Mit zehn jungen Badminton-Talenten war der TV Refrath zum A-Ranglistenturnier des Deutschen Badminton-Verbandes nach Ilmenau gereist. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. 

Als einziger U11-Starter ging der erst 9-jährige Tristan Theobald ins Rennen und er machte seine Sache richtig gut. Als Zweiter seiner Gruppe kam er bis in die K.O. Runde und letztlich auf den neunten Platz. Da sein Doppelpartner kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war, spielte er mit einem Ersatzpartner aus Reutlingen, mit dem er immerhin auch ein Match siegreich bestreiten konnte.

In der Altersklasse U13 war es für Nele Röhrig, Fanny Gieseke, Kalliope Hermel, Jona Große und Timon Polley zunächst die Aufgabe, wichtige Erfahrungen zu sammeln, denn sie hatten im letzten Jahr noch nicht an so vielen Turnieren auf der höchsten Leistungsebene teilgenommen.

Alle machten ihre Sache sehr gut, gewannen mindestens ein Spiel und Jona Große konnte sogar nach Sieg über einen gesetzten Spieler seine Gruppe gewinnen. Er belegte am Ende Platz 9 und war der beste Junge aus dem TV Refrath. Auch Kalliope Hermel wurde Gruppensiegerin, unterlag dann jedoch als ebenfalls Neunte der späteren Finalistin im Achtelfinale.

Am zweiten Tag war dann der erst 10-jährige Nils Barion erfolgreich, der mit seinem Partner Tim Garus aus Köln im Doppel einen guten 5. Platz belegte.

Die etwas erfahreneren Refrather Talente spielten jeweils in allen Disziplinen um die Medaillen mit. Nina Steffes holte sich Bronze im Mixed und im Doppel und Maike Iffland ebenfalls Bronze im Mixed und sogar Silber im Doppel. Auch im Einzel kamen beide in die K.O.-Runde und zeigten dorst hervorragende Leistungen.

In allen drei Disziplinen auf dem Treppchen war schließlich Gloria Poluektov, die im Mixedfinale noch unterlegen war, bevor sie das Endspiel im Mädcheneinzel für sich entscheiden konnte. Eine Bronzemedaille im Mädchendoppel mit Nina Steffes rundete ein für sie besonders erfolgreiches Wochenende schließlich mit einem Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze ab.

Die beiden nächsten Deutschen Ranglistenturniere in Berlin und in Herrenberg werden dann von kleineren Refrather Teams besucht.

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