Seit 1994 war Gisela Knapp Mitglied im Kreistag und hat sich in einer ganzen Reihe von Ausschüssen engagiert. Jetzt verließ sie das Gremium mit den Worten: „Man muss wissen, wann es Zeit ist zu gehen.“ Stefan Santelmann verabschiedete sie mit großem Lob.

Im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises endete am Donnerstagabend eine Ära. Nach fast 25 Jahren Mitgliedschaft scheidet Gisela Knapp (CDU) auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. „Es war eine großartige Zeit und es hat mir immer Spaß gemacht, mich für die Menschen in unserer Region einzusetzen“, sagte die Bergisch Gladbacherin, „man muss aber auch wissen, wann es Zeit ist zu gehen.“

Für ihre großen Verdienste überreichte Landrat Stephan Santelmann Gisela Knapp den Ehrenring des Rheinisch-Bergischen Kreises, der für mindestens 20-jährige Zugehörigkeit zum Kreistag verliehen wird, und einen Farbdruck mit Motiven des Altenberger Doms. „Sie haben Kontakte hergestellt, Brücken gebaut, Menschen begleitet und waren zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar“, erklärte der Landrat, „nicht zuletzt deshalb sind Sie bei den Bürgerinnen und Bürgern so beliebt.“

Fünfmal wurde Knapp in den Kreistag gewählt

Seit 1994 war Gisela Knapp Mitglied im Kreistag und wurde zuletzt 2014 im Wahlkreis 10 – zu dem die Bergisch Gladbacher Ortsteile Herkenrath/Herrenstrunden, Moitzfeld und Bärbroich/Ehrenfeld zählen – gewählt. Insgesamt gelang es ihr fünfmal, durch das Votum der Bürgerinnen und Bürger direkt einzuziehen.

In ihrer Zeit im Kreistag war sie Mitglied in einer ganzen Reihe von verschiedenen Ausschüssen. Dazu zählten unter anderem der Schulausschuss, der Umweltausschuss und der Ausschuss für Personal, Organisation und Gleichstellung, für den Gisela Knapp seit 2009 als Vorsitzende verantwortlich ist. „In dieser Funktion haben Sie in den letzten Jahren zahlreiche Veränderungen und Entwicklungen rund um die Kreisverwaltung maßgeblich begleitet“, würdigte Landrat Stephan Santelmann den Einsatz der CDU-Politikerin.

In den letzten Jahren begleitete Gisela Knapp die Entstehung des Erweiterungsbaus besonders eng. Dabei war sie von der Planung bis zur Schlüsselübergabe eng eingebunden und gab in dem für den Bau zuständigen interfraktionellen Arbeitskreis viele wichtige Impulse. Auch bei den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude trug sie ihren Teil für eine erfolgreiche Umsetzung bei. „Wir alle wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft“, sagte der Landrat zum Abschied.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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