Das Bensberger Kinderheim ist ein ganz besonderer Ort. Hier wohnen Kinder, die in ihrem kurzen Leben schon einiges erlebt haben. Die SPD-Fraktion informierte sich bei einem Besuch vor Ort.

12 Kinder – 6 Mädchen und 6 Jungen – zwischen 5 und 14 Jahren leben in dem  Haus an der Broicher Straße und werden dort rund um die Uhr betreut.  Sie befinden sich hier in einem geschützten Raum, in dem sehr viel für ihr Wohlbefinden getan wird.

„Damit übernimmt diese heilpädagogische Einrichtung eine der wichtigsten Aufgaben, die unsere Gesellschaft hat. Sie fängt diese Kinder auf“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus W. Waldschmidt.

Dieser besondere Ort liegt den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ganz besonders am Herzen, deshalb waren einige von ihnen in der Vergangenheit schon mehrfach zu Besuch dort. Im Rahmen der letzten SPD-Weihnachtsfeier wurde zudem Geld für das Kinderheim gespendet.

Der Einladung von Klaus Landen, dem neuen Leiter des Kinderheims, nun alle Mitglieder der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach vor Ort über die Arbeit des Kinderheims zu informieren, sind sie deshalb sehr gerne gefolgt. Die Fraktion hatte zudem Frank Stein (Jugend- und Sozialdezernent der Stadt Bergisch Gladbach) und Sabine Hellwig (neue städtische Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales) gebeten, sie zu begleiten.

„Wir zeigen den Kindern einen Weg“

Klaus Landen, Christina Frey (Psychologin) und Eddi Stoffel (Sponsoringbeauftragter) haben Frank Stein, Sabine Hellwig und den Fraktionsmitgliedern ihre besondere Tätigkeit mit den Mädchen und Jungen erläutert sowie anschließend die Räumlichkeiten einschließlich des neuen „Therapiehäuschen“ gezeigt.

Die Arbeit mit den Kindern ist sehr vielfältig und intensiv. Denn jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit und braucht eine individuelle und ganzheitliche Betreuung. Hierzu gehört auch die Einbeziehung der Eltern – soweit dies möglich ist. „Wir sind mehr die Coaches der Kinder. Wir zeigen ihnen einen Weg auf, aber gehen müssen sie ihn selbst“, erörtert Christina Frey.

„Wir wollen aber nicht nur den Kindern helfen, sondern müssen auch immer die Eltern mit im Boot  haben. Sonst funktioniert es nicht. Blut ist schließlich dicker als Wasser“, fasst Landen die besondere Aufgabe zusammen.

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