Mit einer heiteren Matinee hat Heinrich Mehring seine Fotoausstellung „Menschen in Schildgen“ eröffnet. Die Porträts sind die Antwort auf die Frage, welches Gesicht Schildgen für ihn hat.

Man nehme den Fotografen August Sander (1876-1964), der mit seinem Fotozyklus „Menschen des 20 Jahrhunderts“ Furore erregt hat.

Man nehme einen kleinen Stadtteil, Schildgen, der durch seine Menschen zur Heimat wird.

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Man nehme das Begegnungscafé Himmel un Ääd, das durch Engagement, Kreativität, Leidenschaft und Freude zum Wohnzimmer Schildgens geworden ist.

Man nehme einen ganz besonderen Menschen, Heinrich Mehring, Bewunderer August Sanders, Bewohner von Schildgen, Unterstützer des Cafés und ein wunderbarer Fotograf.

Heraus kommt eine wunderbare Fotoausstellung – Menschen in Schildgen – und eine heitere Matinee, bei der dem Fotografen, den Fotografierten und Besuchern die Freude am gemeinsamen Projekt und der Gemeinschaft anzumerken war.

Denn Heinrich Mehring hat allen Porträtierten ein warmes freundliches Lächeln auf das Gesicht gezaubert, so dass allein durch das Betrachten der Fotos eine heitere Atmosphäre entsteht. Gekrönt wurde der genussvolle Vormittag durch die leckeren kleinen Speisen, die Richard Sälzer liebevoll zubereitet hatte.

Ein Vormittag mit allen und für alle Sinne.

Und: das Projekt geht weiter. Heinrich Mehring fotografiert noch weitere Menschen aus Schildgen, und das H&Ä-Team hofft, im nächsten Jahr gemeinsam mit Heinrich Mehring ein kleines Buch herausbringen zu können, in dem viele Menschen unserem Stadtteil ihr Gesicht geben.

Vor über 30 Jahren ist Heinrich Mehring – Fotograph und ehemaliger Leiter der Bayer Fotostudios sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie – mit Frau und Tochter von Köln nach Schildgen gezogen. Es hat lange gebraucht, bis er sich gefragt hat, wie Schildgen eigentlich für ihn  aussieht:

„Eine so einprägsame Skyline wie New York oder Köln oder selbst Bensberg hat der Ort nicht. Welches Gesicht hat dieses Schildgen eigentlich für mich? Es waren viele Gesichter – die Nachbarn, Menschen, mit denen ich Kontakt hatte oder auf die ich als ,bedeutende Bürger’ hingewiesen wurde.“

Mit großem Einfühlungsvermögen hat Heinrich Mehring Gesichter von Menschen in Schildgen eingefangen. Gesichter, die viele von uns kennen und dennoch noch nie so gesehen haben. Menschen, nicht in ihrer Funktion, Menschen in ihrem Menschsein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 23. November zu sehen.

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Mehring zeigt Menschen in ihrem Menschsein

Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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