Lars Hansen leitet den Bereich Mediendesign am bib International College in Bergisch Gladbach. Foto: Klaus Pehle/bib

Das bib International College in Bergisch Gladbach hat bei seiner Veranstaltung „House of Design” Einblicke in die Welt der Logos, Slogans und visualisierten Botschaften gegeben – um selbst für eine Ausbildung im Mediendesign zu werben. Zunächst wurden jedoch ein paar Missverständnisse entschlüsselt.

International formulierte Werbebotschaften verstehen die meisten Menschen in Deutschland falsch. Das erklärte am Lars Hansen am Samstag. Der 33-Jährige leitet am bib International College in Bergisch Gladbach den Bereich Mediendesign und startete beim Infoevent „House of Design“ die Live-Pitch-Session mit seiner Präsentation „I only understand trainstation“.

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Sein Publikum verstand aber mehr als Bahnhof, denn Hansen machte kompakt und klar verständlich, wie häufig Werbebotschaften falsch verstanden werden. „Come in and find out“ ist eines der bekanntesten Irrtümer dieser Art. „Die meisten Menschen verstehen das als „Kommen Sie rein und finden sie wieder raus“. Oder „Life unbottened“: Das wird oft als „Leben ohne Knöpfe“ übersetzt. Ursprünglich sollte es aber „Das Leben frei genießen“ heißen“, zitierte der Dozent aus einer Studie. 

Mit seiner kurzweiligen Präsentation begann das „House of Design“, zu dem am Samstag viele an Mediendesign interessierte Schülerinnen und Schüler gekommen waren. „Wir wollen für Mediendesign begeistern“, formulierte Hansen die Idee hinter dem Infoevent. „Wir wollen zeigen, was man bei uns konkret machen kann und unser Programm greifbarer machen.“

Die Besucherinnen und Besucher konnten auch selbst bei einem Logo-Workshop kreativ werden – unter Anleitung von bib-Dozenten. Foto: Foto: Klaus Pehle/bib

So konnten die Besucherinnen und Besucher auch selbst kreativ werden, in nur wenigen Minuten in einem Grafikprogramm-Workshop bekannte Logos umgestalten. Sie konnten sehen, wie aus Ideen Kampagnen entstehen, wie man Marken beim Branding entwickelt und sie mit Fotos, Grafiken und Videos gekonnt in Szene setzt.

„In meinem Unterricht ist mir auch wichtig, dass die Persönlichkeit geformt wird, dass man meinungsstark wird und seine Ideen auch vertreten und selbstbewusst entwickeln kann. Das hat mir hier auch sehr viel gebracht“, berichtet Hansen von seiner eigenen Studienzeit am bib bis 2014. Anschließend studierte er noch Kommunikationsdesign und machte seinen Master.

Von Bergisch Gladbach nach Southampton und Dublin – und zum ZDF

An die zwei- bis dreijährigen Ausbildungen am bib zum Mediendesigner können die Studierenden aus Bergisch Gladbach auch an den Partnerhochschulen in Southampton (England) und Dublin (Irland) einen Bachelor-Studiengang anschließen.

So wie es Solveig Hansen in der südenglischen Hochschulstadt gemacht hat. Die 29-Jährige berichtete in ihrem Pitch als ehemalige bib-Studierende aus ihrem Joballtag als Archive Producer beim ZDF.

Dort ist sie für die Beschaffung von internationalem Videomaterial zuständig, ist permanent im Kontakt mit den Kommunikationsabteilungen zum Beispiel im Weißen Haus in Washington, mit internationalen Bildagenturen, Sendern und Filmarchiven weltweit.

Nach ihrer Ausbildung Mediendesign ging die heute 29-Jährige 2015 nach England „Die Ausbildung hier am bib ist sehr vielfältig, man kann sich gut ausprobieren und während des Auslandsstudiums habe ich mich dann Richtung Film spezialisiert. Auf dem Arbeitsmarkt kommt das sehr gut an, denn man bekommt so in nur drei Jahren viel praktische Erfahrung und hat auch noch ein Studium.“

Gute Ausbildung in zwei Jahren

Die Ausbildung Mediendesign ist mit Abi oder Fachabi in zwei Jahren möglich, der Bachelor im Ausland dauert nur ein Jahr. „Man ist wirklich gut ausgebildet und hat die Option auf einen akademischen Titel“, macht Dr. Jörg Pottbeckers die Vorteile der kompakten und intensiven Ausbildung am bib International College deutlich.

Er leitet den Standort des bib in Bergisch Gladbach. Mit dem „House of Design“ war er sehr zufrieden. „Ich glaube, wir konnten sehr gut zeigen, wofür wir stehen, was man bei uns machen kann und welche Jobchancen man anschließend hat. Und wir konnten darstellen, dass es Spaß macht, einen kreativen Job zu machen.“ 

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