Die Laurentiuskirche muss gründlich saniert werden. Foto: Stefan Krill / Panomedia360

Die Kirche St. Laurentius ist nach Angaben der Gemeinde in einem desolaten Zustand und muss, damit sie überhaupt erhalten werden kann, saniert werden. Los geht es schon kommenden Montag. Während der einjährigen Bauphase bleibt die Kirche stets zugänglich – aber nicht immer durch alle Eingänge. Im November ist ein Info-Abend geplant.

Wir dokumentieren eine Pressemittelung der Kirchengemeinde St. Laurentius.

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Bereits seit vielen Jahren weist die Kirche St. Laurentius im Innenraum teilweise große Schäden auf. An vielen Stellen gibt es bereits seit mehreren Jahren teils sehr tiefe Risse und Beschädigungen im Mauerwerk.

Feuchtigkeit ist darüber hinaus ein großes Problem, welches der Bausubstanz massiv zugesetzt hat. Folglich ist ein Handeln zwingend notwendig, um die Kirche langfristig überhaupt erhalten zu können.

Die Schäden fallen auf den ersten Blick nicht auf, sind aber sehr tiefreichend. Fotos: Thomas Merkenich

Nun ist es endlich soweit: Die Sanierung kann beginnen. Los geht es in diesen Tagen mit der Baustelleneinrichtung. Ab kommenden Montag, 25. September, wird dann mit der Baumaßnahme begonnen. Gearbeitet wird in zwei großen Bauabschnitten, die die Kirche jeweils in zwei Bereiche unterteilt.

Der Anfang wird im hinteren Teil gemacht und führt dazu, dass das Hauptportal in den kommenden Monaten geschlossen bleibt. Die Kirche bleibt aber während der gesamten Baumaßnahme geöffnet und für Besucherinnen und Besucher zugänglich (siehe Wegweiser).

Geplant ist eine Sanierungsdauer von ca. einem Jahr – von Herbst 2023 bis Herbst 2024. Im Frühjahr wird es einen Wechsel der beiden Bauabschnitte geben. Nachdem zunächst der hintere Teil der Kirche saniert wird, ist dann der vordere Teil inklusive Altarraum dran.

Info-Abend geplant

Risse im Mauerwerk von St. Laurentius, Foto: Gemeinde

In der vergangenen Woche haben alle katholischen Haushalte unserer Gemeinde eine Karte nach Hause geschickt bekommen, die über diesen Startschuss informiert.

Und gleichzeitig zu einer Infoveranstaltung mit dem Architekten Bruno Braun und Pastor Norbert Hörter am 9. November 2023 um 19 Uhr in der Kirche St. Laurentius einlädt.

An diesem Abend wird gezeigt, was genau sich in einem desolaten Zustand befindet und wie die Kirche nach den Arbeiten aussehen wird. Ebenso informieren wir darüber, welche Einschränkungen es in den kommenden Monaten gibt und mit welchen Kosten die Maßnahme verbunden ist.


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„Saxofon trifft Orgel“ und „Vier Jubilare“ – die Bergisch Gladbacher Orgeltage warten zu ihrer 20. Auflage im September 2023 mit zwei spannenden Konzertabenden auf. Eine gute Gelegenheit für Musikfreunde, die Klais-Orgel der Laurentius-Kirche Stadtmitte nochmals im konzertanten Rahmen zu erleben – bevor sie aufgrund der Renovierung der Kirche eingehüllt wird und für ein Jahr verstummt. In 2024 ist eine deutliche Erweiterung des Konzertprogramms geplant.

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  1. Ich hoffe sehr das Ich als Bürger und Christ dieser Stadt noch weiterhin in diese Schöne Kirche gehen kann. Auch während der Umbaumaßnahmen und ich hoffe auch dass sie leise sein werden.
    Es ist eine Kirche. Ein Gotteshaus.

    Letztens war ich in Holland Urlaub machen und da hatten die Kirchen geschlossen. Evangelische und Katholische. Und so etwas tut weh.
    Dieser Trend gibt es längst auch schon in Deutschland.

    Es gibt viele Dinge die Ich gerne aus Holland mitnehmen würde. Z.B. Die Fahrradwege. In Holland kann man als Fahrradfahrer sicher fahren und hat zum Großen Teil auch noch eigene Wege. Da fährt man mal locker am Tag 20 Km.

    Nur das mit den Kirchen ist dort anders als hier. Und Kirchen geben den Menschen so viel Ruhe und Halt.
    Den ganzen Tag über halten Menschen kurz in der Stadtmitte inne. Vor allem ist es ein Ort der Ruhe und des Gebets. Des Friedens und des meditativen Innekehrens.

    Hoffentlich wird die Katholische Kirche die Wünsche der Gläubigen auch beachten. Wir werden es sehen.
    Ginge es nach mir sollten die Kirchen 24 Stunden / 7 Tage die Woche geöffnet haben. Weil es ist eben so wie Polizei oder Feuerwehr.
    Jeder sollte zu jeder Zeit da hin kommen. Wenn er was auf der Seele hat oder gerne zu Gott kommen möchte.

    Und nicht nur das sie sollten auch 24/7 einen Minimal Dienst geben. Z.B. Kostenlosen Wasserspender an Hitzetagen oder warmen Kaffee für Obdachlose an den extrem Kalten tagen. Das wäre alles für wenig Geld und mittleren Aufwand umsetzbar.