Reporterhund Bambam hat auf einem Gassigang Veränderungen am Mutzbach entdeckt. Darum musste Frau Wirrkopf die Kamera schultern und mit ihm auf einen Kontrollgang am Bach entlang.

Lange war ich nicht mehr mit der Kamera am Mutzbach. Bei einem Gassigang habe ich aber gesehen, dass sich da ein paar Dinge verändert haben. Darum musste heute die Kamera mit auf den Kontrollgang. Ich zeig euch jetzt die Neuigkeiten, die ich gefunden habe.

Auf dem Foto oben und auf dem Nächsten seht ihr, dass eine der Badestellen fast zugewachsen ist.

An der anderen spiegelt sich das Laub im Bach.

An einer Fraßstelle wurde das Ufer ein bisschen mit Holzstämmen gesichert. Wer das gemacht hat, weiß ich aber nicht. Das Erste ist ein älteres Foto, das zweite ist von heute.

Hier konnte man früher auch mal gehen. Jetzt nur noch mit hohen Gummistiefeln.

Für mich gab es natürlich viel zu tun, im Wald und ich musste aufpassen, dass Frauchen mich nicht verliert.

Erinnert ihr euch an die Stelle, wo die Absperrung stand? Wo der Wupperverband im letzten Jahr den Bach von Treibgut freigemacht hat, dass er wieder sein altes Bachbett benutzen kann? So sah das danach aus, mit der gesicherten Uferseite.

Heute war die Absperrung weg und unsere Stadt hat ihren Job gemacht und den Weg wieder angeschüttet. Nun kann man da wieder laufen. Sieht doch orgendtlich aus, oder? Wer jetzt in den Bach fällt ist selbst schuld.

Bei einem früheren Spaziergang mussten wir traurig sehen, dass einer der „weißen Riesen” gefällt wurde.  Was die weißen Riesen sind, zeig ich euch auf den Fotos. Man kommt in den Teil des Waldes wo sie stehen, wenn man vom Mutzbach aus an der Diepeschrather Mühle vorbei zum Angelverein geht. Da sieht man sie rechts im Wald. Auf den Fotos seht ihr, warum wir sie „weiße Riesen” nennen. Wir haben sie noch nie gezählt, aber es sind bestimmt 10 Stück.

Und einer liegt nun auf dem Boden. Wir sind ja keine Baumfachmänner und können nicht erkennen, warum er gefällt wurde. Der Stamm ist geschätzt irgendwo zwischen 120 und 150 cm im Durchmesser. Also ein großer, alter Baum. Er war einer der Größten von ihnen und wir finden das traurig.

Die Schnittstellen sind dunkel, weil sie nass sind. Und die Nässe hat auch das Muster gemacht. Die hellen Stellen sind trocken, der Rest noch feucht.

Dort stand er früher. Wenn man jetzt hinkommt, ist da ein Loch im Wald.

Und am Paffrather Mühlenteich sieht man, dass er ganz langsam, aber auch ganz sicher verlandet.

Freunde, das Leben ist Veränderung, die Natur auch. Und mein Bach ist der Schönste.

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5. hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB" (Großer...

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3 Kommentare

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  1. Auf Bambams Photo vom Paffrather Mühlenteich ist leider nicht zu erkennen wie sehr dieser verschlammt und verschlampt ist

  2. Hallo Herr Riegermann,

    die Untere Wasserbehörde beim Kreis und der Wupperverband sind sehr nette Leute. Wir haben schon zwei Mal was gemeldet. Auch die im Beitrag genannte Baustelle, die von der Stadt jetzt fertig gemacht wurden. Das andere Mal, weil wir einen merkwürdigen Ölschleier auf dem Wasser bemerkt haben. In beiden Fällen wurde sich gekümmert. Wegen der Zuständigkeiten, wird man evt. mal weitergeleitet, denn die sind unterschiedlich.

    Sie sollten das auf jeden Fall melden. Man kümmert sich um den Bach.

  3. Hoffentlich bekommt der Wupperverband Ihren wichtigen Beitrag zu lesen. Im oberen Bereich – zwischen Hebborn und Nußbaum – műßte der Bach dringend von Q10Holz und Unrat befreit werden!