Foto: J.Arenz

Radsport-Training alleine oder zu zweit ist erlaubt. Darum haben die Radler der Staubwolke Refrath bei Wettbewerben in diesem Jahr schon gute Plätze belegen können. „Rund um Schloss Bensberg“ und „Rund in Refrath“ müssen jedoch vom Mai in August und Oktober verschoben werden.

Die beiden traditionellen Veranstaltungen des RSV Staubwolke Refrath werden verschoben. Dies betrifft sowohl die Radtourenfahrt (RTF)„Rund um Schloss Bensberg“ incl. der Familienradrallye am 1.Mai als auch die 70. Ausgabe der Rennen „Rund in Refrath“ am Himmelfahrtstag am 13. Mai.

Vorbehaltlich noch ausstehender behördlicher Genehmigungen plant der Radsportverein die Veranstaltungen jedoch neu. Die Radtourenfahrt „Rund um Schloss Bensberg“ soll am Sa 2.Okt. nachgeholt werden und für die 70.Ausgabe des Int. Radrennens „Rund in Refrath“ wird So 22.Aug. ins Auge gefasst. Nähere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Trotz durch Corona eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten waren die Radsportler der Staubwolke zwischenzeitlich nicht untätig. Beim 2.Wettbewerb „Trotzdem Sport“ des Landessportbundes NRW belegte ein Team des Vereins unter 239 teilnehmenden Teams in der Klasse 0-99 Jahre mit 19 Teilnehmern zwischen 11 und 70 Jahren einen sehr guten 18.Platz. Dabei radelten das Team in 52 Tagen 24.306 km, in Summe mehr als ein halbes Mal um die Erde, und lief/wanderte zusätzliche 1200 km.

Auch der U17 Nationalfahrer Leon Arenz von Staubwolke Refrath ist trotz abgesagter Rennen zum Saisonstart, weiter motiviert. In seinem zweiten Jahr in der U17 Klasse ist sein Wunsch groß, möglichst bald die ersten Rennen bestreiten zu können. Es bleibt die Hoffnung, die gesetzten Saisonziele im Sommer zu erreichen.

Schwerpunkte sind für den jungen Nachwuchsfahrer dabei die DM auf der Straße in „Bolanden/ Pfalz“ Ende Juni, sowie die „Nachwuchs Bahnrad DM“ am 6.-11.7. auf der Kölner Radrennbahn. Hier gilt der DM Vize-Meister im Mannschaftszeitfahren als einer der Anwärter auf die Medaillen. Insbesondere in der Verfolger-Disziplin sowie im Madison rechnet er sich gute Chancen aus. Dafür trainiert er unter Leitung seiner Trainer des Landesverbandes NRW derzeit bereits intensiv auf der Straße wie auch auf der Bahn.

Trotz der für Veranstalter und Teilnehmer gleichermaßen bedauerlichen Verschiebungen können sich Radsportler im Vergleich zu vielen anderen Sportarten, die z.Z. pausieren müssen, nach wie vor glücklich schätzen. Denn Radtouren allein oder zu zweit sind in NRW weiterhin erlaubt. Anregungen hierfür mit Routenvorschlägen verschiedener Niveaus und Längen sind für alle Interessierten auf der Homepage des Vereins zu finden. Sie können heruntergeladen werden und sollen zum Nachfahren einladen. Mit dabei sind natürlich auch die Touren der RTF über 46/71/112km, der Permanenten mit 72km sowie die der Familienradrallye.

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