Babette Weigel (r.) und Christina Ganz

Babette Weigel hatte bei den Deutsch-Israelischen Kulturtagen eine Reise nach Israel mit dem  Ganey-Tikva-Verein gewonnen. Hier berichtet sie von ihren Eindrücken. 

Im letzten November besuchte ich (unwissend, welche Konsequenzen es nach sich ziehen würde) in Bergisch Gladbach die Ausstellung „Deutsche Marken in Israel“, welche die Deutsch-Israelische Gesellschaft sowie die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung veranstaltet haben.

Bei einem Quiz hatte mein Vater das unglaubliche Glück, den Hauptpreis, eine achttägige Reise nach Israel mit dem Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva zu gewinnen. Und ich hatte das noch größere Glück, dass ich für ihn diese Reise antreten durfte. Eine Reise von Norden nach Süden, das Israel-Kennenlern-Komplettprogramm.

Ich bin nach Israel gefahren mit den Gedanken, die vermutlich viele haben: Klezmer Musik, die Spuren von Jesus und Falafel.

Die Tiefe, die dieses Land bei Landschaft, Kultur, Vielseitigkeit und besonders Gastfreundlichkeit aufweisen kann, war daher überwältigend für mich.

Israel ist ein Land der Gegensätze: zwischen Wüste und blühenden Plantagen, die Stille am Shabbat und die Schreie der Händler auf dem Basar, ein tiefes Bewusstsein für die Vergangenheit und moderne Innovationen. Und das alles auf der Fläche von Rheinland-Pfalz.

Ich habe noch nie eine solche Gastfreundlichkeit erleben dürfen, Menschen, die Unbekannte zu sich nach Hause einladen, sie bewirten und begeistert ins Gespräch kommen. Und gleichzeitig konnte ich den Hauch eines Eindrucks davon bekommen, was für die Menschen in Israel jeden Tag aufs Neue Realität ist: Raketenangriffe, Angst und Krieg.

Babette Weigel und Petra Hemming mit Grisha Alosa, dem CEO der deutsch-israelischen AHK, der sein Abitur am NCG gemacht hatte.

Als Deutsche kommt man nicht umhin, erschüttert zu sein, wie sehr die Menschen geprägt sind von der Geschichte, die unsere Vorfahren zu verantworten haben. Aber wir haben dadurch auch die Chance, eine neue Freundschaft aufzubauen, die auf Augenhöhe stattfindet und auf einem positiven Umgang miteinander beruht.

Die Woche, welche ich in diesem besonderen Land verbringen durfte, war bei weitem nicht genug, um die ganze Bandbreite Israels zu erfassen. Es war ein Kurzeinblick, der dazu einlädt, wiederzukommen: um Eindrücke und Freundschaften zu vertiefen.

Den kompletten Reisebericht des Ganey-Tikva-Vereins finden Sie auf der Website des Vereins.

Ganey-Tikva-Verein

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. ist zu erreichen über die Vorsitzende Petra Hemming, per Mail: petra.hemming@gmail.com

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1 Kommentar

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  1. Boker tov wie schon das es Ihnen bei uns so gefallen hat. Wir Israelis sind immer froh über positives. Kommen Sie bald wieder! Gerne auch in den Norden. (Wir vermieten auch) Shalom aus Tzfat Anne und Aaron de Haas