burgstraße ist doch schon seit Jahren bekannt.
    Wenn man die Straße etwas weiter fährt findet man um kurz vor 8 da schon einen Parkplatz oder eine Möglichkeit um Kinder gefahrlos aussteigen zu lassen.
    3 meiner Kinder sind dort zur Schule gegangen und ich habe oft dort parkende Wagen gesehen. Selten Männer.

    In manchen Gemeinden werden die Straßen vomittags gesperrt.