Zum Jahresanfang hat die Realschule im Kleefeld ein Streichquartett als Delegation des WDR-Sinfonieorchesters empfangen. Am Beispiel des Bolero von Ravel lernten die Musikschüler, wie spannend klassische Musik sein kann. Wie das gesamte Sinfonie-Orchester das Stück umsetzt, hört die Klasse Ende Januar in einem Konzert in der Philharmonie.

Es wird getanzt. Wenn auch nur im Sitzen und mit dem Bogen auf den Saiten der Streichinstrumente. Musiklehrerin Stefanie Everding, Musiklehrerin der Realschule Kleefeld, empfängt nach den Weihnachtsferien eine kleine Delegation des WDR-Sinfonieorchesters in Form eines Streichquartetts in der Aula der Realschule Im Kleefeld. Die Schüler*innen des Hauptfaches Musik sitzen gespannt auf ihren Plätzen und lauschen den Tönen der Streicher. Endlich wieder eine reale Begegnung, endlich wieder Livemusik.

Das kleine Ensemble führt geschickt durch das Programm – als Einstieg ein/ zwei Sätze aus Ravels Streichquartetten, Bilder von Monets Seerosen und unzähligen Wasserlilien. „Hört ihr den Impressionismus? Das Wasser? Die Natur?“ Bilder entstehen in den Köpfen der Schüler*innen, der Phantasie freien Lauf.

Als Höhepunkt nun endlich der Bolero von Maurice Ravel. Der eingängige Schlagzeug-Rhythmus erklingt im Stück 160-mal. Diesen exakt zu spielen und das in einem großen Crescendo, ist schon eine Leistung. Beeindruckend.

Die Schüler*innen versuchen sich an den mitgebrachten Kastagnetten, ist doch der Bolero eigentlich ein traditioneller spanischer Tanz. Weitere Höreindrücke, der Bolero interpretiert von Benny Goodman und als „Bolero on one Cello“, runden das gelungene Programm ab.

„Ich habe mich eigentlich innerlich auf eine langweilige Veranstaltung eingestellt und war total überrascht, wie unterhaltsam und spannend klassische Musik sein kann“, so die Rückmeldung eines Schülers. „Das Stück mit einem vollen Orchester Ende Januar in der Philharmonie hören zu können, darauf freue ich mich jetzt schon sehr.“

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