Foto: Gertrude de Vries

Nachdem in der vergangenen Saison der Pokal-Wettbewerb ausgesetzt worden war, hatten sich die Korfball-Verantwortlichen ein neues Format ausgedacht: einen Final Four-Wettbewerb direkt nach der Weihnachtspause in Castrop Rauxel. Wieder gab es ein Bergisch Gladbacher Finale – und der TuS besiegt SG Pegasus.

Wir dokumentieren eine Mitteilung des TuS Schildgen

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Nachdem zuletzt der Pokal-Wettbewerb ausgesetzt wurde gab es im deutschen Kopfball jetzt ein neues Format einen Final Four-Wettbewerb direkt nach der Weihnachtspause in Castrop Rauxel. Ausgetragen wurde ein A-Wettbewerb für die Top 4-Mannschaften und ein B-Wettbewerb für die übrigen vier Regionaligisten. Die TuS S1 war im A-Pokal gesetzt, die TuS S2 spielte im B-Pokal-Wettbewerb.

Die TuS S1 musste zunächst im Halbfinale gegen den Schweriner KC aufs Feld. Mit 17:11 (Halbzeit 9:4) gelang ein klarer Sieg, obwohl seit drei Wochen kein Training mehr stattgefunden hatte. Steffen Heppekausen (5 Treffer) und Theo Nowak (4) trafen in insgesamt 32 Minuten Spielzeit am häufigsten.

Im zweiten Halbfinale gewann SG Pegasus S1 gegen KV Adler Rauxel mit 18:11. Daher gab es die Wiederauflage des letzten Spiels vor der Winterpause (TuS Schildgen gegen Pegasus), das zwischen den rheinischen Top-Teams unentschieden ausgegangen war.

So war auch im Pokalfinale das erste Viertel ausgeglichen. Da beide Teams nervös agierten, dauerte es einige Zeit, bis die ersten Treffer fielen. Theo Nowak gelang nach drei Minuten das 1:0 für Schildgen mit einem Weitwurf. Damit war der Knoten geplatzt. Die Körbe fielen schnell hintereinander.

Im zweiten Viertel hatte die TuS S1 eine sehr starke Phase und konnte innerhalb einer Minute einen 3:4-Rückstand in eine 6:4-Führung drehen. Die Mannschaft von Lukas Michael und Julius Peekhaus nutzte weiter ihre Chancen und baute den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 13:9 weiter aus.

Nach der Pause wurde „das Spiel verwaltet, weil beide Teams ein paar Körner gelassen haben,“ so Coach Julius Peekhaus. So fielen in der zweiten Hälfte nur noch wenige Körbe auf beiden Seiten zum Endstand von 18:14. Diesmal waren auf TuS-Seite Theo Nowak (5 Treffer), Jan Heming (4) und Thomas Freund (3) am treffsichersten.

Damit ist der TuS Schildgen deutscher Pokalsieger 2024 – und konnte den Titel verteidigen, den man am 1.5.2022 bei der letzten Austragung gewonnen hatte.

Die TuS S2 musste sich im B-Wettbewerb im ersten Spiel mit 9:13 gegen Albatros S1 geschlagen geben, konnte aber das kleine Finale um Rang 3 mit 10:6 gegen Schweriner KC 2 gewinnen.

Die Mannschaften

Es spielten für die TuS S1 im Pokalendspiel gegen Pegasus 1: Theo Nowak (5), Jan Heming (4), Thomas Freund (3), Steffen Heppekausen (1), Jana Kierdorf (2), Selina Kipke (2), Anna Kupka, Sandra Küpper (1), Josefine Palm, Matthias Freund und David Kutschera.

Für die TuS S2 spielten im Spiel um Platz 3: Ellen Hohn (3), Lisa Rolofs (1), Linda Dobbert (1), Anna Rollberg, Anna Berghaus, Louis baetzen (3), Matthias Freund (1), Philipp Altgassen (1), Davis Kutschera, Simon Wolters, Tim Rolofs.

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