Theas Theater und Theaterschule in der Jakobstraße. Foto: Thomas Merkenich

Das Konzept des „Death Cafés“ gibt es bereits seit 25 Jahren in zahlreichen Ländern. Der Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis und seine Mitgliedsinstitutionen haben diese Idee aufgegriffen und veranstalten ein Death Café im Theas Theater.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung des Rheinisch Bergischen Kreises.

Am 14. März 2024 lädt der Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis zu einem Death Café ins Theas Theater ein. Beim Death Café geht es um einen offenen Austausch über die Themen Sterben, Tod und Trauer – das englische Wort „Death“ bedeutet „Tod“.

In angenehmer Café-Atmosphäre haben Menschen, die sich nicht kennen, bei Kaffee, Tee und Kuchen Gelegenheit, über die Themen Sterben, Tod, Trauer und Abschied nachzudenken, sich auszutauschen, aber auch gemeinsam zu lachen. Denn Ziel ist es, über das Tabu-Thema Tod zu sprechen und es in das eigene Leben mitzunehmen sowie Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit zu schaffen. Die Erfahrungen jeder und jedes Einzelnen mit den Aspekten rund um das Sterben haben ihren Platz im Death Café.

Death Café – Über den Tod reden
mit Café, Snacks und Gesprächen
14.3.24 um 17:00 Uhr
Theas Theater, Jakobstr. 103, Bergisch Gladbach
Anmeldung: per Mail an gesundheitskonferenz@rbk-online.de oder per Telefon unter 02202 13-4693

Impulse zur Diskussion geben verschiedene Thesen wie „Es gibt eine Pille, die ewiges Leben verspricht. Nehmen Sie die Pille ein oder nicht?“ oder „Wie möchte ich sterben?”, die durch die Moderatoren vorgegeben werden. Es finden dann mehrmals Tischwechsel statt, damit die Teilnehmenden möglichst viele Perspektiven kennenlernen. Das Duo A€roSoul sorgt für einen musikalischen Ausklang.

Das Death Café ist keine Trauerbegleitung oder Selbsthilfegruppe. Die Teilnahme ist kostenfrei. Speisen und Getränke werden vor Ort bezahlt.

Über das Death Café

Das Konzept des Death Cafés gibt es bereits seit 25 Jahren in zahlreichen Ländern. Erstmals wurde es 2004 unter dem Namen „Café Mortel“ von Bernard Crettaz in der Schweiz initiiert. Der Brite Jon Underwood machte es 2011 dann zu einer Bewegung.

Die Veranstaltung wird geplant, durchgeführt und finanziert vom Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis, einem Unterarbeitskreis der Kommunalen Gesundheitskonferenz. Mitgliedsinstitutionen sind unter anderem das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises, Domino – Zentrum für trauernde Kinder e.V., Hits fürs Hospiz e.V., das Hospiz „Die Brücke“, das Hospiz am Evangelischen Krankenhaus, das Kooperationsprojekt „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ des DRK Kreisverbands und des Instituts Dellanima, die ökumenischen Hospizdienste aus Rösrath, Wipperfürth / Kürten und Burscheid, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung sowie der ambulante Hospizdienst des Vinzenz-Pallotti-Hospitals. 

Rheinisch-Bergischer Kreis

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