In vier einzelnen Abschnitten hat die Stadt die Dellbrücker Straße von Grund auf saniert. Trotz einer kurzen Unterbrechung aufgrund des Wetters ist jetzt auch der letzte Abschnitt fertig, ab heute können auch die Busse wieder fahren. Dabei ist die Stadt nur wenig hinter den Zeitplan zurück gefallen.

Die Bauarbeiten auf der Dellbrücker Straße waren in Hand von Anfang an auf Protest vor Ort gestoßen, weil sie in allen vier Abschnitten mit einer Sperrung der Hauptverkehrsader durch den Stadtteil Hand verbunden waren, weil die Busrouten zum Teil weiträumig verlegt wurden – und viele Betroffene den Ankündigungen der Stadtverwaltung nicht trauen wollte.

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Die Stadt hatte, allerdings erst nach dem Start, einen konkreten Zeitplan veröffentlicht, wonach der vierte Abschnitt bis zur Kreuzung an der Franz-Heider-Straße am 6. Dezember fertig werden sollten.

Tatsächlich hat es nur eine Woche länger gedauert, obwohl zwischendurch der kurzzeitige Wintereinbruch für eine Unterbrechung gesorgt hatte und Arbeiten der RheinEnergie integriert worden waren.

Am Dienstag seien die Flächen wieder für den Verkehr freigegeben worden, seit heute fahren auch die Busse wieder auf ihren alten Routen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Jetzt fehlen noch die Markierungsarbeiten. Dafür sind kontinuierliche Plus-Temperaturen erforderlich, daher sollen sie im Frühjahr erledigt werden.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Ein großes Lob an die Stadtverwaltung. Gestern bin ich erstmalig die Dellbrücker Straße gefahren. Das Auto gleitet ganz sanft dahin, ein fast unbekanntes Gefühl in GL. Man fährt vollkommen unbeschwert, auch ohne lästige Radfahrer. Ein Radstreifen gibt es ja nicht, deshalb ist hier wohl auch nicht mit viel, oder gar wachsendem, Radverkehr zu rechnen. Obwohl ich mir schon einen schmalen Schutzstreifen vorstellen könnte, nur um mal eben kurz mit dem Auto zu parken.
    Mein Lob gilt auch dem grünen Dezernenten, scheinbar hat er die Unsinnigkeit des zu fördernden Radverkehr in GL erkannt und besinnt sich wieder in Richtung jahrzehntelang erprobter Förderung des Autoverkehrs und hat die Wirrungen um die Mobilitätswende endlich hinter sich gelassen.

    1. Sehr geehrte Herr Wegmann, haben Sie vielleicht folgenden Satz überlesen:

      „Jetzt fehlen noch die Markierungsarbeiten. Dafür sind kontinuierliche Plus-Temperaturen erforderlich, daher sollen sie im Frühjahr erledigt werden.“

      1. Danke für den Hinweis. Habe ich nicht überlesen.
        Sie meinen ich sollte noch Befürchtungen haben, das auf der Dellbrücker in beide Fahrtrichtungen ein je 1,5 Meter breiter Schutzstreifen markiert wird und doch noch Radfahrer motiviert würden, das Auto stehen zu lassen? Oder noch schlimmer: Wahrscheinlich fahren dann Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Fahrrad zur Schule.
        Ich glaube das passt weder in die gesamte Breite der Straße noch in das städtische Konzept zur Förderung des Autoverkehrs in GL. Deshalb sehe ich sehr optimistisch in die Zukunft, auch weiterhin ungestört mit den Auto die Dellbrücker Straße befahren zu können.