In 2021 hatte sich das Geschäftsklima in RheinBerg kontinuierlich verbessert, doch im Winter kam ein Rückschlag.

Für den gesamten Kammerbezirk stellt die IHK Köln in ihrem neuen Konjunkturbericht nur einen leichten Dämpfer fest – doch im Rheinisch-Bergischen Kreis sieht es deutlich düsterer aus. Die Lagebeurteilung weist nach unten, der Optimismus wird dünner.

Corona, Preissteigerungen, Fachkräftemangel und Lieferprobleme sorgen überall in der Wirtschaft für Probleme, bilanziert die IHK Köln in ihrem Konjunkturbericht für diesen Winter. Beim Blick auf die gesamte Region spricht sie dennoch nur von einem „leichten Dämpfer“, in einigen Kommunen wie zum Beispiel in Leverkusen habe sich die Lage sogar etwas verbessert.

Anders sieht es jedoch im Rheinisch-Bergischen Kreis aus: hier bewerten nur noch 26 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut, im Herbst waren es 40 Prozent. Der Anteil derjenigen, die eine schlechtere Lage sehen, hat sich zwar ebenfalls leicht von 14 auf 13 Prozent verringert – aber der Mittelbereich ist deutlich größer geworden.

Auch die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate haben sich in Rhein-Berg verschlechtert. Nur noch 17 Prozent (im Herbst: 25) der Unternehmen rechnen mit einer besseren Entwicklung. Mit 20 Prozent erwarten doppelt so viele wie im Herbst eine Verschlechterung. Auch hier ist das Mittelfeld groß: 63 Prozent sehen keine großen Veränderungen.

Als Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die Unternehmen an erster Stelle die Energie- und Rohstoffpreise, gefolgt von Fachkräftemangel und Arbeitskosten.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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