Chloe Magee – wieder an Bord bei Refrath 1. Foto: Andre Jahnke

Mit zwei Heimsiegen an diesem Wochenende könnte sich der TV Refrath direkt für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Was die SpielerInnen erwartet und wie sich dafür rüsten.

Auch wenn noch fünf Spieltage ausstehen, scheint das erste Ziel des Deutschen Vizemeisters TV Refrath zum Greifen nah: die direkte Qualifikation für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 9./10. Mai in Wuppertal.

Fünf Punkte Vorsprung auf den 1.BC Wipperfeld sind ein gutes Polster, und in allen weiteren Begegnungen wird der TV Refrath in sehr guter Besetzung antreten können. Auch wenn am Wochenende drei Spieler fehlen werden, sieht man sich für die bevorstehenden Aufgaben gut genug gerüstet.

Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck werden sowohl gegen den 1.BV Mülheim (Samstag 18 Uhr), als auch gegen den TSV Trittau (Sonntag 15 Uhr) aus privaten oder beruflichen Gründen nicht dabei sein.

Da jedoch alle anderen Leistungsträger, inklusive der drei irischen Top-Spieler Chloe Magee, Nhat Nguyen und Sam Magee, an Bord sein werden, blickt man voller Zuversicht auf das kommende Wochenende.

Der 2. Platz soll unter Dach und Fach gebracht werden

Besonderen Rückenwind erwartet man von den frisch gebackenen deutschen Meistern Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker sowie vom Deutschen Vizemeister Lars Schänzler. Und auch Refraths Einzeldame Ann-Kathrin Spöri bewies jüngst in Bielefeld ihre Klasse und möchte diese in zwei interessanten Dameneinzeln unter Beweis stellen.

Mülheim verfügt über drei starke britische Doppelspezialisten, ist in den Herreneinzeln jedoch verwundbar. Trittaus beste Position ist das Dameneinzel mit der Indonesierin Siahaya, dafür ist man in allen Doppeldisziplinen eher Durchschnitt.

Mit zwei Siegen am kommenden Wochenende und dem folgenden Match in Neuhausen vor Augen, soll der 2. Platz noch in diesem Monat unter Dach und Fach gebracht werden.

2. Liga: Berliner Doppelpack kommt nach Refrath

Schaut man auf die Tabelle der 2.Bundesliga, so scheint es, dass die Bundeshauptstadt Berlin in der kommenden Saison nicht mehr vertreten sein wird. Die beiden kommenden Gegner des TV Refrath, EBT Berlin und Berliner Brauereien, stehen auf den Plätzen 9 und 10, die im Normalfall den Abstieg in die Regionalliga zur Folge hätten.

Nun hat in der letzten Woche der BV Wesel RW seinen Rückzug für die nächste Spielzeit erklärt, so dass zumindest EBT weitestgehend fest einplanen kann, weiterhin in der 2.Liga zu spielen.

Ungeachtet dessen erwartet TV Refrath 2 am Samstag (14 Uhr) ein schweres Spiel. Die Berliner verfügen über eine starke Kombination aus Eigengewächsen und internationalen Spielern. Neben den beiden irischen Stammkräften McAllister und Frost wird auch der vielfache Deutsche Meister Marc Zwiebler in der Halle Steinbreche erwartet, zumal dieser den Spieltag mit einem Besuch in seiner Bonner Heimat verbinden könnte.

Anika Dörr und Jenny Karnott – eine Bank für TV Refrath 2. Foto: Roswitha Honnef

Jedenfalls freut sich Refrath 2 auf einen motivierten Gegner und tritt weitestgehend mit seiner besten Mannschaft an. Leider kann Christopher Klauer aller Voraussicht nach nicht spielen und wird an beiden Tagen von einem der zahlreichen Refrather Nachwuchsspieler ersetzt.

Am Sonntag dann kommt das Tabellenschlusslicht, SV Berliner Brauereien, in die Halle Steinbreche, Spielbeginn ist um 11 Uhr. Die Berliner spielen nur mit deutschen Spielern, die allesamt auf den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld einen guten Eindruck hinterlassen haben. Dennoch hat das Team bislang alle 13 Spiele verloren und erst 3 Punkte auf der Habenseite.

Ob sich dies am Sonntag ändern wird, muss bezweifelt werden, zumal Refrath mit den Damen Anika Dörr und Jenny Karnott top besetzt ist, sowie mit Brian Holtschke und Hauke Graalmann zwei der stärksten Herren der Liga aufbieten wird. Mit zwei Siegen würde sich Refrath 2 weiterhin auf Platz 3 der Tabelle halten, bevor es in den letzten drei Begegnungen gegen die drei anderen Top-Teams der 2.Bundesliga geht, nämlich Solingen, Wesel und Hohenlimburg.

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