Das Kunstmuseum Villa Zanders und das LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach haben ein Ferienprogramm für den offenen Ganztag erarbeitet mit dem Titel „Tradition trifft zeigenössische Kunst”.

Das Angebot gilt für den 18.07.19 und/oder 19.07.2019,  jeweils 8:30 Uhr – 16:00 Uhr.

Treffpunkt um 8:30 Uhr ist jeweils das LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach, in dem der 1. Workshop stattfindet.

Am Nachmittag findet ab 13:30 Uhr der zweite Teil des Programms statt, mit einem 2. Workshop im Kunstmuseum Villa Zanders.

Das Angebot richtet sich an Grundschulen und ist ein ganztägiges Programm für den Offenen Ganztag. Die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 15 Schülerinnen und Schüler plus Betreuer.

Kostenbeitrag pro Kind 5,- €.

Anmeldung bis Montag, 15.07.2019 an Anna Arnold per E-Mail a.arnold@stadt-gl.de oder Tel. 02202-142339.

Tagesablauf:

8:30 bis 9:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Museums Papiermühle Alte Dombach
9:00 bis 9:30 Uhr Kennenlernen einer traditionellen Papiermaschine
9:30 bis 11:30 Uhr Workshop 1
11:30 bis 12:30 Uhr Mittagspause mit Picknick auf dem Spielplatz des Museums

13:30 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Kunstmuseums Villa Zanders
14:00 bis 15:30 Uhr Impuls-Führung durch eine Wechselausstellung
14:00 bis 15:30 Uhr Workshop 2
15:30 bis 16:00 Uhr Abschlussrunde

Papiermühle Alte Dombach

Station 1: LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach

Workshop 1

Die Schülerinnen und Schüler lernen während einer Führung alle Arbeitsschritte der vorindustriellen Fertigung von Papier kennen: Papierbrei herstellen, schöpfen, trocknen, leimen und glätten. Anschließend erleben sie an der Laborpapiermaschine die industrielle Papierherstellung.

Im Anschluss daran setzen die Schülerinnen und Schüler ihr neu gewonnenes Wissen in die Praxis um: aus vielen verschiedenen Papierresten – z.B. glatten, einfarbigen, bunten, alten oder neuen – wird eine einzigartige Mischung für ein neues, persönliches Papier hergestellt. Zur Verzierung können die unterschiedlichsten Materialien eingesetzt werden, den gestalterischen Ausdrucksmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.

Am Ende des Workshops dürfen die Schülerinnen und Schüler das Ergebnis zur Weiterverwendung mit nach Hause nehmen.

Kunstmuseum Villa Zanders

Station 2: Kunstmuseum Villa Zanders

Workshop 2

In Anlehnung an die Geschichte der Familie Zanders erkunden die Kinder das Kunstmuseum und bekommen die Gelegenheit, die wechselvolle Geschichte des Hauses nachzuvollziehen. Wie wurde damals gelebt, wer war Maria Zanders? Was ist ein Museum überhaupt und welche Aufgaben hat es?

Diesen Fragen wollen wir nachgehen, um dann gemeinsam eine Ausstellung anzuschauen und einige der ausgestellten Kunstwerke zu besprechen. Während der Sommermonate präsentieren wir die beiden Ausstellungen „Howard Smith – No End in Sight“ in der es um Malerei und Farbe geht und „Leben mit Kunst – Die Sammlung Altmann“, die ganz verschiedene Positionen aus Malerei, Grafik und Skulptur zeigt.

Praktische Übungen aus der Museumspädagogik sollen inhaltlich wie methodisch anregen ohne dabei konkrete Handlungsabläufe zu beabsichtigen: angestrebt wird eine erfahrungsoffene, individuelle Auseinandersetzung mit Kunst, aus der sich ein Prozess entwickeln lässt, dessen Verlauf weder vorhersehbar, noch vorgegeben ist.Nach diesem etwa 30-minütigen theoretischen Teil, widmen wir uns selbst aktiv und kreativ dem Schwerpunkt des Museums: Kunst aus Papier!

Dazu verwenden wir unter anderem unser zuvor selbstgeschöpftes Papier, gestalten Notiz-heftchen mittels der japanischen Buchbindung oder einer schlichten Falttechnik, wir entwerfen Postkarten – jedes Kind hat die Freiheit, sich etwas individuelles auszusuchen.

Foto: Wikipedia

Ziele des Programms

Das Angebot richtet sich an Grundschulen und ist ein ganztägiges Programm für den Offenen Ganztag. Die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 15 Schülerinnen und Schüler plus Betreuer.

Das Angebot soll zudem neue Perspektiven auf Kunst und Kultur ermöglichen und dadurch nicht zuletzt die Selbständigkeit und das Selbstvertrauen der Zielgruppe stärken – ausgehend von der Auseinandersetzung mit Kulturorten in der eigenen Heimat.

Die Durchführung des Sommerferienangebots erfolgt nicht ergebnisorientiert, sondern erlebnis- sowie prozessorientiert und gemeinschaftsstiftend – ein vorgegebenes Ziel gibt es daher nicht, es entwickelt sich erst durch das „Machen“ und aus dem Eröffnen von Kreativwelten oder Erlebnisräumen mit vielen Freiheiten: auf spielerische Art und Weise wird den Schülerinnen und Schülern der Erwerb von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt, durch gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe lernen sie, schöpferisch produktiv zu sein, Werte zu schaffen und sich dabei mit ihrem Heimatort Bergisch Gladbach zu identifizieren.

Das komplette Sommerferienangebot für Bergisch Gladbach finden Sie hier:

Ein großes Programm für die Sommerferien

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Kunstmuseum Villa Zanders

Das städtische Museum wurde 1992 in der Gründerzeitvilla der Fabrikantenfamilie Zanders eröffnet und feiert 2017 sein 25jähriges Bestehen. Mit seiner einzigartigen Sammlung von „Kunst aus Papier“, der Kommunalen Galerie mit Malerei der Düsseldorfer Schule aus dem 19. Jhdt. sowie einem ambitionierten...

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