Barbara Watermeyer (Waldorf Kindergarten), Gerda Münch (Kita St. Johann Baptist), Karl-Alfred Scholz (Linden Apotheke), Rebecca Klein (Kita St. Maria Königin), Bettina  Kurz (Kita Wilde 13)

Farbenfrohe Motive schmücken die Staffeleien, die im Ladenlokal der Refrather Linden Apotheke die Blicke auf sich ziehen. Präsentiert werden Zeichnungen, die im „Familienplaner 2020“ der Refrather Kitas veröffentlicht sind.

Rodelnde Kinder, fröhliche rote Käfer, Blumen, Fuchs und Hase, Schnecke und auch ein Regenbogen haben einen Platz im Kalender gefunden. Praktisch ist an diesem Familienplaner: hier können  bis zu 5 Familienmitglieder Termine notieren.

Mädchen und Jungen hatten im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts aller 12 Refrather Kindergärten und Kindertagesstätten und der Linden Apotheke rund dreiMonate fleißig für die Kalenderblätter zu Buntstiften und Malkasten gegriffen. Immerhin ging es darum, ein schönes Kalender-Monatsmotiv zu entwerfen.

Die Idee zur Umsetzung des Familienkalenders hatte Karl-Alfred Scholz. Der Inhaber der Linden Apotheke, Siebenmorgen 39, stellte gemeinsam mit allen Refrather Kitas dieses Charity-Projekt auf die Beine. Die Linden Apotheke gibt es seit fast 35 Jahren in Refrath. Sie wurde 1985 von dem Apotheker Heinrich Frizen gegründet.

Karl-Alfred Scholz, seit 2015 Inhaber der Linden Apotheke: „Unser Kalender-Projekt, gemeinsam mit den Refrather Kindergärten umgesetzt, macht so viel Freude. Ich bin überzeugt, dass daraus etwas richtig Tolles entstehen kann. Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen mit dem gemeinsamen Ziel, etwa Gutes für die Refrather Kinder zu tun.“

Der offizielle Verkaufsstart des Kalenders war der 18. September . An diesem Tag veranstaltete die Linden Apotheke eine Vernissage, auf der die Originale der kleinen Nachwuchskünstler präsentiert wurden. Während vor der Apotheke fleißige Helfer die Popcorn-Maschine fütterten gab es im Laden leckere Drinks, Kunst und angeregte Gespräche.

Fabritius Siegbert, der „Außendienst”-Mitarbeiter der Linden Apotheke, der den Refrather*innen schon seit vielen Jahren die Medikamente nach Hause liefert, und Gundolf Heringhaus, Privatier und engagierter Opa aus der Kita St. Johann Baptist

Helfer für die Realisation des Projekts zu finden war einfach, denn Eva Breuer von WHY PR, selbst Mutter eines Kita-Kindes, war sofort Feuer und Flamme. Sie hat die komplette Organisation der Bilder, Spendenkonten und Kommunikation mit den Kitas übernommen.

Auch die Grafikerin Imke Simons von LIMARYSgrafik hat sofort eingewilligt und war für die grafische Umsetzung des Planers zuständig. Die Galerie Hugo hat abschließend noch die attraktive Rahmung der Original-Kalenderblätter gespendet.

Der Verkaufserlös des Kalenders, der in der Linden Apotheke und den Kindergärten gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro zu erwerben ist, kommt zu 100 Prozent den Refrather Kitas zugute. Das Projekt wurde komplett von der Linden Apotheke finanziert.

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Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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