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Zum zweiten Mal findet der Auftakt für die Sammlung in Bergisch Gladbach zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge an einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt statt. Bürgermeister und Ortsverbandsvorsitzender Frank Stein eröffnet die Aktion zusammen mit seinen Stellvertretungen und Dezernenten.

Am Informationsstand sind am Mittwochvormittag ebenfalls der Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Gorzalka, die Ortsverbandsgeschäftsführerin Anne Linden, Kassenwart Arndt Wagner und last but not least die Sammlerinnen und Sammler vertreten. Alle geben gerne vor Ort Auskunft über die Arbeit des Volksbundes, Informationsmaterial ist selbstverständlich auch erhältlich.

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Musikalisch wird die Eröffnung von einem Saxophon-Duo begleitet. 

Eröffnung auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt
26. Oktober, 11:30 Uhr 
VDK-Infostand auf dem Wochenmarkt, Konrad-Adenauer-Platz

Beim Auftakt auf dem Wochenmarkt bleiben die Sammelbüchsen noch ungefüllt. Unmittelbar danach geht es aber los: Bis Dezember sind die Sammlerinnen und Sammler in ihren Vereinen und in der Bürgerschaft unterwegs, um Geld für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland und vor allem für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes zu erhalten.

Bürgermeister Frank Stein bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die wichtigen Aufgaben des Volksbundes durch Spenden zu unterstützen. 

In Bergisch Gladbach gibt es jedes Jahr eine Sammlung zugunsten des VDK. Die Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Anne Linden, organisiert sie und heißt neue Sammlerinnern und Sammler jederzeit willkommen. Wer dem Volksbund bei der Haussammlung helfen möchte, kann sich gerne bei ihr unter der Rufnummer 02202 – 14 2497 melden.

Über den Volksbund

Der Leitspruch des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ gilt den Lebenden und den Toten. Er wirbt für mehr Menschlichkeit und setzt Zeichen gegen das Vergessen. Für den Frieden zu arbeiten heißt, gegen das Vergessen zu arbeiten: kritische Fragen stellen, Spuren in der Geschichte suchen, Eindrücke verarbeiten und zusammen darüber nachzudenken, was wir aus der Vergangenheit lernen wollen.

Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und von Fluchtbewegungen weltweit erinnern wir uns, dass die beiden Weltkriege in Europa viele Millionen Opfer gefordert haben. Es gibt jedoch immer weniger Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben berichten könnten. Deshalb gewinnen die Kriegsgräberstätten immer mehr an Bedeutung. Sie werden vor allem für die junge Generation zunehmend wichtiger als Orte der Mahnung. Hier gibt der Volksbund wertvolle Impulse. 

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Pflege und den Erhalt der Gräber aller deutschen Kriegstoten im Ausland zuständig.

Darüber hinaus steht der Volksbund den Kommunen mit Rat und Tat zur Seite, auch in Bergisch Gladbach. Beispielsweise kümmert er sich im Rahmen seiner Jugend- und Schularbeit um Friedenserziehung in den volksbundeigenen Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, in Frankreich, in Belgien und in Deutschland.

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